Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)
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09 Dezember 2013

Der 30.November 2013 in Taiwan

Gut 300,000 protestieren am 30. November gegen Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit Familien in einem neuen Gesetzesentwurf. Bei 1,000,000 Gegenstimmen wird das neue Gesetz ausgesetzt
An diesem Tag kamen mehr als 300,000 Taiwanesen aus ganz Taiwan nach Taipei, um gegen einen provisorischen Gesetzesbeschluss einer Neuformulierung von "Familie" zu protestieren.

Darin geht es im Kern darum Schwulen und Lesben die Fähigkeit eine Familie zu führen zuzugestehen, sozusagen als ihre "soziale Zelle." Die Elternteile werden dann nicht mehr "Mann" und "Frau" sondern nur noch ohne geschlechtsbezogene Bezeichnung  "Lebenspartner" genannt. Von solchen "Partnern" adoptierte Kinder haben dann zwei "Papas" oder zwei "Mamas". Damit will man einer Tendenz rechtlich Rechnung tragen, die
in Taiwan in der Presse in den vergangenen Monaten ein paar Mal zur Sprache kam: nämlich dann das Geschlecht zu wechseln wenn man das will, ohne damit als verheiratete Person vor dem Gesetz "eheunfähig" zu werden. Was man in der virtuellen Welt am PC schon lange kann soll auch in der Realität von Taiwans Gesellschaft unter dem Stichwort "Fortschritt" ausprobiert werden.

Die gottgegebene Bedeutung des Geschlechts in seiner Besonderheit für den einzelnen wird damit nicht nur abgelehnt, indem das Geschlecht zu einer "Ware" degradiert, über die man jederzeit selbst verfügen kann, eine Welle von neuen gesellschaftlichen Problemen ist damit sicher. Nach dem Motto "Probleme schaffen Arbeit" für Advokaten, Psychologen und viele andere Berufe versuchen ein paar die ihre Möglichkeiten ausschöpfen wollen etwas Neues. Fast sieht alles wie organisierte psychologische Kriegsführung aus, denn mit der Einführung einer solchen  "freien" Ethik wird jede starke  Gesellschaft über kurz oder lang recht schnell  sturmreif. Der Grund liegt aus biblischer Perspektive auf der Hand: Der Mensch, der in einer solchen Gesellschaft aufwächst wird durch die Gewöhnung der Sinne zu einem grossen Teil unfähig der Realität der Sünde und ihrer Verderblichkeit mit den richtigen Waffen zu begegnen. Dazu kommt dass das entsprechende Gesetz als Hilfe wegfällt und Verhältnisse wie in Sodom und Gomorra zur allgemein anerkannten Option erklärt werden.
30.November: Protest gegen das neue Familiengesetz.
Quelle: www.taiwanfamily.com
Ausserdem soll es ausser Mann und Frau in Schulbüchern noch ein drittes Geschlecht, das eben undefiniert ist geben. Für dieses "Geschlecht" sollen dann entsprechende Toiletten in den Schulen und öffentlichen Plätzen gebaut werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist ein Versuch zweier Freunde, die beide eine geschlechtliche Transformation vom Mann zur Frau durchlaufen haben. Als der erste eine Frau geworden war beschlossen beide zu heiraten. Der Hochzeitstermin stand fest, alle wurden informiert, das Fest fand statt. Was niemand ausser den beiden wusste flog jedoch vor einigen Monaten erst auf: Der Mann gebliebene hatte eine paar Wochen vor dem Hochzeitstermin bereits die Umwandlung zur Frau begonnen. Als das aufflog wurde ihre Ehe entsprechend annuliert, da nach dem Gesetz der R.o.C. Homosexuelle egal welchen Geschlechts nicht heiraten dürfen.
Gegen den Gerichtsbeschluss liefen die beiden mit ihren Freunden Sturm und hatten sofort die Sympathie der Schwulenbewegung und die Aufmerksamkeit der Medien, die ihnen aus geschäftlichem Interesse aussergewöhnlich viel Beachtung schenkten.
D.h. weil die beiden damit nicht zurecht kamen, musste das Gericht so entscheiden, dass jetzt praktisch der Grad des Widerstands aus dem Volk den Ausschlag geben wird, ob das umformulierte Gesetz eingeführt wird oder nicht. Um zu verhindern, dass es fest eingeführt wird  müssen in den kommenden Wochenmindestens 1,000,000 Leute dagegen unterschrieben haben. Im Moment sind es 605,000, bei der ersten Grossversanstaltung sollen mehr als 300,000 gezählt worden sein. Es wurde allerdings in den Medien viel mehr von den wenigen Schwulen, die auch da waren, berichtet als von den Massen, die daneben standen und viel hätten sagen können, warum sie aus allen Ecken Taiwans mit hunderten von Bussen und extra Zügen angereist waren um zu protestieren.

Am Abend des 30 Novembers, dem ersten Kundgebungstag schrieb das Komitee auf seiner Webseite: (www.taiwanfamily.com):

"Ich danke Ihnen und beglückwünsche sie, die sie sich heute für die nächste Generation von Freunden so eingesetzt haben, denn ohne sie hätten wir nicht die Macht, etwas zu verändern. Aufgrund Ihrer Unterstützung können wir der Herausforderung der Stunde mutig ins Auge schauen, doch wir müssen für die nächste Generation gemeinsam noch weiter arbeiten! 1130 (Nov.30) ist erst der Anfang, nicht das Ende, um die Werte der Familien Taiwans zu verteidigen.
Danke, danke! Heute schrieben wir Geschichte Taiwan's, heute haben wir als Taiwanesen Mut gezeigt alle unsere Familie vor ihrer Funktionsveränderung zu schützen, doch wir müssen für die Zukunft noch härter arbeiten, um unser Familienkonzept trotz Schwierigkeiten und zeitweises Unverständnis es zu verstehen zu behalten. Wir müssen das mit Beharrlichkeit tun, damit unsere Familien mehr vereint zusammen arbeiten und wir unsere Familien mehr lieben!

Liebe unser Taiwan und unsere nächste Generation!
Die "Nächste-Generation-Allianz" . 2013.11.30"

07 August 2013

"Den Chinesen ein Chinese werden"

Unter diesem Titel hat das Mediendepartment der Deutschen Missiongemeinschaft eben einen zweiseitigen Artikel mit einem Interview mit uns und unsere jahrelange Arbeit in Taiwan veröffentlicht. (S.13 auf der nachstehenden LINK). Bei weiteren Fragen können sie uns über Facebook oder die DMG finden.
http://www.dmgint.de/files/cto_layout/img/red/downloads/PDFs/dmg-informiert/dmginfo_0413_WEB.pdf

12 Oktober 2012

SEND Teamformierungstag in Chiayi, Süd-Zentral Tawian

6.Okt. Team Formierungstag in Chiayi, neue Mitarbeiter stoßen dazu!



http://haudenschild-online.blogspot.com
Neubau in Chaiyi: Es muss einen nach Licht hungern!
Nicht immer geht alles nach menschlichen Plänen. so erlebte es Rita als sie neulich angefragt wurde in Chiayi einen Tag zur "Teamformierung" durchzuführen. - Seit einigen Monaten hat SEND in Chiayi Missionare die in drei verschiedenen Diensten unter den dortigen Taiwanesen und Indonesier aktiv in der Gemeindegründung beteiligt sind. - Wer bei uns ab und zu bei der Webseite der Partnermission hineingeschaut hat ist schnell aufgefallen wie oft das Schlagwort "Vision 119" auftaucht. - Chiayi ist ein Gebiet das von diesem besonderen Einsatzprogramm betroffen ist und ein Ort in dem wir diesen Sommer mehrere Einsatzteam an Schulen, in einem grossen Gebiet ohne Christen in Strasseneinsätzen und in einem Kindercamp beschäftig hatten. - Dadurch sind die Kontakte stark angewachsen und es gab auf allen Ebenen eigentlich Fortschritte und Menschen kamen zum Glauben. Dabei hatte man fast vergessen auch für die Teambildung gezielt Zeit einzusetzen. -

