Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)
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08 April 2011

Hsinchu: 16 Studenten lassen sich für Immigrantenmission in Taiwan schulen

16 Schüler zum TECC Immigrantenmissionskurs

Es war schon etwas besonderes, dieser Tag. Vor uns Lehrern (Pastoren) saßen lernbegierige Gemeindemitarbeiter, die zum Teil einen längeren Anreiseweg hinter sich hatten. Es war ihnen nicht zu viel gewesen.
Als TECC (Taiwan Expatriate Caring Committee) versuchten wir in der Vergangenheit den Inhalt solcher Schulungen in einer gut vorbereiteten Jahreskonferenz unter zu bringen. Leider war es bisher nie gelungen alles in Form eines Kurses an einem Seminar anzubieten.  Dr. Lu ein stellvertretender Direktor eines Seminars und einer unserer TECC Mitarbeiter will das ändern. – Er will diese Kurse baldmöglichst auch für vollzeitliche Theologiestudenten ins Curriculum aufnehmen. Durch seine Mithilfe öffnen sich Türen. Sein Seminar hat 150 eingeschriebene Schüler im sog. "Laien Mitarbeiter" Schulungsprogramm. Für sie ist ein solcher Kurs ideal, denn er passt zu ihrem Alltag.
Taiwan - das einzige was sie verbindet?
Sie sind täglich zusammen mit Ausländern aus den Ländern Thailand, Vietnam, Indonesien und den Philippinen und wissen nicht wie sie ihnen von Jesus erzählen sollen.
Das hat sich für 16 von ihnen, die zu diesem Kurs kommen konnten geändert! Es kamen welche, die richtig begeistert waren zu hören, wie man südasiatischen Immigranten auch ohne ihre Muttersprache zu kennen verhältnismäßig viel vom Evangelium über Jesus  vermitteln kann.  
Manchen blieb der Mund offen, als Evangelist Chang von ehemaligen Muslimen erzählte, die hier in Taiwan zum Glauben fanden und heute begeisterte Jesus Nachfolger geworden sind. 
Dr. Ron Adhikari konnte aufgrund seiner Nachforschungen anhand von geschichtlichen Fakten aufzeigen, wo die Wurzeln philippinischer Immigrantenmission mit der ihr eigenen Dynamik liegen und heute tausende von Filipinos weltweit in ein "philippinisches Sendebewusstsein"einbindet.
Dr. Immanuel Scharrer, der in Taiwan seit dem Jahr 2000 mit seinen Mitarbeitern bereits 6 Thaigemeinden gegründet hat, verblüffte die Schüler mit erstaunlichen Bekehrungsgeschichten von erzbuddhistischen Thais, die hier in Taiwan durch Gottes vollmächtige Wort merkten, dass sie vor Gott schuldig sind und dringend Sündenvergebung brauchten. Da manche von ihnen bevor sie nach Taiwan kommen einen Bund mit Dämonen eingehen, geht eine solche Entscheidung nicht ohne Kampf ab. – In zwei Fällen hatten Betroffene nach ihrem Entscheid für Jesus böse Träume in denen beide von Dämonen Morddrohungen erhielten. Einer hielt ihnen im Glauben stand und soweit ich hörte wurde er bewahrt, der andere, der sich gleichzeitig mit ihm für Jesus entschieden hatte, wandte sich vom ihm wieder ab. 
Anteil der Vietnamesen an Taiwan's Bräuten 2006
Pastor Nguyuen zeigte in einem Diavortrag die Problematik der Vietnamesen in Taiwan und gleichzeitig welche Möglichkeiten es gibt mit ihnen Gottes Wort zu studieren und sie zu Jesus zu führen. Alain sprach zur Stellung des Ausländers im Alten und Neuen Testament und welche Bedeutung er für die Gemeinde heute in Taiwan hat. 
Betet für die 16 Schüler und ihre weitere Mitarbeit in verschiedenen Gemeinden um Hsinchu, Taichung und Taoyuan. Der stellvertretende Dekan des Seminars war von der Arbeit des TECC sehr angetan. Man will nach diesem „Testlauf“, wie sie es nannten, den gleichen TECC Kurs wiederholen und hofft dabei einen für die Allgemeinheit besseren Tag (Für taiwanesische Verhältnisse war es überhaupt erstaunlich, dass an einem Tag, an dem man aufs Grab geht und trauert so viele Studenten kamen!) zu finden.

