Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)

25 Juni 2013

Vom Flucher zum Jesus Nachfolger


Neues Leben in Christus: links 1. Thess. 5:18
Minxiong. Wie wird ein Flucher ein Nachfolger des Herrn Jesus? Das schafft Gottes Gnade. Sie wuchs in einem Heim auf, wo sie schnell alle Fluchworte und schlechte Witze lernte. Unser Kurzzeiteinsätzler aus Kanada gingen mit unseren Mitarbeitern in Chiayi wieder mal auf eine Essverteilrunde in der Nachbarschaft. Auch sie bekam eine chinesische Lunchbox.

"Was," schrie sie auf, " nur eine Lunchbox, ich brauche mindestens fünf, ich habe vier Kinder," war ihre erste Reaktion. In der Tat ihre Kinder waren schon erwachsen and sie war schon Grossmutter von zwei Enkeln. Die Mitarbeiter bei der "Doppelten Segen" Gemeinde gaben ihr etwas perplex auf Wunsch fünf Lunchboxen, aber ein bisschen komisch kamen sie sich dabei schon vor. Dann kam die Überraschung. Am folgenden Tag war die Frau wieder da, aber dieses Mal half sie beim Verteilen mit!

Sie wurde beim Verteilen der Essensrationen einer der verlässlichsten Mitarbeiter vor Ort und benutzt zum Verteilen eigenen Motorroller, auch stellt sie die chinesischen Ravioli von Hand selber her. Anfangs war sie immer schnell aufzuregen und schnell zornig, seit sie mehr mit Missionaren zu tun hat und deren Umgangskultur beobachtete, änderte sich ihr Temperament, sie wurde richtig warmherzig und umgänglich. 

Aiusserdem geht sie monatlich 3 Mal in den Gottesdienst. Ihre Beziehung zu ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter haben sich beträchtlich verbessert, sie lernt Bibelverse auswendig und gibt ihren Zehnten beim Opfer. Das sind sehr erstaunliche Entwicklungen in sehr kurzer Zeit. 

Seitdem sie sich bei der Herstellung von handgemachten Ravioli beteiligt hat sie über die vergangenen 2 Monate 50 € eingenommen. Damit kann sie 10 Truthühner aufziehen, drei davon will sie eines Tages als eine Gabe für Gott verwenden. 

An ihr ist erkennbar, Gottes Gnade verändert jeden in die richtige Richtung ganz unabhängig davon von welchem Hintergrund jemand herkommt und welche Hautfarbe er hat. Gott verändert uns in das Bild das er von einem hat, er sieht uns durch Jesus seinen Sohn und das Werk am Kreuz das uns Gnade und Versöhnung gibt. 

Gott ruft alle, nicht nur die besser Gestellten, in manchen Fällen scheint es sogar dass er eine besondere Vorliebe dafür hat die zu segnen hat, die nur geringe oder gar keine guten Voraussetzungen für ein "lebenswertes" Leben mitbringen. Seine Gnade schafft in ihnen alles neu. Die Gemeinde ist eine Versammlung die diese Gnade angenommen haben. 

Durch den Kontakt mit unseren Mitarbeitern fand diese taiwanesische Frau den Kontakt zu Gott. Ihre Kinder haben heute eine ganz andere Mutter, die sich von Gottes Liebe füllen lässt und sie segnet. Sie ist gleichzeitig auch ein Anfrage an die, bei denen der Prozess der inneren Umgestaltung  durch irgendwelche Faktoren ins Stocken geraten ist.  Das Rezept dieser Schwester ist denkbar einfach: tu was Gott dir zeigt, denn er liebt dich.  