Obwohl schon länger klar war, dass so ein Tag mal dran wäre klappte es lange einfach nicht. Doch an diesem Tag war die Freude umso grösser, denn was in den vergangenen Monaten schon alles sozusagen im "Verborgenen" alles schon gewachsen war an Segen war einfach erstaunlich. Das Thema der Andacht, "Einheit wie die Bibel es lehrt," rief uns ins Bewusstsein wie selbst eine solche Einheit ein wirkliches Geschenk ist und wenn sie zur bleibenden Eintracht hinwachsen will, gezielt gepflegt werden will. - Betet weiter für die Gemeindebauarbeit in Chiayi, Rita beschäftigt sich bereits mit der Vorbereitung für Einsatzteams im nächsten Sommer. Gut wäre bis 2013 eine erste Gemeinde gegründet und noch ein paar weitere Mitarbeiter zu haben , die bis zu zwei Jahre oder länger hier sein können und ihre Zeit gerne für Gott einsetzen wollen. Es warten so viele auf das Licht des Evangeliums aber wissen nicht wohin sie mit ihrer Sehnsucht sollen. Den meisten Menschen in Chiayi geht es deshalb eindeutig nicht gut. So wie wir es mit dem Teamformierungstag erlebten geschieht es im Reich Gottes oft: Der Mensch denkt und Gott lenkt. Wir dachten beiden so ein Tag hätte viel früher stattfinden sollen, aber der Zeitpunkt war erst jetzt genau richtig. - Auf alle Fälle ist der Zeitpunkt für das Chiayi Team und die neuen Mitarbeiter sowie um weitere Teamverstärkung zu beten ganz sicher richtig!

07 August 2012

Neue Zahlen zum christlichen Gemeindewachstum in Taiwan

Die Angaben für eine Statistik, die auch die neuen Gemeinden der asiatischen Migrantengemeinden berücksichtigt ist zum grössten Teil auf der TECC Seite zu finden, doch auch ohne sie zu kennen kann man im Blick für die Zeitspanne von 2006-20011 von einem netto Gemeindewachstum von 8% sprechen. Es gibt im Handbuch der eingetragenen christlichen Gemeinden von 2011 genau 415 neue Gemeindenamen mehr, wie in der 2005-06 Ausgabe.

Seit dann haben allerdings auch 43 Gemeinden ihre Pforten geschlossen, das gibt netto 372 neue Gemeinden mehr! -
Die Karte links zeigt die (grünen) Plätze, in denen mindestens eine oder mehrere neue Gemeinden dazu gekommen ist.

Das sind insgesamt 168 grüne Plätze.

Die roten Felder zeigen die Gebiete, in denen es seit 2006 zum Verlust von 1-3 Gemeinden gekommen ist. Die gelben Felder zeigen die Felder ohne Veränderung an. D.h. als einzige grössere Stadt Taiwans gab es nur in der 2 Millionen Stadt Kaoshiung netto Wachstum. Wie wir weiter unten sehen werden, wirkte sich das auch auf die strategische Aufteilung der Gemeindegründungsarbeit in Pingtung und Kaoshiung Land aus.

Wenn man die demographische Entwicklung mitberücksichtigt, dann sehen die Zahlen momentan so wie in der Karte recht nebenan aus:

Bei dem ungefähr gleichem Prozentsatz der Stadtbevölkerung in Taipei, und Taichung  gibt pro auf 5000-10000 Bürger eine christliche Gemeinde, nur eine Minorität geniesst das Vorrecht in einem Distrikt zu wohnen in dem sich diese Ratio auf 225-5000 pro christliche Gemeinde reduziert.

Diese Distrikte gibt es allerdings nicht mehr nur in Taipei(3) und Taichung(2), sondern inzwischen auch in Keelung(2), Tainan(2) und Kaoshiung (3).

Die Karte bestätigt leider auch den nach wie vor grossen Bedarf nach Gemeinden in den sog. "Vision 119 Gebieten", was auf unserer Karte obenan die Gebiete in violett, blau, braun und rot darstellt; sie zeigen  mit einer Ausnahme die missionarisch vernachlässigten Gebiete entlang der Küste an, in denen andere chinesische Sprachen gesprochen werden. Diese Gebeite sind gleichzeitig, wie eine weitere noch in der Entstehung begriffene Karte zeigen wird, die Gebiete, in denen der Anteil an Hakka Chinesen, an asiatischen Immigranten und an Männern, die sich eine Frau aus Vietnam oder einer indonesischen Insel mit Hakkakultur geholt haben, am höchsten ist. -

   Die dritte Karte mit den grünen Flecken veranschaulicht gut wo es zwischen 2006 und 2011 mindestens zur Gründung einer neuen Gemeinde kam. die grauen Flecken stehen für Gebiete ohne eine einzige Gemeinde weit und breit!

   Sehr auffällig ist dabei wie die Stadtgemeinden im Norden und in Zentraltaiwan angefangen haben ihre Hausaufgabe vor der Haustür anzupacken. Vielleitcht tr;gt in Taipei die rasante Entwicklung des MRT Netzes (Mass Rapid Train) mit zur grösseren evangelistischen Mobilität bei. Doch diese Entwicklung zeigt sich auch im früheren Erdbebengebiet zu, wo wir von 1997-2001 zur Gemeindegründungsarbeit wohnten und wo es keine MRT gibt.

   Die Gemeinden im Süden allerdings haben es noch nicht verstanden in einer einheitlichen Strategie vorzugehen und können auf der Suche nach ihrem eigenen Weg noch keine vergleichbaren Ergebnisse vorweisen.

   SEND International, unsere Partnermission arbeitet genau zwischen der Gruppe von grünen Punkten in Zentralwesttaiwan und dem Süden, also da wo auf dieser Karte im unteren Bereich noch viel weiss ist.

Wir suchen weiter nach Mitarbeitern um die neuen Arbeitsgebiete besser abzudecken. Vielen Dank für ihr Mitgebet. Bitte sehen sie sich unsere Bedarfsliste auf dem Blog an und melden sie sich!

12 Juni 2012

In nur wenigen Stunden erlebt: furchtbares Leid, Tod und neues Leben in Christus!