21 Januar 2008

Ziele für den Aufbau eines evangelistischen Dienstes unter den 150.000 Vietnamesen Taiwans im Jahr 2008:
- 3 vietn. Pastoren
- 5000 Bekehrungen von Vietnamesen bis Ende des Jahres
- 3 Gemeindegründungen
- Gründung und Registrierung eines vietn. Kulturzentrums (Leihbibliothek, Personal, Nutzung des Ortes zur Schulung)
- Ausweitung des literarmissionarischen Dienstes durch eine vietnam. Zeitung, "Kaibigan", Bibeln, NTs, Traktate, Kurse, etc.
- Verteilung der eben gedruckten 20.000 zweisprachigen Markusevangelien durch chines. Gemeinden, Krankenhäuser, Kontakte.
- Mindestens drei Einsatzteams von Vietnamesen
- 100 vietnamesische Gesangsbücher drucken

Bitte betet mit, dass Gottes eingreift und über Bitten und Verstehen Gnade schenkt!

04 Januar 2008

Weitere Bekehrungen unter Vietnamesen Taiwans
+ 200 Vietnamesen hören die Gute Nachricht - 54 entscheiden sich a, 1.1.08 Jesus zu folgen!
+ Heute am 4. Januar sind von den 20,000 Evv. bereits 3600 im Umlauf oder an interessierten Gemeinden versandt
+ Betet für 5000 Entscheidungen unter den Vietnamesen Taiwans und die weitere Strukturierung der Arbeit (ein Foerderkreis für die Arbeit unter Vietnamesen wäre ein Möglichkeit den überregionalen Charakter der Arbeit beizubehalten).

06 November 2007

Gott (be-) ruft Vietnamesen –ausgerechnet in Taiwan! (Alain Haudenschild)
„Habt ihr nichts für uns in Vietnamesisch? Wir wollen auch etwas von Gott hören“. Das waren die Reaktionen wenn Missionare unter Thai Gastarbeitern Traktate und Einladungen für Freizeiten verteilten. Bis vor kurzem.

Als Missionare haben wir Mandarin gelernt um mandarinsprachige Taiwanesen zum Glauben an Jesus zu führen und im besonderen um ganze Gemeinden und Gemeindeverbände durch praktisch realisierbare Projekte in den weltweiten Missionsauftrag hinein zu holen. – Wenn bereits jedes sechste Kind in der Schule eine ausländische Mutter hat, die keine chinesischen Zeichen schreiben kann und die Zahl der Ehescheidungen besonders mit Vietnamesinnen fast 20% erreicht, und der Staat sich dieser Entwicklung gegenüber machtlos fühlt, wird deutlich, dass die Arbeit der Gemeinde Jesu noch nicht integrativ missionarisch genug ist. Ohne vietnamesische Missionare, ohne vietnamesische Bibeln und andere Mitteln gab es für die lokalen Gemeinden nur einen Weg wenigstens den eingeheirateten vietnamesischen Bräuten zu helfen: Chinesischunterricht, damit sie hoffentlich bald zurecht kommen, und vielleicht den Pastor, Prediger oder Ältesten wenn er predigt verstehen- für manche ein sehr langer und wie sich Hauskfrauen mit Familienalltag denken können ein frustrierender Weg. –

Unser interdenominationelles Team für Ausländerarbeit (TECC) beschloss anfangs des Jahres 2007 alles daran zu setzen um in diesem Jahr eine evangelistische Arbeit unter dieser rd 150.000 (manche meinen 200.000) zählenden Volksgruppe im Verein mit chinesischen Gemeinden auf die Beine zu bringen. Unsere Arbeit fing auf den Knien an, denn wir hatten ausser der Idee gar nichts, kein Geld, keine Leute, keine Gemeinden, keine Bibeln, und vor allem keine Zeit(!). Trotzdem wollten wir es versuchen. In wenigen Monaten änderte sich alles gründlich. Das Sammeln von Zahlen, Telefonieren, Schreiben von Artikeln, Übersetzen, Publizieren und Aufsuchen von potentiellen Partnern zahlte sich aus: Mit Spenden konnte sich TECC (englische Abkürzung für „Taiwan Expatraite Caring Committee“) über 100 vietnamesische Bibeln zum gezielten Weitergeben und Umständen zum Verschenken an mittellose Gemeinden ankaufen.

