Unser Dienst
Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)
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17 September 2014
Auf Arbeitssuche? - 10 Monate für Gott in Taiwan?
Ja, das geht, auch wenn du nicht Chinesisch sprichst und zwar im Rahmen der TECC Arbeit unter den Migranten Taiwans. Es dreht sich um eine besondere Gelegenheit in harter aber umso lohnenswerter Arbeit Menschen in tiefer seelischer Not unter professioneller Führung einen enormen Liebesdienst fürs Leben zu leisten. Treten Sie entweder in Verbindung mit immanuel@mail2.cls.org.tw oder im Falle der Bereitschaft sogar etwas länger in Taiwan zu bleiben und auch Chinesisch zu lernen mit spowell@send.org www.send.org/taiwan
19 März 2013
Missio Dei - chinesische KAIROS Kurse und Vietnamesen in Taichung
Aufmerksam wurde ich auf die
Frage als ich mich neulich mit dem lateinischen missionstheologischen Begriff „Missio
Dei“ (Gottes Mission) beschäftigte. Der vierte Band des KAIROS Missionskurses
spricht auch davon. Obwohl der Kurs gerade für eine Gemeinde, die auf der Suche nach
einem interessanten und dennoch den Anforderungen für wirkliche Missionsarbeit angepasste
Schulung sind, den Begriff gut erklärt, zeigt er gleichzeitig wie Gott selbst auch ausserhalb der Gemeinde Leute in anderen Religionen von sich überzeugt. – Das erinnert mich an eine Vietnamesin erinnert, die zwar von Jesus gehört hatte, aber
mit ihm noch nichts anfangen konnte, bis eines Tages eine Situation eintrat die ihre Einstellung zu Jesus änderte. Ihre Arbeit bestand darin einem mehr als 90 jährigen
Mann bei den alltäglichen Sachen zu helfen. Wenige Stunden nach einer
Routineuntersuchung im städtischen Krankenhaus stellte sie fest, wie beim künstlich
angelegeten Nierenbeutel Blut hineinfloss und dann schwarz wurde. – Der
herbeigerufene Sohn sah die Sache zwar nicht so ernst, doch sie wusste mit möglichen
Infektionen bei offenen Wunden an alten Leuten war nicht zu spassen und ohne
noch einmal ins Krankenhaus zu gehen war der Betreute in Gefahr. Sie begriff
und wurde bleich vor Schreck, dass wenn etwas schief lief und der Mann starb war sie
den Job los! Sie könnte gleich ihre Sachen für den Rückflug einpacken. Nein, nicht jetzt, das ist viel zu früh! Das aber wäre für sie ein Desaster gewesen,
sie war auf das Geld für ihre Familie angewiesen. – So betete sie etwas eigennützig zu Jesus, dass er ihm hilft, damit sie nicht so schnell wieder nach Vietnam zurück musste. Sie hoffte Jesus würde den Blutfluss stoppen. Das Unglaubliche geschah: Als sie mit dem
Gebet zu Ende war hörte das Blut auf zu fliessen auf und der Gesundheitszustand des
Greisen besserte sich in kurzer Zeit. – Ab jetzt wusste sie sicher, Jesus
lebt. Sie lernte von unserer Kollegin, die in Taichung unter Vietnamesen arbeitete
noch mehr über Jesus und liess sich vor ein paar Wochen taufen. –
Bis dann hatte sie verstanden, Gott hatte die winzigen Anzeichen jemanden zu helfen trotz ihrem Eigennutz genutzt, um ihr als der Lebendige zu begegnen.
Als sie mit dem Zeugnis fertig war leuchteten ihre Augen, weitere 20 Vietnamesen und ich hörten ihr vor meinem Predigtdienst im überfüllten Gottesdienstraum gespannt zu. Sie war mir ihrer Geschichte nicht die einzige die klar zeigte, wie Gottes heiliger Geist souverän unter dieser Volksgruppe in Taiwan wirkt, seine „Missio Dei“ ausführt. Aber es wurde ebenso sonnenklar wie Gottes Auftrag an die Gemeinde, das „Gehet hin“(Mk 16, 15.16) nach wie vor gilt und es den Missionaren, den Mitarbeiter, braucht, der in die sichtbare Gemeinschaft der Kinder Gottes hineinführt und die Gemeinde vor Ort baut. Auch diese zwar noch kleine vietnamesische Gemeinde in Taichung erlebte was wir in Markus 16,20 lesen: „und der Herr wirkte und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.“ Jetzt wird ein Pastor gesucht, der Vietnamesisch spricht und die 20-30 regelmässigen Gottesdienstbesucher betreuen kann, wenn Rita Chen nach ihrem Kurzzeiteinsatz im Sommer zurück nach Kanada geht. – Wer springt ein?