Vor einigen Tagen hat uns ein stärkeres Erdbeben aus dem Schlaf von der Stärke 6,5 aus dem Schlaf gerissen. Manche sind sehr erschrocken. Es gab zum Glück keine Erdbebenopfer zu beklagen. Doch jetzt nach dem Erdbeben ist das Vulkan und Schiefergestein Taiwans vielerorts recht lose und es braucht nicht einmal einen ganzen Tag Dauerregen bis es besonders in den Bergen zu massiven Erdrutschen kommt und ganze Dörfer für Tage von der Umwelt abgeschnitten sind. Das ist auch dieses Mal wieder passiert, in einem Fall wurde ein Haus glatt unter der vom Hang herunterrutschenden Erdmasse begraben. Die nach Hilfe schreiende, aus dem Haus rennende Frau kam gerade noch knapp mit dem Leben davon, während ihr 74 jähriger Gemahl und ein jüngerer Herr zu langsam waren und leider den Erdmassen ihren Tod fanden. 
Gleichzeitig beschäftigte Kollegin R. ein anderes Problem. Ihr älterer, an Diabetes erkrankter Bruder, dem sie mangels eine Niere vor ein paar Jahren operativ eine von den ihren gegeben hat, sollte sein Bein amputiert bekommen. Wir beide kennen uns von ihrer Zeit bei CCEA sehr gut. Als ich ihr anrief,  lief in ihrem Herzen alles gerade Sturm. Sie hatte sich vorgenommen unbedingt die 120 km an das Vorbereitungsgespräch für die Operation von Chiayi nach Taichung zu fahren und brauchte Gebet, auch für ihren Bruder, der Jesus noch nicht in sein Herz eingeladen hatte. Ich wusste, dass sie schon Jahre für ihn betete. - Also warum noch einmal beten? Würde es "nützen" ? Würde Gott dieses Mal mehr Sichtbares bewegen, eine "innere Erschütterung" zur Umkehr verursachen? Äusserlich sprach wenig dafür, im Gegenteil. Durch all die Jahre hatte ihr Bruder seinen Widerstand gegen das Evangelium immer weiter verstärkt. Selbst die Spende der Niere seiner Schwester konnte seine Gefühle zu gar nichts bewegen. Für ihn was das alles nur Familienpflicht, mehr nicht. Die Füsse hatten sich durch Diabetes so entwickelt, dass eine Amputation den Schmerzen gegenüber die bessere Lösung schien. Doch die Kollegin, selbst eine ehemalige Krankenschwester wusste, das war nicht mehr als ein Wunsch und überhaupt keine Lösung. Sie wusste was ihrem Bruder wirklich fehlte und das war der Friede. - Tatsächlich wurde der gestrige Abend eine Wende für ihren Bruder. Als ein Kollege, der Miss R.  begleitet hatte dem Bruder von ihr die "Sache mit Jesus" in einfachem Taiwanesisch (noch einmal) erklärte fiel es wie Schuppen vor den Augen und der erkannte, wer er vor Gott wirklich ist und warum er Jesus braucht. Er nahm ihn im Gebet in sein Herz auf. Statt dem steinernen Herz gab Gott ihm ein neues Herz, das anders empfinden konnte. Die Tränen in seinen Augen legten davon ein bewegtes Zeugnis ab.  Ihr Bruder war in die Familie Gottes eingetreten! Was für eine super gewaltige Erfahrung! - Nach einem solchen Erlebnis rief Miss R. sofort den für die angesetzte Operation zuständigen Dr. Chang und fragte ihm um einen terminlichen Aufschub für die Operation. Ein Gott, der solche Gebete erhört, so ihr Rückschluss, kann ihren Bruder auch ganz heilen. - Bitte betet mit, dass ihr Bruder sein Bein behalten kann und dass Gott seine Diabetes heilt. Die wichtigste Entscheidung des Lebens war gefallen, inmitten einer sehr problematischen Situation. 
Für manche auf Taiwan sind diese Tage bedingt durch die Unwetter mehr als nur problematisch. Ganze Dörfer sind bis jetzt von der Umwelt vollkommen abgeschnitten. Auch für sie könnte diese Zeit in der sie in ihrem beschäftigten Alltag innehalten müssen zu einer Zeit der Umkehr zu einer Begegnung mit dem Allmächtigen werden. Erdbeben sind furchtbar. Beim bisher tödlichsten Erdbeben, das wir am 21 September 1999 in Puli mitbekamen starben rd. 2.400 an seinen Folgen davon über 800 in Puli allein. Sie können als Mahnmal dienen wie schnell und vollkommen unerwartet wie das Beben vor drei Tagen der letzte Moment auf Erden kommen kann. Auch die durch die Unwetter der vergangenen drei Tage insgesamt sechs Todesopfer hatten zuvor wohl keine Ahnung, dass es mit ihnen bald schon so weit sein könnte. - Deshalb verkündigen wir Christus, damit jeder auf Taiwan wie dieser Bruder von Christus, dem Erretter von Tod und dem einzigen Weg zum ewigen Leben (Joh. 14,6) hört,  und weiss wozu er hier ist und eine Gemeinde findet. Wo keine da ist gründen wir eine. Aus diesen Gedanken ist auch das neue Gemeindebauprogramm "Vision 119" entstanden. Nicht immer sehen wir unsere Gebet gleich erhört, aber wir wissen, wenn wir nach seinem Willen und sein Reich bitten, so erhört er uns (Joh. 9,31; Mt. 6,33). Das hatten wir gerade wieder erlebt. 

04 Juni 2012

Wie viele Christen gibt es in Taiwan? (A.& R. Haudenschild)

Gute Frage. Die Zahl ändert sich jeden Tag und vor allem wen zählt man als Christ dazu? Die meisten sind sich einig, Mormonen und die Wachtturmgruppe der Zeugen Jehovas koennen aufgrund ihrer Ablehnung von Jesus als dem Sohn Gottes, als Teil der Dreinigkeit und Erlöser leider nicht dazugerechnet warden. Dann sind da noch zwei Sorten von Adventistengruppen, dazu die sog. “Little Flock”mit einem häretischen Zweig des “Zeugen Lee”, sowie eine Art chinesische Brüdergemeindeverband, die sog. "True Jesus Church", die aber die Dreieinigkeit ablehnen...Da es das Statistische Amt der R.o.C es mit den Unterschieden nicht so genau nimmt, denn eine Evangelische Alllianz bei der man nachfragen könnte, existiert hier nicht, wird Alain immer wieder mit solchen Fragen beschäftigt. Zum Glück kann er inzwischen vermehrt auf das neulich herausgekommene Buch “Operation World”, in dem vieles von seinem jahrelangen Recherchieren und Suchen von Zahlen zusammengefasst sind, verweisen. Genau genommen sind diese Zahlen  durch die jüngsten positiven Nachrichten von wachsenden Gemeinden bereits wieder überholt. Aber wenn man diesen Zahlen alle fünf Jahre mal gründlich nachgeht reicht das. So ganz im Dunkeln darüber sind wir ja nicht mehr. Allerdings hinter dieser Frage steht noch eine weitere, nämlich wer gehört in der Ewigkeit mal "dazu" zur Herde Gottes? Diese Frage kann Jesus am besten beantworten. Es war schon stockdunkel als einer von den Elitegelehrten bei ihm auftauchte. Er schämte sich seiner Unwissenheit. Er wollte dringend die eine Frage des Lebens einmal aus dem Munde von Jesus beantwortet hören. Es ging darum wer in das Reich Gottes oder mehr landläufig formuliert wer in den Himmel kommt.  (Joh. 3:3). Die Antwort war verblüffend einfach: “Es sei den dass jemand von Neuem geboren wird kann er das Reich Gottes nicht sehen.” Der Text sagt uns nicht, was in dem Mann bei dieser Antwort vorging, doch sein weiteres Fragen zeigt, dass er Jesus noch nicht verstanden hatte.

Anders ging es Herrn Hsu, der neulich von einer Bekannten anlässlich unserer Evangelisation zur Gemeinde gebracht wurde. Er sass einfach neben Alain und hörte dem Redner zu. Er hatte kein Problem alles zu verstehen und sprach auch überzeugt das Übergabegebet an Jesus nach. Er wusste, er hatte ein neues Leben bekommen, etwas war in ihm “neu” geworden. Das bestätigte auch eine Art “Test”, die sog. 4 geistlichen Gesetze die er nachher mit Alain noch durchsah. Er ist über 70 Jahre alt, aber wie ein späterer Besuch in seinem Jadeschmuckladen in unserer Nachbarschaft zeigte, durchaus nicht vom Hintergrund von Gelehrten. Aber, er wusste um das Geheimnis der geistlichen Wiedergeburt, wie sie Jesus dem Nikodemus erklärt hatte und war deshalb glücklich.

