Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)

26 August 2013

Chinesische Gemeinden im deutschsprachigen Europa (in. Entw.)

Es gibt inzwischen einige Reihe chinesischer Bibelgruppen und pastoraler Dienste unter Chinesen in Deutschland. Gemessen an de Zahl der Chinesen immer noch viel zu wenig. Deshalb ist das Gebet dafür besonders wichtig.
Ein recht zuverlässiges Verzeichnis findet sich unter:

http://www.chinese-library.de/cn/content/德国华人基督徒联系

Grössere Kirchen haben ein breiteres Angebot, wie z.B. in München

地址: Joseph-Seifried St. 27,80995 München
梁达胜牧师 089/88567378,0176/56529682

主日崇拜:每周日 下午 15:00 -16:30
成人主日学:每周日 下午 16:30-17:30
儿童主日学:每周日 下午 16:30-17:30
交通:U3 OlympiaEinkaufzentrum 站, 转Bus 60 到 Lerchenauer See (Richtung Dülferstr); 或 S1 Fasanerie 站后步行。
德语查经班:每月 2 次, 1次 周五,一次周六. 08151/5509578
陈冰梅 0172/8162446

敬拜赞美团契:周日 13:00-14:45
Joseph-Seifried-Str. 27, 80995 München

慕恩团契:周五 18:45-22:00
Helene-Mayer-Ring 25, Olympiadorf
一年一度的迎新活动会给新生们发慕尼黑生存手册和生活必需品,还会定期举办生日会

姐妹以斯帖查经班:周三 10:15-13:30
Mozartstr.12


以诺查经班:周三 19:00-21:00
Rheinlandstr. 4 (nähe U6 Studentenstadt)


腓力查经班:周三 19:30-21:00
Großhaderner Strasse 15


07 August 2013

"Den Chinesen ein Chinese werden"

Unter diesem Titel hat das Mediendepartment der Deutschen Missiongemeinschaft eben einen zweiseitigen Artikel mit einem Interview mit uns und unsere jahrelange Arbeit in Taiwan veröffentlicht. (S.13 auf der nachstehenden LINK). Bei weiteren Fragen können sie uns über Facebook oder die DMG finden.
http://www.dmgint.de/files/cto_layout/img/red/downloads/PDFs/dmg-informiert/dmginfo_0413_WEB.pdf

04 August 2013

Warum gibt es Gnade?(Eph.1,3.4.7.11.) Dr. Alain Haudenschild


Gegenwärtig werden im Zusammenhang mit global vorkommenden Katastrophen viele Fragen nach dem Hintergrund vom Leid gestellt.Viele fragen warum es Leid, Versagen und Krankheit gibt. Sie verursacht echte Frustrationen und in Taiwan nicht selten Selbstmorde. Der Verfasser geht der gestellten Frage vom biblischen Konzept der Gnade nach, weil er glaubt, dass sie Orientierung bei der Beantwortung von Fragen nach dem Leid gibt. Man muss gar nicht so weit gehen, bis man die Realität von Kummer und Leid erlebt. – Junge Erwachsene fragen sich warum andere schon einen Freund oder eine Freundin haben und gerade sie nicht. Sind sie nicht auch liebenswert?  Menschen mit Enttäuschungen in ihrer Freundschaft fragen sich, warum alles auseinanderging. Sind sie nicht wert geliebt zu werden. Das ist eine wirklich harte Erfahrung und nicht einleuchtend. Geschiedene fragen sich wie es dazu kommen konnte, wo doch am Anfang die grosse Liebe und überhaupt vieles ganz anders war und es nicht an guten Vorsätzen gefehlt hat. – Es gibt sie eben, die Realität des Kummers, des Leids und der Enttäuschung über das unerreichte Ziel.- Es gibt die Fragen nach der Ursache von Leid und Unrecht. Dazu kommt das Phänomen, dass natürlich im Regelfall immer der andere "schuld" ist.