03 Juni 2013

Zentraltaiwan: 6,3 starkes Erdbeben 2 Tote, 21 Verwundete (Rev. Dr. A. Haudenschild)

Der weibliche Beifahrer wurde durch einen fallenden
Felsbrocken lebensgefährlich verletzt. Ihr Zustand
 ist immer noch kritisch.Bild: (CNA)
Das Ergebnis des gestrigen Erdbebens, das uns in Taipei bei Chorsingen um 1.43 Uhr überraschte sind 2 Tote, drei Schwerverwundete und weitere 18 Verletzte. Gemäss dem Wetterbüro in Nantou  hatte das Erdbeben sein Epi-Zentrum im Ren-Ai Distrikt, nicht weit weg von Puli, wo wir  zwischen 1997-2001 wohnten. Dort wohnen viele arme Ureinwohner vom Stamm der "Taiya", ihre Behausungen sind oft wenig stabil gebaut. Fünfzig Kilometer südlich davon war eine Gruppe von Touristen gerade auf dem Berg Alishan als ein Frau unter ihnen von einem fallenden Stein tödlich getroffen wurde. Einen fünfzigjährigen Mann erwischte es ähnlich überraschend und ebenfalls tödlich ein paar Kilometer davon entfernt. - Laut China Post, Ausgabe 3. Juni 2013 wurde der gesamte Bahnverkehr (台灣高鐵) sofort umdisponiert,  davon waren 50.000 Reisende betroffen, 23 Züge wurde gestoppt. Die insgesamt 54 Züge, dies deshalb alle später oder verspätet fuhren betraf weitere 20.200 Reisende. Der japanische Superschnellzug Schinkansen (台灣高鐵) stoppte vorsichtshalber gleich sechs seiner Züge, bis alles abgeklärt war. 
Unsere Missionare in der Chiayi und Taichung Gegend kamen Gott sei Dank alle Heil davon. - Unsere CCRA (Chinese Christian Evangelistic Assocation) hat an allen Stellen Mitarbeiter die bereit stehen zum helfen, wo Not ist. Sie führten gestern in Nantou gerade eine Schulung von Mitarbeitern für den Ernstfall von Erdbeben durch, allerdings ohne zu ahnen, dass sie nachmittags darüber schon vieles für die Praxis werden wissen müssen. 
Egal wie wir planen, wir dürfen in Taiwan nicht vergesssen, weeltweit 90 % aller ständigen Erdbeben passieren an der Faltstelle, wo Taiwan liegt. Ein wenig Zittern der Erdschale hat wieder mal eine ganz Nation sofort betroffen. Das war eine gute Erinnerung den nicht zu vergessen, der alles in seiner Hand hält. (Off 1:8). Nicht immer schickt Gott einen noch eine weitere Erinnerung. Bei den zweien, die es aus der Höhe "erwischt" hatte, wäre für den Fall, dass sie ihr Leben mit dem Allmächtigen noch nicht in Ordnung gebracht hatten, diese "Erinnerung" zu spät gewesen. 

22 April 2013

Szetschuan Erdbeben: Ein Jahr Aufbauhilfe aus Taiwan beschlossen

China Post, Taiwan 21.April: "Szetchuan quake kills 156,5878 injured"
Lokale Erdbebenhilfe in Szetchuan (Bild von
"China Post," 22.4.2013.
Nachdem das 6.6 Punkte starke Erdbeben auf der Richterskala und besonders die Nachbeben solch starke Auswirkungen zeigte (über 150 Tote, rd, 5800 Verletzte) haben die Kollegen vom christlichen Rettungs- und Disasterhilfsdienst in Taiwan (Chinese Christian Relief Associaton, CCRA) in einer Drignlichkeitssitzung beschlossen durch unsere Kollegen in Szetschuan in Absprache und Zusammenarbeit mit den dortigen Kirchen/Gemeinden mit einem einjährigen Sonderaufbauprogramm aus Taiwan zu unterstützen -

Durch die Erfahrungen mit dem letzten Erdbeben hat CCRA Taiwan dort bereits Strutkuren, ein Arbeitsbüro, ein Arbeitsteam, die Kontakte mit den Behoerden und mit den Gschwistern vor Ort. Ausserdem hat sich CCRA unter einem anderen Namen in Absprache mit der lokalen Kirche und  christlichen Gemeinden vor Ort als volkschinesische Hilfsorganisation in Szetchuan eingetragen. Dadurch kann Hilfe schnell und präzise vermittelt und die Effektivität der Arbeit nach den Erdbeben garantiert werden. Beim letzten Erdbeben im Tibet wirkte sich das schon sehr positiv aus. Hilfe konnte viel schneller als vorher gebracht werden. Das hatte mehrfach selbst bei lokalen Behoerden Interesse geweckt : "Warum sind die so freundlich?" (Quelle: Erinnerung aus einem damaligen Zeitungsreport).