Obwohl wir beide in den letzten Jahren stark mit dem Thema Schulung beschäftig waren, ist gleichzeitig klar, dass mehr Gelehrsamkeit nicht notwendigerweise auch mehr Glaube und vor allem keine Wiedergeburt wie sie Jesus fordert bewirkt.— Auch deshalb wollen wir beim Entwickeln weiterer Formen zur Evangelisation nicht nachlassen. Als nächstes z.B. wollen wir eine englischen Bibelkreis eröffnen, denn fast jedes Jahr gab es in der Gemeinde bei der Frage nach Einsatzwilligen fuer Einsätze im Ausland das Problem ungenügender Englischkkenntnisse. Auch das wird dazu beitragen die Zahl “zeugnisfähiger” Christen zu erhöhen und zur frohen Nachfolge ermutigen

Um auf die Eingangsfrage zu beantworten, wieviele evangelische Christen es in Taiwan  gibt, muss man die Entscheidung der lokalen chinesischen Gemeinden kennen, römische Katholiken aufgrund ihres Ahnenkults in Form von “Heiligenverehrung”, nicht als Nachfolger Christi zu betrachten. Es gibt mit rd. 5,5% evangelischen Christen noch viel zu wenige. Die meisten akuten Probleme in Taiwan könnten durch eine ausreichende Anzahl von veränderten Menschen mit einem neuen Herz wirkungsvoll angegangen werden. Gott verändert auch über längere Zeitspannen. Bei unserer Ankunft vor 20 Jahren waren es gerade mal 2,5% evangelische Christen, manche meinten damals sogar nur 2%. Mit mehr Missionaren wäre vielleicht das Wachstum schneller vorangegangen. Der weltweite Vergleich zeigt, wo eine Nation mal 10 % evangelische Christen erreicht wird ihre Weltanschauung und ihr Wertesystem zu einem einflussreichen wirtschaftlichen Faktor für eine Nation und hat eine lokale Gemeinde Jesu die Kraft die Evangelisation ihres Landes aus eigener Kraft weiter voranzubringen. Soweit sind wir in Taiwan leider noch nicht. Es zeigt anderseits wir müssten bei gleichbleibenden Verhältnissen und ohne dass mehr Missionare kommen noch weitere 30 Jahre hier bleiben um diese "magische Grenze" zu erreichen. - Doch der Test was eine Christenheit in einem Land taugt misst sich daran, ob diese neues Leben, von dem Jesus dem Nikodemus erzählt, in den Herzen der Christen fliesst, und so die wahre Quelle des neuen Lebens bezeugt.   

21 März 2012

Megatrends in der globalen Ausbreitung des christlichen Glaubens (edition: Alain Haudenschild

Um sich die entsprechenden Inhalte neuester Forschung besser zu merken hilft es sich die Grossbuchstaben von „SERVING“ (dienen) zu merken. SERVING steht für folgende Beobachtungen:

Stammesbewusstsein: Im Gegenzug zur Globalisierung suchen Menschen Geborgenheit und Identität in ihrer individuellen Zugehörigkeit, ihrem „Stamm,“ und das nicht nur beim „Stammtisch“. Das drückt sich im Zusammenhalt ethnischer Gruppen aus, in Interessengemeinschaften und Subkulturen. Auch die Gemeinde Jesu übernimmt nicht selten diese Funktion und bietet Identität und Geborgenheit. Um Menschen heute mit dem Evangelium zu erreichen ist es wichtig die Eigenart des „Stammes“, oder der Volksgruppe der er angehört gut zu kennen.
Ethisches Bewusstsein prägen: Jeder Mensch handelt nach einem Wertemasstab den er sich für die Bewältigung des Lebens und Entscheidungen zulegt. Diese latent vorhandene Sehnsucht nach nach Werten ist für die evangelitische und missionarische Arbeit von christlichen Gemeinden und Missionen eine einduetige Chance biblische Werte zu vermitteln und zu verdeutlichen.
Rasant – Das Tempo der Bewältigung von gewissen Arbeiten und der Kommunikation nimmt zu. Missionen, Gemeindeverbände müssen sich global auf rasante Veränderungen einstellen. Der technische Fortschritt bietet bisher enorme Möglichkeiten zur Evangelisation und missionarischen Arbeit (Übersetzungsmaschinen), z.B. im Internet oder in den sozialen Netzwerken, die noch längst nicht ausgeschöpft sind. Auch die Überlegungen von „Überfütterung“ (ungefragte Informationenüber Christliches) muss reflektiert werden, um die wenige Zeit, die einen Empfänger für gute christliche Information geben möglichst effizient, kompetent und auf ihre Fragen bezogen zu nutzen.
Verstädterung: Der Trend von Mega-Städten, mit einem wachsenden Anteil an Nichtchristen wächst rasant. In Kürze wird ein Großteil der Weltbevölkerung in Städten mit bis zu 30 oder 40 Millionen Einwohnern leben. Die religiösen Gruppen, denen es gelingt den psychischen und physischen Bedürfnissen dieser Stadtbewohner am besten zu begegnen erwartet eine grosse Ernte. Entscheidend scheint dabei die Fähigkeit einer Religonsgruppe zu sein, mit dem Herzen, Hingabe und einem hilfsbereiten Lebensstil zu überzeugen. Die Christen sind hier nicht die konkurrenzlos einzigen die etwas tun können, aber sie sind die einzigen die potentiell durch gezielten gut durchdachten Gemeindebau in diesen Gebieten und einem Herzen voll mit Gottes Liebe holistisch (an Leib, Seele und Geist) helfen können. Man sieht das gerade in Japan ein Jahr nach dem Tsunami wieder und es wiederholt sich was wir schon in Puli 1999 nach dem Erdbeben erlebt haben: Die Regierung bittet gerade die Christen um Hilfe, obwohl die Buddhisten und andere Religionsvertreter zahlenmässig und finanziell viel besser ausgerüstet sind. Grund: sie können nur äusserlich helfen und kennen die ewige Hoffnung und Gottes Frieden, die wir durch ein Leben mit Jesus bekommen nicht.
Internationalisierung/Globalisierung – Die Welt wächst zu einem Riesendorf zusammen. Entwicklungen irgendwo auf unserem Planeten haben heute viel schneller und mehr Einfluss auf das Leben bei uns und in unseren christlichen Gemeinden/Kirchen und Missionen als früher. Um Missverständnisse zu verhindern und um unseren Platz im weltweiten Geflecht der Entwicklungen besser einzunehmen, zählt das Sichten von relevanter Information, wie z.B. vom sich rasant ausbreitendem Gemeindewachstum in China oder in den pazifischen Inseln. Dadurch wird es möglich besser mit Resourcen von anderer Adresse zu arbeiten, um das gemeinsame Ziel Gottes Reich unter den Nationen, Sprachen, Stämmen unseres Planeten aufzurichten und dieses Zeil um jeden Preis so bald wie möglich zu erreichen.
Netzverbundenheit: Die elektronische Verbundenheit via Internet gehört zum Bestandteil des persönlichen Identität des Menschen von heute. Statt über die Haustür, können neue Freunde in Megastädten am besten über diesen Weg die Verbindungen mit neuen Interessengruppen/ christlichen Internetevangelisten und –Seelsorgern finden. In Taiwan haben wir deshalb extra eine „Internetmission“ und ermutigen Gemeinden ihre Gottesdienste aufzunehmen und für diejenigen die verhidnert sind in die Gemeinde zu kommen auf ihrer Internetseite einzurichten.
Gewalt: Die schnellere Bereitschaft zur Gewalt ist eine Schattenseite der Netzverbundenheit via Internet. Menschen setzen sich auseinander und gehen für ihre Überzeugung auch auf die Straße. Die Gewalt wird durch die schnellen elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten potentiell noch stärker gebündelt wie die jüngsten Erfahrungen in der arabischen Welt belegen und die Gefahr für gewaltsame Reaktionen aufgrund von Missverständnissen oder mangelnder Bereitschaft zum Gespräch wird dramatisch erhöht. Gleichzeitig müssen sich Christen besser und verständlicher für Nichchristen formulieren und können nicht davon ausgehen, dass jeder dankbar für Antworten auf Weltprobleme ist, die sich von einem christlichen Wertemassstab ableiten, ohne es in einer Sprache zu hören, die sie verstehen.

In Anlehnung an das grösste Gebot (Joh. 13,34-35) kann S-E-R-V-I-N-G auch als „Codewort“ für die Haltung gesehen werden, mit der Christen in solchen Herausforderung der Megatrends gerufen sind in der Jesusnachfolge zu „glänzen. Wenn ihnen diese Zusammenfassung geholfen hat, vergessen sie bitte nicht auch für unseren Dienst in Taiwan, der in diese Richtung geht, zu beten.