Komischerweise wird kaum danach gefragt warum es Gnade gibt. Doch wenn es Enttäuschung und Leid gibt, dann gab es vorher logischerweise die gnadenvolle Erfahrung seiner Abwesenheit. Das sagt auch die Bibel. und führt uns zurück zum Ursprung der Gnade, dem Schöpfer.

1. Der Mensch: vor dem Anfang der Schöpfung von Gott erwählt.

Eph 1,3 sagt uns: „wie er uns in ihm (Jesus) auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos seinen vor ihm in Liebe.“

Das Erste was wir über Gottes Absicht mit dem Menschen lesen ist, dass er auserwählt wurde vor Grundlegung der Welt und tadellos zu sein vor ihm in Liebe.

Da steht nichts von Leid und Kummer, Unfällen, Enttäuschung und Frustrationen. Der Grund dafür liegt darin, dass zwischen der Erschaffung des Menschen und seinen Nachkommen etwas Furchtbares, das diesen Plan verkomplizierte geschah: Der Mensch wurde Gott obwohl im nichts fehlte im Garten Eden freiwillig und in voller Absicht über Gottes Willen ungehorsam (1.Mos 3). Dem arglistigen Widersacher Gottes, der sich als attraktive Schlange bei Eva Beachtung erworb war es gelungen Zweifel in Gottes gute Absichten mit ihr und ihrem Mann zu säen. Das Ergebnis war dementsprechend. Doch statt dass Gott den Menschen aus Wut vernichtete entschied er sich für einen besseren Plan und dafür dem Menschen die Fähigkeit zu erhalten ihn durch Gnade freiwillig zu suchen und zu lieben .Er entschied sich ihm über den Glauben an IHN die Möglichkeit zu geben über die Sünde zu herrrschen. Er gab ihm Gnade und damit zeigt sichschon: Am Anfang war die Gnade, nicht das Leid.

Als der Buddhismus vor rd. 1850 Jahren in China Einzug hielt versuchte dieser über einen intelligenten philosophischen Kunstgriff seine Vorherrschaft zu sichern: Sowohl Leid als auch Gnade wurden als menschliche Illusionen “entlarvt“, womit der Buddhismus versuchte sich als die Religion zu etablieren die auf die Fragen des Lebens die allein richtigen Antworten hat. Im täuschend friedlichen Kleid der Tranquille für die Seele, problemlösender Meditation und "Erleuchtung" des im Unterschied zu Jesus verstorbenen Sidharta Gautama Buddha, eroberte sich diese neue Religion einige Gebiete Chinas. Gleichzeitig wurde vielen mit der Lüge Leide und Gnade seien beide eine Illusion der Zugang zum Verstädnis der Gnade bei Gott zugebaut. 
Die Realität war zur meistgeglaubten Illusion erklärt worden. Der Wunsch sich dieser zu entziehen wurde damit genährt. Das Wissen um Gnade, die vor dem Leid war, überlebte nur in einigen wenigen chinesischen Zeichen. Doch die konnten damals und auch später über eine sehr lange Zeit längst nicht alle Chinesen lesen. Und so stellte sich auch die Frage nach dem Warum der Gnade bald nicht mehr. Die Ahnenverehrung wurde schliesslich erlaubt und beantwortete im Zuge dieser Entwicklung die Frage nach dem Leid mit einer Art „Versicherung“ für ein besseres Jenseits durch Opfer an verstorbene Ahnen.
Doch Gottes Gnade hatte vor Anbeginn der Welt eine konkrete Ausrichtung: Die Auserwählung war zur Sohnschaft durch Jesus Christus. (1,5), wie wir lesen:

„Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens.“

Es ist für uns ganz wichtig zu sehen, dass mit der Vorbestimmung für die Sohnschaft mit Jesus Christus nicht nur Christen angesprochen sind, dieser Plan gilt für Menschen aus muslimischem, buddhistischem oder hinduistischem etc. Hintergrund alle ganz genau gleich. Die Verbindung geht über Jesus. Sie geht nicht über einen "Geist der unbestimmten Kraft", die angeblich schon keltische oder andere heidnische Religionen an religiösen Stätten wo heute christliche Kirchen stehen verehrten, sondern über den Glauben an Jesus. Die Sohnschaft ist geknüpft an die Beziehung zu Jesus, nach dem Wohlgefallen seines (Gottes) Willens. Es ist hier von Rettung und Leid und Strafe für Sünde noch gar nicht die Rede, sondern immer noch von der Erwählung des Menschen und seiner Bestimmung und die war nicht zum Leid. Wichtiger als viele andere Fragen ist tatsächlich die Antwort auf die Frage zu haben: Warum gibt es Gnade? 

Es gibt sie weil Gott den Menschen schon vor der Erschaffung der Welt erwählt hat.

2. Unser Erlösungsbedarf (7)
In den letzten drei Wochen sind bei uns in der Gemeinde nacheinander drei Leute gestorben, die noch im Gottesdienst beim Händeschütteln sagten, ihnen geht es blendend. Und das waren nicht nur alte Geschwister.  Sie alle kannten Jesus als persönlichen Erlöser und er war ihnen wichtig: sie hatten eine Beziehung zu den Aussagen in Eph1:7 wo wir lesen:

„in ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. –

Wer von Reichtum redet muss ihn auch beschreiben können. Worin besteht denn eigentlich der „Reichtum seiner Gnade“?
  • ·       Die Gnade Gottes ist eine macht und wird mit unseren Gebundenheiten fertig (Ps 117).
  • ·       Sie hält uns (Ps.94,18)
  • ·       In Christus erhält man die Gnadengabe Gottes (Rö 6:23), ewiges Leben.
  • ·       Gottes Gnade ist unerschöpflich (Joh. 1:14.16.17).
  • ·       Rechtfertigung kommt aus der Gnade (Rö3;23; 4,4.16;11:6).
  • ·       Gnade schafft ein verwandeltes, gerechtes Lebens(Röm.5:17.21;1.Kor. 12:9 mit 1.Pt. 2:19).
  • ·       Gottes Gnade hat heilsame Kraft (Apg20,24)
  • ·       Gottes Gnade nimmt uns in Zucht (Tit 2;11.12)
  • ·       Gottes Gnade ist Voraussetzung, zu überwinden und zwar „weit“ (Röm 8;37) 

Weitere Verse über den Reichtum von Gottes Gnade sind:
  • ·       «Damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus» (Eph. 2,7).
  • ·       «Mir, dem allergeringsten unter allen heiligen, ist diese Gnade gegeben worden... den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen» (Eph. 3,8).
  • ·       «dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden am inwendigen Menschen» (Eph. 3,16).
  • ·       «Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?» (Röm. 2,4).
  • ·       «damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeigte, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat?» (Röm. 9,23).
  • «O, welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege!» (Röm. 11,33).

Auf die Frage warum gibt es Gnade hat die Bibel eine eindeutige Antwort: Es gibt sie wegen dir und mir! – Sie kennen zu lernen gehört zu unseren wichtigsten Lebensaufgaben.
Das führt uns zum letzten Teil mit der Frage wie Gottes Gnade wirkt:

3. Gottes Ratschluss verfehlt oder erreicht?

Es gehört zu den Geheimnissen in Gottes Schöpfung, dass er dem Menschen seinen Willen lässt, auch wenn er viel Böses anstellt. Er will keine unechte Liebe, sondern eine die aus dem Herzen kommt. – Sein Entschluss für den Menschen ist fest: du bist von ihm angenommen. Doch die grosse Frage ist: Hast du Jesus, Gottes Gnadengeschenk an uns Menschen in dein Leben eingeladen?
Manche lassen sich mit ihrem Entschluss sehr lange Zeit, so wie der eine Arzt in Boston, der hohes Ansehen hatte doch eines Tages vor der Diagnose vom Krebs im Endstadium stand. Er hatte sein ganzes Leben ohne Jesus gelebt. Als er krank im Bett zu Hause war besuchten ihn sehr viele und angesehene Leute vom Städtischen Krankenhaus.  Ein junger chinesischer Prediger mit gerade mal 30 Jahren besuchte ihn auch, besser gesagt wollte ihn besuchen. Das war wegen der vielen Leute schwierig.  Es stellte sich hinten an die lange Reihe an. Irgendwann sah ihn sein Bekannter aus der Ferne und hiess alle anderen herauszugehen, damit er mit ihm reden konnte. Der junge Prediger fragte ihn nach seinem Verhältnis zu Gottes Gnadenangebot, das er offenbar bis jetzt nicht angenommen hatte. In jungen Jahren hatte der Todkranke in der Sonntagsschule mal von Jesus gehört, erfuhr der junge Besucher, doch leider war es seither dabei geblieben. Nur 14 Tage später starb der Mann. Über Freunde fand der junge Besucher von einst heraus: Kurz vor seinem letzten Atemzug hatte der Todkranke vor Zeugen sein Leben Jesus anvertraut. Statt ein Leben voll Gnade hatte er ein schwieriges Leben, ganz auf sich gestellt gelebt.  Es hätte anders sein können. Paulus schreibt:

(V11) „In ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens, ...(13)nachdem ihr das Wort der Wahrheit des Evangeliums eurer Errettung, gehört habt, ... versiegelt worden mit dem Hl .Geist der Verheissung.“

Es kann anders gehen. Wo stehst du? Was bewirkt Gottes Gnade bei dir?– Man kann den Ratschluss Gottes wie in Eph. 1:3 beschrieben für sich ablehnen, denn Gott verteilt keine „Karma“ oder „Schicksale“. Bei ihm ist die Wahrheit nicht eine Illusion. Gott ist ein Gott der Fakten und der Wahrheit. Deshalb ist es weitaus empfehlenswerter Gottes Gnade kennen zu lernen, inneren Frieden zu erlangen und den Weg des Lebens mit seiner Gnade zu gehen. Denn am Anfang war Gottes Ratschluss der Gnade nicht des Leides. Du kannst Jesus in einem Gebet einladen,

„denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh.3;16).

25 Juni 2013

Vom Flucher zum Jesus Nachfolger


Neues Leben in Christus: links 1. Thess. 5:18
Minxiong. Wie wird ein Flucher ein Nachfolger des Herrn Jesus? Das schafft Gottes Gnade. Sie wuchs in einem Heim auf, wo sie schnell alle Fluchworte und schlechte Witze lernte. Unser Kurzzeiteinsätzler aus Kanada gingen mit unseren Mitarbeitern in Chiayi wieder mal auf eine Essverteilrunde in der Nachbarschaft. Auch sie bekam eine chinesische Lunchbox.

"Was," schrie sie auf, " nur eine Lunchbox, ich brauche mindestens fünf, ich habe vier Kinder," war ihre erste Reaktion. In der Tat ihre Kinder waren schon erwachsen and sie war schon Grossmutter von zwei Enkeln. Die Mitarbeiter bei der "Doppelten Segen" Gemeinde gaben ihr etwas perplex auf Wunsch fünf Lunchboxen, aber ein bisschen komisch kamen sie sich dabei schon vor. Dann kam die Überraschung. Am folgenden Tag war die Frau wieder da, aber dieses Mal half sie beim Verteilen mit!

Sie wurde beim Verteilen der Essensrationen einer der verlässlichsten Mitarbeiter vor Ort und benutzt zum Verteilen eigenen Motorroller, auch stellt sie die chinesischen Ravioli von Hand selber her. Anfangs war sie immer schnell aufzuregen und schnell zornig, seit sie mehr mit Missionaren zu tun hat und deren Umgangskultur beobachtete, änderte sich ihr Temperament, sie wurde richtig warmherzig und umgänglich. 