Bis dann hatte sie verstanden, Gott hatte die winzigen Anzeichen jemanden zu helfen trotz ihrem Eigennutz genutzt, um ihr als der Lebendige zu begegnen.
Als sie mit dem Zeugnis fertig war leuchteten ihre Augen, weitere 20 Vietnamesen und ich hörten ihr vor meinem Predigtdienst im überfüllten Gottesdienstraum gespannt zu. Sie war mir ihrer Geschichte nicht die einzige die klar zeigte, wie Gottes heiliger Geist souverän unter dieser Volksgruppe in Taiwan wirkt, seine „Missio Dei“ ausführt. Aber es wurde ebenso sonnenklar wie Gottes Auftrag an die Gemeinde, das „Gehet hin“(Mk 16, 15.16) nach wie vor gilt und es den Missionaren, den Mitarbeiter, braucht, der in die sichtbare Gemeinschaft der Kinder Gottes hineinführt und die Gemeinde vor Ort baut. Auch diese zwar noch kleine vietnamesische Gemeinde in Taichung erlebte was wir in Markus 16,20 lesen: „und der Herr wirkte und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.“ Jetzt wird ein Pastor gesucht, der Vietnamesisch spricht und die 20-30 regelmässigen Gottesdienstbesucher betreuen kann, wenn Rita Chen nach ihrem Kurzzeiteinsatz im Sommer zurück nach Kanada geht. – Wer springt ein?
11 Januar 2013
Taiwan, 2013 das Jahr der Schlange, ihre Symbolik und die Bibel
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| Aufgepasst! Nur mit Zoom fotografieren! |
Am 18. Januar beginnen die Winter Schulferien der Kinder für das "Chinesische Neujahr". Dieses Jahr wird besonders am 15. Tag, dem Laternenfest, dieses Jahr am 10. Februar, kräftig gefeiert. Das neue Mondjahr beginnt nach dem Zodiak in der chinesischen Kultur unter dem Zeichen der Schlange.
Taiwan hat zwei Arten besonders giftiger Schlangen. Als wir
noch auf den vulkanischen
Erhöhungen im Norden Taipei's wohnten (Yang Ming Shan) beobachteten wir jedes Jahr um die gleiche
Zeit wie Schlangen von der einen Seite des kleinen Berges zur andern wanderten
und die Bevölkerung zu grösserer Vorsicht zwangen. Sie waren in Bewegung und
fehlende Beachtung für ihre Nation konnte bei giftigen Spezies fatale Folgen haben.
In der
chinesischen Welt liebt man die Schlange nicht nur in der lecker schmeckenden
Suppe, was natürlich ein Graus für Tierschützer ist, sie hat auch im chinesischen
Tierkreisbild ihren festen Platz.

Vor langer Zeit entschieden sich einflussreiche Chinesen alle zwölf Jahre 36o Mondjahrtage besonders dem Nachdenken dieses Tiers zu widmen. Sternbeoachter griffen den Gedanken auf und integrierten ihre Rückschlüsse in die Weltanschauung der taoistischen Fünf-Elementenlehre (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser als Ur-Kräfte einer phasenweisen Entwicklung aller Dinge). – Welchen Offenbarungscharakter eine solche Lehre für den Menschen, der nichts anderes hört hat, kann man diskutieren. Tatsache ist, dass Millionen glauben im Jahr der Schlange müssten sie aufgrund der Voraussagen von Spezialisten des chinesischen Horoskops mit positiven und negativen Überraschungen rechnen und deshalb eher vorsichtig an Geschäfte und Entscheidungen herangehen. Wer schlau wie die Schlange ist, kann am Ende des Jahres alles noch zu einem positiven Ende bringen. Das chinesische Horoskop ist eine östliche Weiterentwicklung des altorientatlischen Bildes der Schlange, von der uns die Bibel einiges sagt (Die Vorfahren der alten Chinesen wanderten ziemlich sicher vom nordöstlichen Iran dem Gelben Fluss folgend in das heutige China ein).