03 November 2011

Eigentlich kam alles doch recht überraschend!

Nun ist es offiziell: SEND Taiwan wird in Zukunft für diejenigen die in unsere Gemeindebauteams miteinsteigen wollen regelmässig Fortbildungskurse für lokale Mitarbeiter anbieten. Möglich wurde das hauptsächlich durch das Interesse des taiwanesischen Missionsvorstands die Heranbildung von Missionaren, während des Sammelns von praktischen Erfahrungen zu schulen. Das freut die Seminare, denn sie haben weder das Geld noch die ausgebildeten Leute, um die für eine solche Arbeit notwendigen Lehrer anzustellen. Damit wollen wir als Missionare eine seit langem bestehende Lücke im missionstheologischen Dienst langsam schliessen. Schliesslich brauchen wir für die globale Missionsarbeit Missionare und nicht nur ausgebildete Pastoren für den Auslandsdienst.

Wir taten uns als Feld mit der Umsetzung der Erkenntnis vermehrt mit einheimischen Mitarbeitern in den sog "Vision 119" Gebieten mit Gemeindebau anzufangen anfangs zwar etwas schwer, doch langsam gewinnt diese Idee an Perspektive, auch für die Einheimischen. - Dabei geht es im Kern darum zusammen in einem internationalen Team in 60 nahezu unerreichten Städten und Verwaltungszentren Taiwans vor Ort Gemeinden mit Zeugniskraft zu gründen. Es ist kein Geheimnis, wenn Ausländer so etwas ohne Taiwanesen anfangen, dauert es im besten Fall 10 Jahre bis eine solche Gemeinde steht, wenn Taiwanesen so etwas anfangen zwar etwas kürzer, doch nicht selten werden Taiwanesen mit dem Problem konkrontiert wie Nichtchristen ihr christliches Chinesisch kaum verstehen und überhaupt keine Lust daran haben "so wie sie" zu werden. Das schaffen lokale Kinder oft noch besser als Erwachsene, sonst fragen die entweder sofort oder kommen überhaupt nicht mehr. Infolge entsteht bei solchen neuen Gemeinden im günstigen Fall eine "Kinderprogrammzentrale", bei der man seine Kinder zu einem interessanten Freizeitunterricht abgeben kann, aber von Seiten der lokalen Bevölkerung im Dorf oder der Kleinstadt / Stadt ist nicht viel Interesse vorhanden mit dieser neuen Kultur mehr zu tun zu haben.

Dr. Frank Severn: "Wir brauchen multi-kulturelle
Gemeindebau Teams" überall!

          Beim Vergleichen von Zahlen und dem Beobachten von Berichten ist in all den Jahren aufgefallen, wie Gemeinden mit Missionaren im Hintergrund in der Gemeindebaustatistik besser als rein einheimische abschneiden. Das liegt vermutlich an der optimaleren Mischung von Kultursensibilität (der Missionar) und Kommunikationskraft (der Ein-heimische) für Taiwans jetzige Gesellschaft. Bei SEND in Chiayi wird die Idee vom Internationalen Team mit Einheimischen bereits erfolgreich aus-probiert. Andere Orte sind in Vorbereitung. - Wir freuen uns schon auf die Kurzzeiteinsatzteams ab Dezember. Im Grunde genommen ist das Ganze für Einheimische mangels einer Missionsakademie eine ideale Situation um im eigenen Land kulturüber-schreitende Missionsarbeit unter akademischer Anleitung zu erlernen. 

Mit dem neuen Studienprogramm von SEND TSC(TSC steht für "Taiwan Sending Council"), das der Missionsleiter der sendenden Arbeit vor wenigen Tagen im Vorstand vorgestellt hat, sollen Taiwanesen die Möglichkeit haben beim Schreiben von Arbeiten in Missionskursen von einem theologischen Seminar Studienpunkte zu bekommen. Der erste Missionskurs mit diesem Unterrichtskonzept will das sendende Büro von SEND für die "Vision 119" Leute im März 2012 als Blockkurs anbieten. Das ganze Programm muss trotz verbaler Zusage seitens des Rektors noch vom Gesamtvorstand der Fakultät des Theologischen Seminars Taosheng Mitte November formal verabschiedet werden. 

12 November 2008

Das Franklin Graham Festival in Zahlen:

Durchschnittliche Teilnahme: 36.600 Teilnehmer


Zusammenfassung aller Zwischenbereiche in Zahlen:
Errettung: 9652
Bestätigung:1171
Neuentscheid: 1402
Anfrage: 832
Andere: 265
Total Entscheidungen: 13322

07 November 2008

Franklin Graham in Taipei – Tausende finden in Taipei zu Jesus!
Schon versinkt die Zeit mit Franklin Graham in den grauen Schluchten der Vergangenheit, doch über allem strahlt Gottes Werk! – Wir haben erlebt wie Gottes hl. Geist in nur vier Tagen auch hier in Taipei nicht nur über 180.000 Leute auf den grössten Platz den Taipei hat gebracht hat, sondern auch wie sich annähernd 10.000 für die Jesusnachfolge entschieden hatten, die rd 3000, die sich in den Schulungen davor bekehrten noch nicht eingerechnet. Darunter waren 3200 Kinder, aber auch sonst ein hoher Prozentsatz aus den mittleren und jungen Jahren.
Das für manche Eigenartige ist wohl, dass die Predigten von Franklin Graham wirklich einfach verständlich sind, so wie bei seinem inzwischen 90 jährigen Vater, Billy Graham; jedes Kind versteht sie und fast jeder, der sich nicht sicher ist, dass er einmal im Himmel sein wird, wird beim Hören nachdenklich oder entscheidet sich es mit Jesus zu versuchen. – Franklin Graham kann zwar mit Stäbchen Chinesisch essen, weil seine in China aufgewachsene Mutter es ihm und seinen Brüdern beigebracht hatte, doch seine Predigten und seine Rhetorik sind sehr von der westlichen Logik durchdrungen. Das zeigt, wie sehr es in Wirklichkeit der Heilige Geist und nicht eine menschliche Philosophie ist, der mit seiner bezeugenden Kraft die Hörer überzeugt. Nach dem selben Muster verlief es unter den eingeladenen Thai, Indonesier, Filipinos and Vietnamesen. Pastor Hsia, der Leiter von CCEA, das die Evangelisation durchführte meinte: „Das kann nur an den vielen Gebeten der Geschwister liegen“. Obwohl die Teilnehmer und besonders die Gastarbeiter alle ganz unterschiedliche Weltanschauungen vertreten, waren sie alle zutiefst von der Botschaft bewegt, bekehrten sich oder bekannten ihre Sünden und kehrten um. – Gott, der uns alle kennt und jedem von uns auch eine bestimmte „Heimatkultur“ zugeordnet hat, von der wir unsere Pilgerreise zu IHM beginnen können, weiss von jedem was er braucht und wie er ihn erreichen kann. - Für uns von dem TFGF Team, das sich um Nicht-Mandarisprachler kümmern sollte war damit allerdings viel Vorarbeit verbunden.
Fast das gesamte Material der "Billy Graham Evangelistic Association“ konnten wir mit Gottes Hilfe in Thai, Indonesisch und Vietnamesisch übersetzen, selbst das bekannte Buch „30 Days Exercises“ für die Nacharbeit war dabei. Es kam an dem Tag aus dem Druck als Franklin Graham das erste Mal predigte. Die lokalen taiwanesischen Gemeinden fanden gute Übersetzungsgeräte, sodass wir an jedem Abend Übersetzung anbieten konnten. Mehr als 200 dieser asiatischen Gastarbeiter fanden dadurch zu Christus. – Von anfangs 8 teilnehmenden Gastarbeitergemeinden stieg die Zahl bis drei Wochen vor der Evangelisation auf 35. Wir konnten seit August über 510 Leute aus ihren Gemeinden schulen, dabei haben sich bei den Schulungen zahllose bekehrt, allein 11 Schulungsteilnehmer in Alains Gruppe. Sie erkannten, dass sie Jesus noch nicht kennen. Bis zur Evangelisation waren schliesslich knapp 120 als Seelsorgehelfer für den Einsatz und die Nacharbeit fertig geschult! – Jetzt ist die Freude gross, doch ebenso gross ist auch die Verantwortung jeden einzelnen von ihnen in die jungen Gemeinden zu integrieren. Bittet betet auch dafür! – Die 3000 gerade gedruckten Bücher für die Nacharbeit unter den Thais, Vietnamesen und Indonesier sind schon fast wieder vergriffen. Jetzt, so der allgemeine Eindruck scheint es erst rech los zu gehen.