Aiusserdem geht sie monatlich 3 Mal in den Gottesdienst. Ihre Beziehung zu ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter haben sich beträchtlich verbessert, sie lernt Bibelverse auswendig und gibt ihren Zehnten beim Opfer. Das sind sehr erstaunliche Entwicklungen in sehr kurzer Zeit. 

Seitdem sie sich bei der Herstellung von handgemachten Ravioli beteiligt hat sie über die vergangenen 2 Monate 50 € eingenommen. Damit kann sie 10 Truthühner aufziehen, drei davon will sie eines Tages als eine Gabe für Gott verwenden. 

An ihr ist erkennbar, Gottes Gnade verändert jeden in die richtige Richtung ganz unabhängig davon von welchem Hintergrund jemand herkommt und welche Hautfarbe er hat. Gott verändert uns in das Bild das er von einem hat, er sieht uns durch Jesus seinen Sohn und das Werk am Kreuz das uns Gnade und Versöhnung gibt. 

Gott ruft alle, nicht nur die besser Gestellten, in manchen Fällen scheint es sogar dass er eine besondere Vorliebe dafür hat die zu segnen hat, die nur geringe oder gar keine guten Voraussetzungen für ein "lebenswertes" Leben mitbringen. Seine Gnade schafft in ihnen alles neu. Die Gemeinde ist eine Versammlung die diese Gnade angenommen haben. 

Durch den Kontakt mit unseren Mitarbeitern fand diese taiwanesische Frau den Kontakt zu Gott. Ihre Kinder haben heute eine ganz andere Mutter, die sich von Gottes Liebe füllen lässt und sie segnet. Sie ist gleichzeitig auch ein Anfrage an die, bei denen der Prozess der inneren Umgestaltung  durch irgendwelche Faktoren ins Stocken geraten ist.  Das Rezept dieser Schwester ist denkbar einfach: tu was Gott dir zeigt, denn er liebt dich.  

03 Juni 2013

Zentraltaiwan: 6,3 starkes Erdbeben 2 Tote, 21 Verwundete (Rev. Dr. A. Haudenschild)

Der weibliche Beifahrer wurde durch einen fallenden
Felsbrocken lebensgefährlich verletzt. Ihr Zustand
 ist immer noch kritisch.Bild: (CNA)
Das Ergebnis des gestrigen Erdbebens, das uns in Taipei bei Chorsingen um 1.43 Uhr überraschte sind 2 Tote, drei Schwerverwundete und weitere 18 Verletzte. Gemäss dem Wetterbüro in Nantou  hatte das Erdbeben sein Epi-Zentrum im Ren-Ai Distrikt, nicht weit weg von Puli, wo wir  zwischen 1997-2001 wohnten. Dort wohnen viele arme Ureinwohner vom Stamm der "Taiya", ihre Behausungen sind oft wenig stabil gebaut. Fünfzig Kilometer südlich davon war eine Gruppe von Touristen gerade auf dem Berg Alishan als ein Frau unter ihnen von einem fallenden Stein tödlich getroffen wurde. Einen fünfzigjährigen Mann erwischte es ähnlich überraschend und ebenfalls tödlich ein paar Kilometer davon entfernt. - Laut China Post, Ausgabe 3. Juni 2013 wurde der gesamte Bahnverkehr (台灣高鐵) sofort umdisponiert,  davon waren 50.000 Reisende betroffen, 23 Züge wurde gestoppt. Die insgesamt 54 Züge, dies deshalb alle später oder verspätet fuhren betraf weitere 20.200 Reisende. Der japanische Superschnellzug Schinkansen (台灣高鐵) stoppte vorsichtshalber gleich sechs seiner Züge, bis alles abgeklärt war. 
Unsere Missionare in der Chiayi und Taichung Gegend kamen Gott sei Dank alle Heil davon. - Unsere CCRA (Chinese Christian Evangelistic Assocation) hat an allen Stellen Mitarbeiter die bereit stehen zum helfen, wo Not ist. Sie führten gestern in Nantou gerade eine Schulung von Mitarbeitern für den Ernstfall von Erdbeben durch, allerdings ohne zu ahnen, dass sie nachmittags darüber schon vieles für die Praxis werden wissen müssen. 
Egal wie wir planen, wir dürfen in Taiwan nicht vergesssen, weeltweit 90 % aller ständigen Erdbeben passieren an der Faltstelle, wo Taiwan liegt. Ein wenig Zittern der Erdschale hat wieder mal eine ganz Nation sofort betroffen. Das war eine gute Erinnerung den nicht zu vergessen, der alles in seiner Hand hält. (Off 1:8). Nicht immer schickt Gott einen noch eine weitere Erinnerung. Bei den zweien, die es aus der Höhe "erwischt" hatte, wäre für den Fall, dass sie ihr Leben mit dem Allmächtigen noch nicht in Ordnung gebracht hatten, diese "Erinnerung" zu spät gewesen. 