Schlangen haben
im Alten Orient und in Ägypten ein
weites Bedeutungsspektrum. Sie können einerseits Feinde, andererseits
Schutzmächte repräsentieren, als Symboltiere für Göttinnen und Götter verwendet
werden, stehen gleichzeitig für Weisheit und Leben, Fruchtbarkeit und
Regeneration für Tod und Sterben. Das ägyptisch Totenbuch berichtet von Schlangen die zwölf Tore der Unterwelt bewachen. Sowohl in Ugarit als auch in Ägypten finden sich Darstellungen des Gottes, der die (gehörnte) Chaosschlange überwindet. Wegen ihrer Häutung gilt die Schlange im Gilgameschepos als Symbol der Regeneration und der Unsterblichkeit. Aufgrund ihrer phallischen Form kann die Schlange Lebenskraft, Vitalität und Heilungskraft symbolisieren. Bei www.wibilex.de finden sich damit im Zusammenhang weiterführende Erklärungen. –
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| Olivenbaumhain |
Um den Gedanken der Regeneration von
der Schlange und ihrer Einbindung ins chinesische Horoskop zu lösen hat sich
der Leiter von Chinese Christian Evangelistic Association, CCEA für das Bild des langlebigen Ölbaums (Olea europaea) entschieden, der in der Bibel für
Fruchtbarkeit, langes Leben, Friede, Renegerationskraft, Beständigkeit und
Wachstum steht. Seine Früchte dienen der Nahrung und Ölherstellung. Früher verwendete man Ölivenöl in Tonlampen als Lichtquelle. Das Salböl vom Olivenbaum diente Königen, Priestern und Propheten, seine Blätter wurden im Orient bei Zahnschmerzen verwendet. Wachstum fehlt bei der Schlange, brauchen wir aber unbedingt im neuen Jahr in positiver Beziehung. Nachdem wir
bei CCEA über 500 Weihnachts Evangelisationen in Firmen und anschliessend eine
missionarische Fahrradsportwoche durchgeführt haben, scheinen die vielen
„Leiterschulungs Gipfel“, die kostenaufwendigen Schulungen für christliche
Familienführung im Gemeindeverbund und die TECC Grossaktion für den Druck und
die Verteilung von 6000 Evangelien in Indonesisch alle wieder weit weg. Betet für Wachstum an Mitarbeitern, Tiefgang,
Nachhaltigkeit im Dienst, Licht über Verborgenes und Heilung durch Heiligung
dieser Nation.
06 September 2011
Das „Gott Entdecken Projekt“ in Dinghu, Beitou, Taipei
Gibt es Leute, die Gott suchen, doch wegen des vorherrschenden Gefühls, nicht zur Kultur der christlichen Gemeinden zu passen trotzdem nicht zu einer Gemeinde kommen? – Ja, die gibt es und erstaunlicherweise sind das in unserem Bekanntenkreis ziemlich viele. Die Zahl solcher Bekannten stieg noch an, als wir letztes Jahr umzogen. – Rita spürte schon länger wie Gott mit ihr und wegen dieser Leute irgendwie etwas vor hatte. Das wurde konkret als ihr ein kleines Berghäuschen mit Garten und Vorplatz in einem Dorf ohne christliche Gemeinde zu ziemlich genau dem Preis angeboten wurde, den wir durch den Umzug an mtl. Kosten am einsapren waren. –
Der Platz ist geradezu ideal zur Realisierung des „Gott Entdecken Projekts“, das Rita zunehmend vorschwebte. Es besteht aus einem Dienst, indem Menschen auf der Suche nach einer Beziehung zu Gott via Malen, Musikhören, Töpfern und Gebetszeiten lernen Gottes Stimme zu hören und den Schöpfer in ihrem Leben „entdecken“ sollten. – Während wir noch am Beten waren, erweckte Gott schon mehrere Leute in „unserer“ Gemeinde einen solchen Dienst zu umbeten. Andere kamen dazu. Als dann auch unsere Partnermission darin Gottes Wegführung erkannte, ging es recht rasch an die Vorbereitung zur Eröffnungsfeier. – Dazu gehörte das Streichen, Restaurieren und Einrichten, aber auch das Einrichten einer Blogseite, die Absprache mit dem Theologischen Seminar Taosheng , (das Ritas Kurs über sein Programm im praktisch-theologischen Bereich anbietet), und anlässlich der geplanten Eröffnungsfeier die Gespräche mit der Gemeindeleitung.
Der Platz ist geradezu ideal zur Realisierung des „Gott Entdecken Projekts“, das Rita zunehmend vorschwebte. Es besteht aus einem Dienst, indem Menschen auf der Suche nach einer Beziehung zu Gott via Malen, Musikhören, Töpfern und Gebetszeiten lernen Gottes Stimme zu hören und den Schöpfer in ihrem Leben „entdecken“ sollten. – Während wir noch am Beten waren, erweckte Gott schon mehrere Leute in „unserer“ Gemeinde einen solchen Dienst zu umbeten. Andere kamen dazu. Als dann auch unsere Partnermission darin Gottes Wegführung erkannte, ging es recht rasch an die Vorbereitung zur Eröffnungsfeier. – Dazu gehörte das Streichen, Restaurieren und Einrichten, aber auch das Einrichten einer Blogseite, die Absprache mit dem Theologischen Seminar Taosheng , (das Ritas Kurs über sein Programm im praktisch-theologischen Bereich anbietet), und anlässlich der geplanten Eröffnungsfeier die Gespräche mit der Gemeindeleitung.
| Huosh Shwey Chor |
Es war unser Privileg auf diesem Hintergrund am 3. September eine offizielle „Eröffnungsfeier“ durchzuführen. – Wir staunten nicht schlecht als knapp 60 Teilnehmer, z.T. von bis zu 250 km Entfernung aufkreuzten. Auch der Kinderchor kam und sang den Segen. Die ersten Schüler für Ritas Kurs haben sich via Taosheng angemeldet. – Der Terminkalender füllt sich. Rita wird an mindestens drei Tagen der Wochen dort zu sein. Dabei geht es ganz einfach darum, die nach Jesus suchenden Menschen da abzuholen wo sie sind und sie dann mit Jesus, dem Retter und guten Arzt in allen Lebenssituationen bekannt zu machen. - Betet für die Weiterentwicklung dieses Pilotprojekts.