Mit weiteren Mitteln konnten 15.000 Traktatbüchlein bei einem christlichen Drucker zu fünf verschiedenen Themen gedruckt werden. Und weil besonders unter den „Bräuten“ die meisten Ehemänner kein Vietnamesisch sondern nur Mandarin lesen können entstand die Idee das Markusevangelium zweisprachig zu drucken. Tatsächlich bekamen wir die Rechte aus Vietnam und zusammen mit der lokalen Bibelgesellschaft Taiwans geht dieses Projekt in diesen Tagen in den Druck. Auch hier kamen ausreichend Gelder zusammen um mehr als die Hälfte des Druckes bezahlen zu können. – Doch wenn Gott etwas tun will, dann setzt er seine ganze weltweite Gemeinde in Bewegung. Wir hatten in diesem Jahr mehrere Kurzzeiteinsatzteams von Vietnamesen aus den U.S.A., Kanada und Deutschland. – Eine vietnamesisch christliche Familie aus den U.S.A., die von den Vietnamesen in Taiwan hörte, spürte plötzlich den Auftrag nach Taiwan Mandarin lernen zu gehen und kam im Oktober in Taipei mit einer Mission an. So können Bibelgruppen, die jetzt am Entstehen sind, neben dem Lernen der Sprache, betreut werden. Barnabas und Thammy, so ihre Namen, gingen nicht erst durch die Bibelschullaufbahn, sind hier aber laufend dran Vietnamesen zum Glauben zu führen.

Dank des besonderen Einsatzes der Vietnam Mission in Hagen erhielten wir von der GBV in Dillenburg 6000 vietnamesische Neue Testamente, sowie ein paar tausend andere vietnamesische Traktate und CDs, Materialien, die um die wir jetzt sehr froh sind. Als das letzte Einsatzteam von der Vietnam Mission auch noch vietnamesische Lieder auf CD und das dazugehörige Heft zum Kopieren brachte schien alles beisammen, um eine konzentrierte evangelistische Arbeit in mehreren Städten Taiwans ins Leben zu rufen, in denen bisher was den Dienst an Vietnamesen betrifft ausschliesslich Chinesischunterricht und Seelsorge angeboten wird. –

Inzwischen haben sich allein in den letzten Wochen mehr als 170 Vietnamesen für Jesus entschieden. Was wir jetzt noch brauchen ist ein vietnamesischer Pastor, (Bruder Barnabas ist kein Pastor). Auch der ist in Vorbereitung und will im Februar 2008 von Kanada kommend in Taiwan seinen Dienst antreten! – Neuerdings gehört es also zu meinen Privilegien, einen VW Bus, leere Koffer und Kartonkisten mit vietnamesischen Bibeln, Neuen Testamenten dem Jesus Film auf CD und dgl. zu füllen und zu verschicken.
Gerade sagte mir eine Pastorin von einem Betreuungszentrum an einem grossen Fischerhafen imSüden Taiwans: „Wir haben hier ca 2000 Vietnamesen, aber kein Geld um Bibeln und dgl. zu bezahlen.“ Sie hat natürlich ausser den erbetenen 20 Bibeln noch viele andere unserer neuen Materialien erhalten. Barnabas wird sie und diese Vietnamesen im Süden demnächst besuchen gehen.
Gott wusste, dass ich vielleicht alles auch auf Internet zur Evangelistion der Vietnamesen würde organisieren können, aber mangels Vietnamesisch keinen einzigen von ihnen zum Glauben führen kann. So schickte er den „Barnabas“ mit diesem Anliegen aus den U.S.A.! (Überhaupt interessant, dass wir uns kennengelrnt haben) Er wird bei seinem Besuch im Süden wohl auch die ersten kopierten Liederbücher und CDs mitnehmen. Wie viele solcher Anfragen wir so wie oben beschrieben beantworten können ist schon fraglich, aber es reicht, wenn der himmlische Vater es weiss. Schliesslich hatten wir bis vor wenigen Monaten noch gar nichts! –
Vietnamesische Missionare müssen ausser Englisch auch Mandarin können, um den Gemeinden hier wirklich eine Hilfe zu sein. Wir brauchen noch mehr von ihnen, denn das Ziel ist nicht so sehr Gemeinde zu gründen (Wer weiss wie lange die Vietnamesen als Gastarbeiter überhaupt noch hier sind), sondern in den meisten Fällen zuzurüsten zum Zeugendienst in Vietnam! – Dabei können die chinesischen Gemeinden viel über über Mission lernen und dabei gleichzeitig ihren weltweiten Auftrag vor Ort wahrnehmen

18 September 2007

Die 4. TECC Konferenz für Mission unter asiatischen Ausländern in Planung: Dieses Mal haben wir einen besonders prominenten Gastredner, Rev. Kao, der frühere Generalsekre-tär der Vereinigung Presbyterianischer Gemeinden Taiwans. – Wir hoffen auf zahlreichen Besuch (bes. von Theologiestudenten). Immerhin ist TECC zum neugebauten lutheri-schen Seminar in Hsinchu eingeladen worden (13. Oktober). Die angebotenen Workshops sollen das Anliegen und die e-vangelist. Resourcen, die wir für diese nun 400.000 Leute zäh-lende Gruppe von Ausländern gesammelt haben, möglichst schnell in den jeweiligen Gemeindekontext hineinbringen. Wir hoffen auf eine gute Reaktion und echte missionarische Impulse.

Konten:

Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild

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