Für zweckgebundene Spenden via chinesische Freunde in Taiwan kann auf folgendes Extrakonto eingezahlt werden:

420四川雅安地震』賑災捐款帳號資料如下:
1. 國泰世華銀行台北西松分行(銀行代號:013)
帳號:264-03-500232-1
戶名:華人愛與冒險協會
2.郵政劃撥帳號:50243915
戶名:華人愛與冒險協會
聯絡同工:陳藍雲姊妹 0921-162957 02-2747-7555

Für die Entwicklung des allgemeinen missionarischen Dienstes in und von Taiwan bestimmte Spenden koennen über die Deutsche Missionsgemeinschaft abgewickelt werden.


19 März 2013

Missio Dei - chinesische KAIROS Kurse und Vietnamesen in Taichung

Aufmerksam wurde ich auf die Frage als ich mich neulich mit dem lateinischen missionstheologischen Begriff „Missio Dei“ (Gottes Mission) beschäftigte. Der vierte Band des KAIROS Missionskurses spricht auch davon. Obwohl der Kurs gerade für eine Gemeinde, die auf der Suche nach einem interessanten und dennoch den Anforderungen für wirkliche Missionsarbeit angepasste Schulung sind, den Begriff gut erklärt, zeigt er gleichzeitig wie Gott selbst auch ausserhalb der Gemeinde Leute in anderen Religionen von sich überzeugt. – Das erinnert mich an eine Vietnamesin erinnert, die zwar von Jesus gehört hatte, aber mit ihm noch nichts anfangen konnte, bis eines Tages eine Situation eintrat die ihre Einstellung zu Jesus änderte. Ihre Arbeit bestand darin einem mehr als 90 jährigen Mann bei den alltäglichen Sachen zu helfen. Wenige Stunden nach einer Routineuntersuchung im städtischen Krankenhaus stellte sie fest, wie beim künstlich angelegeten Nierenbeutel Blut hineinfloss und dann schwarz wurde. – Der herbeigerufene Sohn sah die Sache zwar nicht so ernst, doch sie wusste mit möglichen Infektionen bei offenen Wunden an alten Leuten war nicht zu spassen und ohne noch einmal ins Krankenhaus zu gehen war der Betreute in Gefahr. Sie begriff und wurde bleich vor Schreck, dass wenn etwas schief lief und der Mann starb war sie den Job los! Sie könnte gleich ihre Sachen für den Rückflug einpacken.  Nein, nicht jetzt, das ist viel zu früh! Das aber wäre für sie ein Desaster gewesen, sie war auf das Geld für ihre Familie angewiesen. – So betete sie etwas eigennützig zu Jesus, dass er ihm hilft, damit sie nicht so schnell wieder nach Vietnam zurück musste. Sie hoffte Jesus würde den Blutfluss stoppen.  Das Unglaubliche geschah: Als sie mit dem Gebet zu Ende war hörte das Blut auf zu fliessen auf und der Gesundheitszustand des Greisen besserte sich in kurzer Zeit. – Ab jetzt wusste sie sicher, Jesus lebt. Sie lernte von unserer Kollegin, die in Taichung unter Vietnamesen arbeitete noch mehr über Jesus und liess sich vor ein paar Wochen taufen. –
Bis dann hatte sie verstanden, Gott hatte die winzigen Anzeichen jemanden zu helfen trotz  ihrem Eigennutz genutzt, um ihr als der Lebendige zu begegnen. 
Als sie mit dem Zeugnis fertig war leuchteten ihre Augen, weitere 20 Vietnamesen und ich hörten ihr vor meinem Predigtdienst im überfüllten Gottesdienstraum gespannt zu. Sie war mir ihrer Geschichte nicht die einzige die klar zeigte, wie Gottes heiliger Geist souverän unter dieser Volksgruppe in Taiwan wirkt, seine „Missio Dei“ ausführt. Aber es wurde ebenso sonnenklar wie Gottes Auftrag an die Gemeinde, das „Gehet hin“(Mk 16, 15.16)  nach wie vor gilt und es den Missionaren, den Mitarbeiter, braucht, der in die sichtbare Gemeinschaft der Kinder Gottes hineinführt und die Gemeinde vor Ort baut. Auch diese zwar noch kleine vietnamesische Gemeinde in Taichung erlebte was wir in Markus 16,20 lesen: „und der Herr wirkte und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.“ Jetzt wird ein Pastor gesucht, der Vietnamesisch spricht und die 20-30 regelmässigen Gottesdienstbesucher betreuen kann, wenn Rita Chen nach ihrem Kurzzeiteinsatz im Sommer zurück nach Kanada geht.  – Wer springt ein?

