Die guten Nachrichten vom letzten Jahr waren für uns Missionare zwar mal etwas anderes, doch die lokalen Gemeinden sind gerade mal ermutigt mehr zu tun. Das heisst noch nicht, dass sie jetzt das anpacken, worin sie noch keine Erfahrung haben. Schliesslich sind es erst ein paar Jahre her, dass wir angefangen haben kulturüberschreitende Missionsarbeit in Lehre und Aktion stark zu betonen, anfangs mit Kurzzeiteinsätzen, dann durch TECC. Unterstützend hat Gott dann soviele asiatische Gastarbeiter hierher geschickt!
Und dabei geht es vor allem um die eigentlich unerreichten grossen Gruppen Holo, Hakka Asiatische Fremdarbeiter und Eingeheiratete der Gesellschaft. Statt jede Gruppe einzeln in ihrer Sprache zu evangelisieren, arbeiten sie daran die Lokalkultur gezielt mit christlichen Werten auszutauschen, indem sie die Arbeitsplatzmission in 12 Schlüsselgruppen Taiwans forcieren. Dazu zählen die Evangelisation unter Politikern, im Bankenwesen, dem Rechtswesen, den Medien, im Handel, der Bildung, in die Industrie, der Forschung und Umwelt, den Handwerkern, der Landwirtschaft, etc. Taiwanesische Kirchenführer glauben so schneller Taiwan in ein christliches Land umwandeln zu können. – Dabei müssen in manchen Gebieten oft erst noch Gemeinden entstehen. Es geht also sicher für ein paar Jahre noch nicht ohne Missionare.... Deshalb:
Aktuelle Gebetsanliegen aus der Missionsarbeit in Taiwan:
Wir können für folgendes danken:
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Zur Fürbitte gibt es folgende wichtigen Anliegen: Seit heute hat die „Doulos“ von OM in Kaoshiung angelegt und wird ab 15. Mai auch bei uns in Keelung am Hafen sein. Das Ziel von Operation Mobilisation (OM) ist mit ihrem Bibelschiff die Lokalevangelisation kräftig zu unterstützen. Da OM erst vor zwei Jahren hier war, beten wir, dass das Interesse deshalb nicht geringer ist und Gottes Geist wieder kräftig wirkt! Für Alain war es eine Freude das vorbereitende OM-Team kulturell einzuführen.
Die gegenwärtig laufende „Feldforschung“, bei der Alain die Erhebung aktueller Daten zum Gemeindewachstum in Taiwan koordiniert, kommt zwar voran, doch erbeten wir uns von Gott für die zweite und mühsamere Hälfte dieser Arbeit Gottes Weisheit, Durchhaltekraft und dann im Blick auf eventuell anstehende Änderungen in unserer Arbeitsausrichtung den Durchblick für sinnvolle Entscheidungen.
Nachdem sich die Vorbereitung für den Druck des indonesischen Lukasevangelium mangels Finanzen und anderer Termine doch noch in die Länge gezogen hatte, ist der Druckauftrag inzwischen erteilt, ein schöner indonesischer Paradiesvogel als Bild für die Vorderseite gefunden worden und die zwei leeren Seiten für wichtige Informationen für indonesische Gastarbeiter in Taiwan schon fast fertig geschrieben. Betet für seine schnelle und effektive Verbreitung. Wir werden zuerst 5000 nur in Indonesisch drucken und später eine Version in Mandarin und Indonesisch, die dann besonders für die knapp 30.000 eingeheirateten Frauen aus Indonesien interessant sein wird.
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Als Hauskreis hatten wir anfangs Januar eine Tochter eines Kreismitgliedes nach Indien zu einem Kurzaufenthalt entsandt. Nun hat es ihr so gut gefallen, dass sie möglichst noch dieses Jahr für einen etwas längeren Kurzzeiteinsatz gehen will. Wir beten um Leitung. Unsere Gastgemeinde wurde vor zwei Wochen 25 Jahre alt, hat jetzt zusammen mit der Zweiggemeinde 470 Mitglieder und unterstützt 12 Missionare. An Ostern werden weitere 21 Mitglieder dazukommen. Gleichzeitig ist es für die Mitglieder und die nachkommende Generation nicht einfach auch in die Verantwortung zur Lokalevangelisation und –mission unter Taiwans Unerreichten hineinzuwachsen! Doch Gottes Geist, der uns schon oft überrascht hat, kann auch das noch schenken.