22 April 2013

Szetschuan Erdbeben: Ein Jahr Aufbauhilfe aus Taiwan beschlossen

China Post, Taiwan 21.April: "Szetchuan quake kills 156,5878 injured"
Lokale Erdbebenhilfe in Szetchuan (Bild von
"China Post," 22.4.2013.
Nachdem das 6.6 Punkte starke Erdbeben auf der Richterskala und besonders die Nachbeben solch starke Auswirkungen zeigte (über 150 Tote, rd, 5800 Verletzte) haben die Kollegen vom christlichen Rettungs- und Disasterhilfsdienst in Taiwan (Chinese Christian Relief Associaton, CCRA) in einer Drignlichkeitssitzung beschlossen durch unsere Kollegen in Szetschuan in Absprache und Zusammenarbeit mit den dortigen Kirchen/Gemeinden mit einem einjährigen Sonderaufbauprogramm aus Taiwan zu unterstützen -

Durch die Erfahrungen mit dem letzten Erdbeben hat CCRA Taiwan dort bereits Strutkuren, ein Arbeitsbüro, ein Arbeitsteam, die Kontakte mit den Behoerden und mit den Gschwistern vor Ort. Ausserdem hat sich CCRA unter einem anderen Namen in Absprache mit der lokalen Kirche und  christlichen Gemeinden vor Ort als volkschinesische Hilfsorganisation in Szetchuan eingetragen. Dadurch kann Hilfe schnell und präzise vermittelt und die Effektivität der Arbeit nach den Erdbeben garantiert werden. Beim letzten Erdbeben im Tibet wirkte sich das schon sehr positiv aus. Hilfe konnte viel schneller als vorher gebracht werden. Das hatte mehrfach selbst bei lokalen Behoerden Interesse geweckt : "Warum sind die so freundlich?" (Quelle: Erinnerung aus einem damaligen Zeitungsreport).

Für zweckgebundene Spenden via chinesische Freunde in Taiwan kann auf folgendes Extrakonto eingezahlt werden:

420四川雅安地震』賑災捐款帳號資料如下:
1. 國泰世華銀行台北西松分行(銀行代號:013)
帳號:264-03-500232-1
戶名:華人愛與冒險協會
2.郵政劃撥帳號:50243915
戶名:華人愛與冒險協會
聯絡同工:陳藍雲姊妹 0921-162957 02-2747-7555

Für die Entwicklung des allgemeinen missionarischen Dienstes in und von Taiwan bestimmte Spenden koennen über die Deutsche Missionsgemeinschaft abgewickelt werden.