27 Februar 2013

Dankes- und Fürbitte Anliegen zum Taiwan Gebetstag (28. Februar 2013)


(Gerade neu hereingekommene Anliegen zum Taiwan Gebetstag, bitte bei Interesse für die anderen Gebetsunterlagen bei aktuelles.aus.taiwan@gmail.com melden)

Dankes Anliegen:
  • CCEA (Chinese Christian Evangelistic Association): An den sog. „Weihnachts-Festen“ (20 min. evangelistische Weihnachtspower Point in Firmen während der Mittagspause) entschieden sich bei total 397 Veranstaltungen an denen 18186 Leute teilnahmen 2471 Leute für Jesus.
  • Die u.a. durch Alains Forschungsarbeit mit in Bewegung gebrachte „Senf Samen Gemeindegründungsbewegung“ zählt in ihrem dritten Jahr schon 217 unterstützende Gemeinden, davon entschieden sich 31 Gemeinden gerade in den letzten Wochen dieses Jahres der Bewegung beizutreten.
  • An den pastoralen Zurüstungskonferenzen in Kaoshiung, Taichung, Hualien, Taitung Xinchu und Taipei waren insgesamt 194 Gemeinden und 250 Pastoren vertreten.
  • In Taichung bildet sich eine kleine vietnamesische Gemeinde von 20 Teilnehmern. 

Fürbitteanliegen:
  • Es gibt zur Zeit in fast allen Familien von Mitarbeitern bei CCEA irgendwelche Familienangehörigen mit Krankheiten, (oft Krebsprobleme).
  • Wir beten in diesem Jahr besonders für Durchbrüche bei der Arbeit unter den Vietnamesen und Indonesiern.  Die indonesischen „Daily Bread“ Bibellesehefte haben wir im Glauben wieder bestellt und beten dass Gott TECC finanziell für die paar tausend Ausgaben versorgen wird. – 
  • Auch überlegen wir uns regelmässig indonesische Radiopredigten durch ein Radio hier im Norden Taiwans wenigstens 1x pro Woche zu senden und ein indonesisches Kulturzentrum zu eröffnen, indem wir uns der Indonesier mit unseren Mitarbeitern intensiver annehmen können.
  • Die Neuauflage für das vietnamesische Markusevangelium rückt in greifbare Nähe und die Gelder dazu kommen langsam zusammen. – Jetzt warten wir noch auf den vietnamesischsprachigen Dienstverantwortlichen aus Kanada, der Ende März aus seinem Heimatdienst zurück kommen will. Wir hoffen dann mit der Edition einer neuen Ausgabe recht schnell zu beginnen. 

Wir haben in Taiwan rd 130,000 Vietnamesen und 200,000 Indonesier. 