31 Oktober 2008

Vor Franklin Grahams Festival: Taipei's grösstes Kinderfest (26.10.2008)In Vorbereitung auf die Tage mit Evangelist Franklin Graham (30.Okt.- 2.Nov.)versammelten sich aus ganz Taipei und der weiteren Umgebung 32.623 Kinder aus mindestens 50 christlichen Gemeinden auf dem Platz der Freihet vor dem Mausoleum des früheren Präsidenten Chiang Kai-shek zu einem besonders ausgiebigen Kinderprogramm. Ziel war taiwanesischen Kindern Gottes Kraft, seinen Plan mit uns und seine aus Problemen herausrettende Liebe auf möglichst einfache spielerische Art zu thematisieren.

Es ging nicht so sehr um eine Kinderevangelisation im üblichen Sinn, sondern darum zu erkennen, dass Gottes Liebe in Jesus praktisch ist und wir deshalb keine Angst for der Zukunft zu haben brauchen und das zu feiern. Bei Taiwans ungewöhnlich hoch gestiegenen Suizidrate traff diese Botschaft ins Schwarze. Unser mehrsprachiges Team mit Seelsorgehelfern kümmerte sich um die nicht Mandarin-sprachigen Teilnehmer.

Das Kinderfest war zu 90% von lokalen Sonntagsschullehrern aus rd 50 Gemeinden initiert worden, bei 10% der Arbeit an der Logistik standen Mitarbeiter vom Franklin Graham Team beratend zur Verfügung.

Wir erlebten begeistert wie selbst bei einer solchen Kinderveranstaltung Gottes Kraft nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene von der Notwendigkeit Jesus als Retter zu kennen überzeugen kann. Wer Jesus als Retter in sein Leben einladen wollte, war eingeladen innerhalb seiner Gruppe aufzustehen und damit seinen Wunsch zu bekennen.

Die vertretenen Gemeinden waren mit vielen eingeladenen Freunden der Kinder angereist und kümmerten sich mit ihren Kinderseelsorgern selbst um sie.

Mehr als 3000 Kinder oder 9,5% der Teilnehmer folgten dieser Einladung. Wie Gott diese Entscheidungen für sein Reich gebrauchen wird ist sein Geheimnis.

Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass viele Leiter der christlichen Gemeinden Taiwans damals bei bei der Evangelisation von Billy Graham vom 29.Okt-1. November 1975 oder kurz danach von Gott berufen wurden. - Wie wird es da plötzlich zu einer wichtigen Aufgabe, Kindern zu helfen sich rechtzeitig für Jesus zu entscheiden, ehe die Schlingerfahrten des Lebens ihnen die Zeit nimmt über das Wesentlichste des Lebens gründlich nach zu denken. Wenigstens neun von ihnen zum Glauben an Jesus zu führen war eine Ehrenaufgabe unseres Teams. Die oft gut geführten Sonntagsschulen der Gemeinden/Kirchen Taiwans sind für sich gesehen zwar eine gute Voraussetzung für fähigen Nachwuch, doch dann fehlt oft im Alter der Berufswahl, des Militärdienstes und der Partnerwahl die dringend nötige geistliche Begleitung, sodass der Prozentsatz derer die davon für die Evangelisation des Landes zurückbleibt leider noch sehr gering ist. Doch - Taiwan muss sich jetzt auf die Leiter von Morgen vorbereiten. Betet für diese Kinder!

07 Oktober 2008

Das Ende vom Tunnel in Sicht!
Die Vorbereitungen für das Franklin Graham Festival sind in den letzten Monat eingetreten. Ende des Monats ist es so weit und wir hoffen auf dem Chiang Kei-shek Platz zehntausende während vier Tagen zu einem interessanten christlichen Programm begrüssen zu dürfen. - Hunderte von taiwanesischen Mitarbeitern und rd. 300 ausländische Mitarbeiter gingen durch ein Vorbereitungsprogramm. Alain erlebte beim letzten Unterrrichten, wie sich 11 Filipinos für Jesus entschieden, 12 aus der Thai Klasse haben abgeschlossen. -
Nicht alles ist so ermutigend: Bei den 10.000 Markusevangelien, die wir hatten drucken lassen stellte sich in dieser Woche heraus, dass aus dem 6. Kapitel die meisten Verse fehlen. Da unsere taiwanesischen Kollegen bei der Bibelgesellschaft kein Thai lesen können, ist ihnen das gar nicht aufgefallen. Das müssen wir vor den Tagen mit Franklin Graham irgendwie noch regeln, zu dem wir ja auch eine Menge Ausländer erwarten.
Überhaupt haben wir jetzt ziemlich viel Material bereit, um Gemeinden zu helfen, jetzt muss es nur noch seinen Weg dahin finden! - Ausserdem ist ein sehr gutes 80 Seiten starkes Buch vom Billy Graham Team in Übersetzung in drei Sprachen, das eindeutig für neue Christen eine enorme Hilfe in ihrer Sprache wäre. Betet, dass wir es rechtzeitig übersetzt bekommen! Den eigentlich ganz wichtigen Begleitzettel "Meine Entscheidung", mit dessen Hilfe man jemanden in wenigen Sätzen alles zum Evangelium erklären kann haben wir bereits in Vietnamesisch, Indoneisch und Thai übersetzt. SChon beginnt sich das auszuzahlen. Heute hörte Alain von einer Kollegin, die diesen Zettel einer indonesischen Maid zusammen mit einer Bibel gab, dass sich diese nach dem Lesen kurzerhand für Jesus entschieden hat und schon auf ihren eigenen Wunsch hin getauft ist! - Wir beten für eine grosse Resonanz unter den asiatischen Gastarbeitern und eingeheirateten (vielen weiblichen) Ausländern.
Wir haben jetzt fast 500 Gemeinden hinter dem Anliegen des Festvals mit Franklin Graham, um weitere 200 Gemeinden beten wir noch. Doch Gott kann durch viele oder durch wenige seine Ziele erreichen, nicht allen passt der Zeitpunkt in die Gemeindearbeit, in Hsinchu beteiligen sich nur mal 25 % der christlichen Gemeinden. - Wir beten um gutes Wetter, viele vorbereitete Herzen, ein gelungenes Programm und gute Zusammenarbeit gerade auch jetzt im letzten Abschnitt der Vorbereitungen. Wir brauchen immer noch von allem: Geld, Mitarbeiter, Glaube, Geduld und Gebet. Vielen Dank für eure Mithilfe!