19 März 2013

Missio Dei - chinesische KAIROS Kurse und Vietnamesen in Taichung

Aufmerksam wurde ich auf die Frage als ich mich neulich mit dem lateinischen missionstheologischen Begriff „Missio Dei“ (Gottes Mission) beschäftigte. Der vierte Band des KAIROS Missionskurses spricht auch davon. Obwohl der Kurs gerade für eine Gemeinde, die auf der Suche nach einem interessanten und dennoch den Anforderungen für wirkliche Missionsarbeit angepasste Schulung sind, den Begriff gut erklärt, zeigt er gleichzeitig wie Gott selbst auch ausserhalb der Gemeinde Leute in anderen Religionen von sich überzeugt. – Das erinnert mich an eine Vietnamesin erinnert, die zwar von Jesus gehört hatte, aber mit ihm noch nichts anfangen konnte, bis eines Tages eine Situation eintrat die ihre Einstellung zu Jesus änderte. Ihre Arbeit bestand darin einem mehr als 90 jährigen Mann bei den alltäglichen Sachen zu helfen. Wenige Stunden nach einer Routineuntersuchung im städtischen Krankenhaus stellte sie fest, wie beim künstlich angelegeten Nierenbeutel Blut hineinfloss und dann schwarz wurde. – Der herbeigerufene Sohn sah die Sache zwar nicht so ernst, doch sie wusste mit möglichen Infektionen bei offenen Wunden an alten Leuten war nicht zu spassen und ohne noch einmal ins Krankenhaus zu gehen war der Betreute in Gefahr. Sie begriff und wurde bleich vor Schreck, dass wenn etwas schief lief und der Mann starb war sie den Job los! Sie könnte gleich ihre Sachen für den Rückflug einpacken.  Nein, nicht jetzt, das ist viel zu früh! Das aber wäre für sie ein Desaster gewesen, sie war auf das Geld für ihre Familie angewiesen. – So betete sie etwas eigennützig zu Jesus, dass er ihm hilft, damit sie nicht so schnell wieder nach Vietnam zurück musste. Sie hoffte Jesus würde den Blutfluss stoppen.  Das Unglaubliche geschah: Als sie mit dem Gebet zu Ende war hörte das Blut auf zu fliessen auf und der Gesundheitszustand des Greisen besserte sich in kurzer Zeit. – Ab jetzt wusste sie sicher, Jesus lebt. Sie lernte von unserer Kollegin, die in Taichung unter Vietnamesen arbeitete noch mehr über Jesus und liess sich vor ein paar Wochen taufen. –
Bis dann hatte sie verstanden, Gott hatte die winzigen Anzeichen jemanden zu helfen trotz  ihrem Eigennutz genutzt, um ihr als der Lebendige zu begegnen. 
Als sie mit dem Zeugnis fertig war leuchteten ihre Augen, weitere 20 Vietnamesen und ich hörten ihr vor meinem Predigtdienst im überfüllten Gottesdienstraum gespannt zu. Sie war mir ihrer Geschichte nicht die einzige die klar zeigte, wie Gottes heiliger Geist souverän unter dieser Volksgruppe in Taiwan wirkt, seine „Missio Dei“ ausführt. Aber es wurde ebenso sonnenklar wie Gottes Auftrag an die Gemeinde, das „Gehet hin“(Mk 16, 15.16)  nach wie vor gilt und es den Missionaren, den Mitarbeiter, braucht, der in die sichtbare Gemeinschaft der Kinder Gottes hineinführt und die Gemeinde vor Ort baut. Auch diese zwar noch kleine vietnamesische Gemeinde in Taichung erlebte was wir in Markus 16,20 lesen: „und der Herr wirkte und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.“ Jetzt wird ein Pastor gesucht, der Vietnamesisch spricht und die 20-30 regelmässigen Gottesdienstbesucher betreuen kann, wenn Rita Chen nach ihrem Kurzzeiteinsatz im Sommer zurück nach Kanada geht.  – Wer springt ein?

Konten:

Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild

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