11 Januar 2013

Taiwan, 2013 das Jahr der Schlange, ihre Symbolik und die Bibel


Aufgepasst! Nur mit Zoom fotografieren!  
Am 18. Januar beginnen die Winter Schulferien der Kinder für das "Chinesische Neujahr". Dieses Jahr wird besonders am 15. Tag, dem Laternenfest, dieses Jahr am 10. Februar, kräftig gefeiert.  Das neue Mondjahr beginnt nach dem Zodiak in der chinesischen Kultur unter dem Zeichen der Schlange.
Taiwan hat zwei Arten besonders giftiger Schlangen. Als wir noch auf den  vulkanischen Erhöhungen im Norden Taipei's wohnten (Yang Ming Shan) beobachteten wir jedes Jahr um die gleiche Zeit wie Schlangen von der einen Seite des kleinen Berges zur andern wanderten und die Bevölkerung zu grösserer Vorsicht zwangen. Sie waren in Bewegung und fehlende Beachtung für ihre Nation konnte bei giftigen Spezies fatale Folgen haben.
In der chinesischen Welt liebt man die Schlange nicht nur in der lecker schmeckenden Suppe, was natürlich ein Graus für Tierschützer ist, sie hat auch im chinesischen Tierkreisbild ihren festen Platz. 

Vor langer Zeit entschieden sich einflussreiche Chinesen alle zwölf Jahre 36o Mondjahrtage besonders dem Nachdenken dieses Tiers zu widmen.  Sternbeoachter griffen den Gedanken auf und integrierten ihre Rückschlüsse in die Weltanschauung der taoistischen Fünf-Elementenlehre (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser als Ur-Kräfte einer phasenweisen Entwicklung aller Dinge). – Welchen Offenbarungscharakter eine solche Lehre für den Menschen, der nichts anderes hört hat, kann man diskutieren. Tatsache ist, dass Millionen glauben im Jahr der Schlange müssten sie aufgrund der Voraussagen von Spezialisten des chinesischen Horoskops mit positiven und negativen Überraschungen rechnen und deshalb eher vorsichtig an Geschäfte und Entscheidungen herangehen. Wer schlau wie die Schlange ist, kann am Ende des Jahres alles noch zu einem positiven Ende bringen. Das chinesische Horoskop ist eine östliche Weiterentwicklung des altorientatlischen Bildes der Schlange, von der uns die Bibel einiges sagt (Die Vorfahren der alten Chinesen wanderten ziemlich sicher vom nordöstlichen Iran dem Gelben Fluss folgend in das heutige China ein).

Schlangen haben im  Alten Orient und in Ägypten ein weites Bedeutungsspektrum. Sie können einerseits Feinde, andererseits Schutzmächte repräsentieren, als Symboltiere für Göttinnen und Götter verwendet werden, stehen gleichzeitig für Weisheit und Leben, Fruchtbarkeit und Regeneration für Tod und Sterben. Das ägyptisch Totenbuch berichtet von Schlangen die zwölf Tore der Unterwelt bewachen. Sowohl in Ugarit als auch in Ägypten finden sich Darstellungen des Gottes, der die (gehörnte) Chaosschlange überwindet. Wegen ihrer Häutung gilt die Schlange im Gilgameschepos als Symbol der Regeneration und der Unsterblichkeit. Aufgrund ihrer phallischen Form kann die Schlange Lebenskraft, Vitalität und Heilungskraft symbolisieren. Bei www.wibilex.de finden sich damit im Zusammenhang weiterführende Erklärungen. – 
Olivenbaumhain
Um den Gedanken der Regeneration von der Schlange und ihrer Einbindung ins chinesische Horoskop zu lösen hat sich der Leiter von Chinese Christian Evangelistic Association, CCEA für das Bild des langlebigen Ölbaums (Olea europaea) entschieden, der in der Bibel für Fruchtbarkeit, langes Leben, Friede, Renegerationskraft, Beständigkeit und Wachstum steht. Seine Früchte dienen der Nahrung und Ölherstellung. Früher verwendete man Ölivenöl in Tonlampen als Lichtquelle. Das Salböl vom Olivenbaum diente Königen, Priestern und Propheten, seine Blätter wurden im Orient bei Zahnschmerzen verwendet. Wachstum fehlt bei der Schlange, brauchen wir aber unbedingt im neuen Jahr in positiver Beziehung. Nachdem wir bei CCEA über 500 Weihnachts Evangelisationen in Firmen und anschliessend eine missionarische Fahrradsportwoche durchgeführt haben, scheinen die vielen „Leiterschulungs Gipfel“, die kostenaufwendigen Schulungen für christliche Familienführung im Gemeindeverbund und die TECC Grossaktion für den Druck und die Verteilung von 6000 Evangelien in Indonesisch alle wieder weit weg.  Betet für Wachstum an Mitarbeitern, Tiefgang, Nachhaltigkeit im Dienst, Licht über Verborgenes und Heilung durch Heiligung dieser Nation. 