11 September 2008

Vor dem Franklin Graham Festival!
Bei uns geht es nach einem erholsamen Sommer, indem wir einen kurzen Familienurlaub hatten, mit neuer Kraft weiter. Eigentlich werden Leute mit grösseren Zahlen über „christliche Bekehrungen” eher skeptisch betrachtet. Es passt nicht in das durch Medien seit Jahren unterschwellig propagierte Konzept der „Neuen Weltordnung.“ Darin werden alle Religionen aufgefordert vor allem den Frieden, gegenseitige Akzeptanz und Toleranz zu üben. (Robert Muller, Die Neuerschaffung der Welt. Wege zu einer globalen Spiritualität, S.86). Doch der Mensch braucht die Erlösung in Jesus (Joh. 14,6). Im Juni entschieden sich bei der Veranstaltung von „Love Sonata“ mehr als 2400 Taiwanesen Jesus zu folgen; danach kam es nacheinander an verschiedenen Orten Taipei’s zu weiteren grossen Veranstaltungen in denen andere Evangelisten erlebten wie sich viele für Jesus entschieden. Dazwischen liefen Kindercamps sowie die Vorbereitungen für Seelsorger- Schulungen für die Evangelisation mit Franklin Graham (30.Okt.-2. Nov.). Unterstützt wird das Franklin Graham Festival von über 370 Gemeinden/ Kirchen von Keelung bis Hsinchu (Greater Taipei). Die Logistik geht über unser Büro. Wir beten für 400 weitere Gemeinden; manche davon liegen verstreut im ländlichen Bereich Nordtaiwans und sind oft klein. Außerdem fehlen uns noch mindestens 5000 Seelsorger/Mitarbeiter. Wir erwarten mind. 45,000 Leute pro Veranstaltung.

Familie: Nach neuem Mietvertrag - ein „Schul-Studio”
Erst bestand die Möglichkeit eines Umzugs. Das zerschlug sich gegen Anfang Mai. Parallel dazu versuchten wir mit dem Vermieter über die Verlängerung des Mietvertrags um zwei Jahre ins Gespräch zu kommen. Vorerst vergebens. Dann stellte sich heraus was dahinter war; er wünschte sich bei gleicher Miete keine weitere Verpflichtungen für Reparaturen zu übernehmen. Gemessen an den Umzugskosten, schienen die Reparaturen, um einiges billiger und so unterschrieben wir. Durch die Mietverlängerung widmeten wir ein Teil des Sommers, dem Abkratzen der Wände, dem Reparieren und Neustreichen angeschimmelter Wände, sowie dem Umstellen der Wohnung. Jonathan erhielt dadurch ein kleines “Studio” (Schreibtisch, Stuhl, Ventilator und Rattanschrank), weil er wegen seiner durch Asthmabedingten allergischen (Staub- und Milben) Reaktionen dringend eine bessere Ordnung zur Schul- und Spielsachenverwaltung brauchte. Nun sind Schlaf- und Arbeitszimmer getrennt. Die alten Freunde sind aus den Ferien wieder zurück. Die Klasse 7 ist im neuen Schuljahr mit der Klasse 8 zusammengelegt, sodass Jonathan darin wieder mehr mit ein paar früheren Freunden zu tun hat. Ausserdem ändert sich für seine Klasse der Klassenlehrer und es kommen zwei interessante Fächer dazu (Physik und Chemie). – Die Freude darüber hat deutlich seinen Enthusiasmus für die Schule beflügelt. Den Weg mit Jesus will er weiter gehen. Papa will demnächst für ihn und einige seines Alters „Christliche Nachfolge“ für 12-14 Jährige anbieten.

Theologisches Unterrichten in Taosheng geht weiter
Nach Monaten der intensiven Vorbereitung und Übersetzung des neuen Kurses hat das neue Semester bereits begonnen. Im neuen Kurs geht es um die christliche Missionsgeschichte. Das Fach „Globale Missionsgeschichte“, gibt es als Semesterkurs an keiner von Taiwans 40 theologischen Ausbildungstätten. Da Chinesen aber heute in der ganzen Welt verteilt sind,sollten Missionare aus Taiwan, über die Vorgeschichte anderer Kulturen und über die Missionsgeschichte von Gottes Volk gründlicher und nicht nur von der (westlichen) Kirchengeschichte her Bescheid wissen. – Das Taosheng Seminar, das auch in der Volksrepublik Kurse unterrichtet, will den Kurs nächstes Jahr als Buch veröffentlichen. Da brauchen wir gute Übersetzer!

„In 60 Jahren BGEA- Geschichte zum ersten Mal“
So etwas hat es angeblich in der Geschichte der Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) in 60 Jahren nicht gegeben: Wir vom Taiwan Expatriate Caring Committee (TECC) sind momentan damit beschäftigt die wichtigsten Elemente des evangelistisch jahrzehntelang bewährten BGEA Materials in die Sprachen Thai, Vietnamesisch und Bahasi-Indonesisch zu übersetzen. Da dieses Material buchstäblich millionfach erprobt wurde, versuchen wir so viel wie möglich in diese Sprachen zu übersetzen. Dazu kommt, dass drei von uns den Kurs „Christian Life und Witness“ unterrichten (Alain hat 110 Schüler) und wir das übersetzte Material leicht an Pastoren, Gemeindemitarbeiter und Evangelisten heranbringen können. Die Metropole Taipei (Greater Taipei) umfasst 4,5 Mio Leute, sodass etwas grössere Zahlen nicht täuschen sollten. Die Filipinos helfen mit ihrer Offenheit in ihrer Missionszeitschrift „Kaibigan“ für Artikel in Thai, Vietnamesisch, Indoinesisch und Tagalog, die missionarische Arbeit ihrer eigenen aber auch einer wachsenden Zahl von Chinesen mit zu unterstützen. Das Material kann in Taiwan allein 550,000 Asiaten helfen Jesus zu finden!

Sendende Arbeit: Aufbau und Entwicklung in diesem Jahr (2008)
Beschlossen war in diesem Jahr vier Kurzzeiteinsatzteams zu senden. Bisher sind zwei davon bereits wieder zurück(Bulgarien, Japan), der Einsatz unter Spaniens Chinesen musste auf nächstes Jahr verschoben werden. Das Team für die Philippinen geht Ende September zu den Batanes Inselbewohnern. Für den Aufbau der Missionsarbeit suchen dringend mehr lokale Mitarbeiter (einen Direktor) jemanden für die Öffentlichkeitsarbeit und einen besseren Ort (Taipei?) für das Büro. – Die letzten Einsätze an Seminarien, in Gemeinden und Ausstellungen, durch die wir die sendende Arbeit unserer Partnermission vorstellten, stieß allgemein auf Interesse, was fehlt ist mehr finanzieller Rückhalt.

05 September 2008

Gebetsanliegen für Monat September:
350 Gemeinden haben sich für das Frankling Graham Festival angemeldet, wir beten noch um weitere 420 Gemeinden.Wir beten um mindestens 15,000 Mitarbeiter, Seelsorger etc. Momentaner Stand: 10,000 Teilnehmer an Schulungen in 95 Schulungskursen. Im Moment wird ein Chor zusammengestellt, der am Schluss 1600 Sänger haben soll.Bis jetzt haben sich 400 angemeldet.

Am 15. 9. ist das zweite Vorbereitungstreffen für das Team in die Philippinen. Es geht zu den Batanes Inseln, einem mit dem Evangelium kaum erreichten Volk. Tao Christen aus Taiwan wollen es ihnen bringen. SEND Sending Taiwan hilft ihnen dabei. Der Kontakt dazu geht zurück auf die Arbeit bei CCEA. Die Presbyterianische Kirche Taiwans freut sich sehr, dass SEND bereit ist ihnen zu helfen selbst in der Mission und mit "ihren" Stammesleuten aktiven Gemeindebau zu betreiben. Doch es sind auch aus anderen evangelischen Denominationen Vertreter dabei. Die Tao sprachigen Christen vom Team haben ihre eigenen Tänze und Traditionen, die nichts mit der chinesischen Kultur gemeinsam haben. Deshalb müssen wir in den Vorbereitungstreffen einiges davon lernen, dazu gehört auch ein anderes Liedgut und einige kulturelle Regeln. Pastor Sudu (zweite von rechts) ist in Taiwan der verantwortliche Mann im Missionsausschuss der presbyterianischen Gemeinden Taiwans der sich um die Evangelisation dieses Stammes in allen ihren Kernregionen, in denen sich Leute aus Lanyu (einer Insel im Südosten Taiwans) niedergelassen kümmert.