01 Januar 2013

Die Internationale Männerrunde

"Und Gott schuf den Menschen, ..männlich und weiblich (1. Mo. 1:27) 
Diese Seite sammelt Beträge zum Mann-sein, dabei orientiert sie sich an den Vorstellungen wie die Bibel sie uns lehrt. Es geht in dieser Blog-seite also in erster Linie um christliche Männerschaft. Die biblische Lehre zum Mann-sein kann unterschiedlich aufgeteilt werden. Man kann die Verantwortungsbereiche des Mann-seins von der Bibel her in folgende drei Bereiche aufgliedern:

KÜMMERN: Jesus nahm sich Zeit für seine Jünger, unter den 12 im engen Kreis war keine einzige Frau. Jesus drängte sich ihnen nicht auf sondern wollte wissen, wie sie zu ihm standen. (Joh. 6,66). Den Dingen nachgehen, sich zu kümmern ist zutiefst "männlich" .
Das Problem: Passivität: Passivität ist kontraproduktiv für jede Beziehung, besonders innerhalb der Familie. Als aktiver Mann besteht die Gefahr sich da "fallen" zu lassen und inaktiv zu werden wo gerade das Gegenteil gefragt ist. Fragen zur Selbstprüfung für den "Familienbarometer": Wer macht die Ferienplanung der Familie? Wer kümmert sich um die Schulangelegenheiten um das Gebet am Tisch, die Familienzeit ?
VERSORGEN: Jesus kümmerst sich selbst am Kreuz noch um Maria und weist Johannes an sich um sie zu "versorgen."  (Joh 19:26) Männer sind geschaffen, sich um andere zu sorgen und die Versorgung zu sichern. Dieser Dienst ist ebenso zutiefst "männlich".
Das Problem: Lustlosigkeit. Lustlosigkeit und Desinteresse Verantwortung für die Versorgung von sich selbst, der Familie und den anvertrauten Personen zu kultivieren ist ebenso destruktiv. Dazu gehört sich Gedanken zu machen, wie die Versorgung der Familienangehörigen langfristig gesichert werden kann, die Verantwortungsübernahme in der lokalen und Landespolitik. Das bezieht sich auch auf die Ebene des geistlichen Wachstums und der Versorgung des "inneren Menschen" in der Familie und im eigenen Leben. Dazu hilfreich ist eine gewisse Disziplin.
BESCHÜTZEN: Jesus beschützte die Interessen seines himmlischen Vaters, obwohl ihm das nicht gerade besonders viel "Gesicht" einbrachte.  (Joh 2,13). Männer beschützen die Interessen ihrer Familie, im geistlichen Bereich die Interessen des himmlischen Vaters für die Menschheit. (Joh 2,13). Männer beschützen die Interessen ihrer Familie, im geistlichen Bereich die Interessen des himmlischen Vaters für die Menschheit. 
Das Problem: Gesellschaftlicher Widerstand. Es kostet etwas den "Mann" zu stehen, den Mund aufzumachen, wenn Unrecht verübt wird und wenn die 10 Gebote Gottes ins Lächerliche gezogen und mit Füssen getreten werden. - Es kostet etwas sich um seine Frau und Kinder zusätzlich zur Alltagsarbeit ernsthaft zu bemühen, statt sich bedienen zu lassen. Es kostet Rückgrat zuzugegeben, dass man daran noch lernen muss und deshalb die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten dringend braucht, auch um herauszufinden wie man die eigenen Kinder vor der Flut von ethischem Schmutz besser schützt etc. Aufgepasst: eine Überreaktion von "beschützen" ist das Über-kontrollieren, das einen als Mann leicht als Tyrann erscheinen lässt. 

Andere LINKs um mehr für die eigene Seele als Mann zu tun:

Konten:

Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild

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