Seit dem 1. September werden rund 10,000 in den "Christian Life and Witness" Kursen geschult, eingerechnet 1000 Teilnehmer in Gruppen mit English, Thai und Vietnamesisch. In Alains Gruppe beteiligen sich mehr als 110 Pastoren/Mitarbeiter (3 Thai- und 5 Filipino Gemeinden) Die für die persönliche Evangelisation besonders wichtigen Faltblätter von "My Commitment"(Bestandteil des CLW Kurses) sind seit gestern in drei Sprachen aus dem Druck (Thai, Vietnamesisch und Indonesisch). Es wäre gut gut wenn wir für die Nacharbeit noch weiteres Material übersetzen könnten. Es hat auch technischen Gründen besonders bei der Thaisprache etwas gedauert bis wir die Schriftsätze in unseren Rechnern hatten, aber dann ging es schnell vorwärts. Besonders freuten wir uns auch über den Drucker, der uns einen besonderen Preis gab. Nun wäre es wichtig, dass das neue Material an alle die Pastoren besonders in Nordtaiwan herankommt, die in ihren Gemeinden die entsprechenden Sprachen vertreten haben, oder das Anliegen die vielen asiatischen Ausländer in ihrem Umfeld mit der guten Nachricht zu erreichen, teilen. Viel Zeit bleibt dazu bis zum Festival nicht mehr, doch langsfristig würde es uns helfen unser Anliegen vom missionarischen Lebensstil im taiwanesischen Umfeld schneller zu realisieren.


Hier eine Link zu dem chinesischen Teil mit chinesischen Updates über das Franklin Graham Festival

25 Februar 2008

Jahres Missionsbericht der Familie Haudenschild (Jan.-Dez. 2007)
Wir sind dankbar für ein weiteres Jahr des Dienstes in Taiwan. Die Wahl in den Feldvorstand im März beeinflusste die Arbeitszeitverteilung zulasten anderer Dienstbereiche bei CCEA (Chinese Christian Evangelistic Associaiton). Gleichzeitig durften wir als Missionsfeldleitung erstmals in der Geschichte unserer Partnermission erleben, wie wir innerhalb weniger Monate vier neue Arbeitsfelder eröffnen konnten. Darüberhinaus gliederte sich unser Dienst nach Schwerpunkten wie folgt:
Lehr- und Predigtdienst.
 Predigtdienste in fünf Gemeinden und 2x in einem Krankenhaus in und um Taipei
Missionstraining für Kurzeinsätze in der Gemeinde für Kurzzeiteinsätze. Themen: Inlandmission, Auslandmission, Was ist Mission? Mission an Ausländern, Missionsgesellschaften Taiwans und ihr Fokus, Taiwans Missionsgeschichte (ppt) in der Gemeinde und bei der TMF Jahreskonferenz (Jahreskonferenz der evangelischen Missionen Taiwans).
Als Dozent am Seminar: 2 Semester missions-theologischen Unterrricht (an Pastoren, Doktoranden, Gemeindeleitern und -Mitarbeiter).
 Neuer Kurs: „Kulturüberschreitenden Gemeindebau im nichtchristlichen Kontext“
Aufgrund der mehrmaligen Bitte des Dekans vom Taosheng Theological Seminary werden von Alains Missionskurse zwei im Jahr 2008, der dritte wohl im Jahr 2009 veröffentlicht.
Evangelisation:
Taiwan Expatriate Caring Committee (TECC): Entwicklung von mehrsprachigen Traktaten für Ausländer, Strassen- und Hausevangelisation, Entwicklung eines zweisprachigen Markusevangeliums für Vietnamesen, Versand von evangel. Material an viele Gemeinden-Individuelle.- Unterstützung der Evangelisation von Thai in Taiwan
 Unterstützung der Teeniearbeit mit Material und einer deutschen Mitarbeiterin (Tabea Köbele, von Januar bis Mai 08 ).
Unterstützung im Gemeindebau / Gemeindeleben
 in der Hakka Gemeinde Hsinfeng: 3 Taufen durchgeführt (30.12.07).
 Gottesdienste ,, regelmässige Teilnahme an Gemeindegebet, Familienhauskreis.
Mobilisierung zur Mission: Campus Evangelical Fellowship 10. Missionskonferenz 2008 (TECC erstmals vertreten), Russland: Sommer 2008 Arbeit unter Ostrusslands Chinesen, Gemeindebau und Evaluierung der Arbeit vor Ort, regelmässige Missionsgebetstreffen, Pastorengebetstreffen, Vietnamesen aus Deutschland und USA zur Missionsarbeit in Taiwan eingeladen und begleitet. Die Kurzzeiteinsätze in Europa (Frankreich und Deutschland) zahlten sich u.a. dadurch aus, dass letztes Jahr in Barcelona das erste chinesisch theologische Seminar in Europa gegründet wurde. Rev. Wang, ein Teammitglied damals in Paris ist heute Dekan dieses Seminars. Dabei hat die Wahl des Platzes (Spanien) durchaus einen missionstrategischen Hintergrund (Spanisch ist eine der schnellstwachsenden Sprachengruppen).
Theologisch-Missionarischer Literatur- und Mediendienst: Artikel and die chinesisch-christlichen Medien, Vorbereitung von zwei Kursen zur Veröffentlichung. TECC Konferenz im Oktober 07 mit gründlicher Berichterstattung in der lokalen christlichen Presse Taiwans.
Überblick: Im Jahre 2006 sind wir bei der Evangelisation unter Vietnamesen, einem langjährigen Projekt endlich weitergekommen. Über 170 Vietnamesen fanden bis Ende Dezember zum Glauben an den Erlöser. Die Mühe, Strukturen um die evangelistisch - missionarische Arbeit unter Gastarbeitern/eingeheirateten Ausländerinnen aus Vietnam via chinesische Ortgemeinden zu schaffen hat sich gelohnt.

Das Bewusstsein für die dringende Notwendigkeit von Mission unter Minnan- (65% der Bevölkerung) und Hakka Sprachigen (3,6-4,0 Mio der Bevölkerung) ist gestiegen. Unsere Mission hat 8 Missionare in entsprechende Gebiete gesandt. (Auch Alain wird ab 2008 regelmässig mit einem Einsatzteam der Gemeinde zu Einsätzen in ein Hakkagebiet gehen, indem wir eine neue Gemeinde gründen wollen.

Rita konnte weiter an der professionellen Entwicklung ihrer musikalischen Begabung am „Sacred Music College“ arbeiten und wird sich nach diesem Semester auf ihren Abschluss vorbereiten. – Rita war in der Mission als Moderator für Veranstaltungen zuständig, pflegte weiter die neuen Kontakte, obwohl sie sich auch bei einigen wünscht, dass noch mehr Durchbruch zu berichten wäre. Die Verbrennungen an der Hand im Sommer verlangsamten das Lerntempo beim Klavierspielen für mehrere Monate erheblich und sind ihr leider bis heute noch eine Behinderung bei normalen Haushaltsarbeiten. Erstaunlicherweise (!) war genau dieses Semester das indem sie trotzdem mit der Hilfe des Herrn sehr guten Note

21 Januar 2008

Ziele für den Aufbau eines evangelistischen Dienstes unter den 150.000 Vietnamesen Taiwans im Jahr 2008:
- 3 vietn. Pastoren
- 5000 Bekehrungen von Vietnamesen bis Ende des Jahres
- 3 Gemeindegründungen
- Gründung und Registrierung eines vietn. Kulturzentrums (Leihbibliothek, Personal, Nutzung des Ortes zur Schulung)
- Ausweitung des literarmissionarischen Dienstes durch eine vietnam. Zeitung, "Kaibigan", Bibeln, NTs, Traktate, Kurse, etc.
- Verteilung der eben gedruckten 20.000 zweisprachigen Markusevangelien durch chines. Gemeinden, Krankenhäuser, Kontakte.
- Mindestens drei Einsatzteams von Vietnamesen
- 100 vietnamesische Gesangsbücher drucken

Bitte betet mit, dass Gottes eingreift und über Bitten und Verstehen Gnade schenkt!

18 April 2007


"Missionsdienst in Taiwan" (1b)

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Konten:

Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild

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