Wer diese Arbeit ausser im Gebet auch finanziell mittragen will kann dies gerne tun indem er auf das Konto der DMG wie unten an der Blogseite vermerkt einzahlt. Ein herzliches Danke schön im voraus!
23 Januar 2011
Erwartungen nach "Mehr" - Ideen für einen Hauskreis in Shilin
Dieser Hauskreis, der sich schon seit Jahren ganz in der Nähe des grössten Krankenhauses von Taipei trifft, hat zwar eine lange Geschichte, braucht aber trotzdem unsere Gebete. - Er ist einer der Hauskreise mit der längsten Tradition (26 Jahre) in der Gemeinde und hat so gut wie jedes in chinesisch erhältliche Hauskreisprogramm schon mindestens einmal durchlaufen, "weiss" also alles und hat dabei wirklich viel gelernt. Wir wurden vor ein paar Jahren diesem Kreis zugeordnet, eventuell um zu sehen was der "Missionar" mit einem solchen Kreis macht. - Da wir damals als Familie und in der Mission an anderen Fronten missionarisch gefordert waren, hatte dieser Kreis für uns (noch) keine hohe Priorität. Obwohl wir meistens bei seinem Treffzeiten dabei waren, "lief" er auch ohne uns, man wollte auch nicht mehr, als sich zu treffen und zusammen in der Bibel lesen. Das scheint sich jetzt zu ändern und es scheint als ob mit dem nahenden Frühling ein Hauch von neuen Erwartungen nach "Mehr" zu wehen beginnt. - Darüber hinaus lassen sich neue Freunde gut in diesen Kreis einladen. Sie fühlen sich gleich wohl. Das alles kommt zu einem guten Zeitpunkt, denn es gibt in der Gemeinde gerade einige neue Gesichter, die dringend einen Hauskreis brauchen und einen Platz brauchen, indem sie ihre geistlichen Wurzeln schlagen können. - Manche "Neue" kommen mit mehrköpfigen Familien. Auf die sind wir besonders gut spezialisiert! - Das Gelernte muss weitergegeben werden können, sonst nützt es nichts, hier scheint uns der Herr der Ernte das Aufgabenfeld zu erweitern. Betet besonders mit für die geistliche Förderung eines Ehepaars, das eben dazu kam und neu in der Gemeinde ist. Eine weitere Familie hat sich auch schon angemeldet und will am 12. Februar, unserem nächsten Trefftermin, kommen. Vermutlich will dann gleich der ganze Kreis erstmals bei unserem neuen Zuhause in Tienmou kommen!
22 Oktober 2010
Zwischen Shilin, Sanchong und Neili
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| Der "Kristall" von Tienmou |
Ja wir sind endlich fertig umgezogen, d.h. wir haben jetzt eine neue Adresse, neue Telefonnummern und neue Nachbarn. Wir sind im gleichen Distrikt geblieben, d.h. von Yangminshan nach Tienmou umgezogen. Das ist nicht nur ein geographischer, sondern trotz der wenigen Kilometer Distanz auch ein klimatischer Unterschied, aber arbeitstechnisch eine eindeutige Verbesserung. Wir versuchten natürlich die Umzugskosten so niedrig wie möglich zu halten und der "Herr der Ernte" hat in vielem deutlich viel Gnade gegeben.. Doch es gab trotzdem Umzugskosten, die über das Normale hinaus gingen... Wer dazu etwas beisteuern will? Na, ja ihr versteht schon, am besten via DMG. - Inmitten dieses Umbruchs und der Kisten um uns herum ging der Arbeitsalltag für jeden von uns weiter.
| Sanchong Baptistengemeinde im Modell |
Alain predigte letzten Sonntag in einer Baptistengemeinde in Sanchong. Sanchong hat mit 384,618 Einwohner besonders wenig christliche Gemeinden. (Sanchong wurde 2003 in Taipei eingemeindet. Ab 25. Dezember wird Taipei nicht nur einen neuen Namen sondern auch mehr als 7 Mio Einwohner und viele neue solche Distrikte mit wenig Gemeinden haben!). Diesen Sonntag wird Alain in einer aus der CVJM Arbeit der Nachkriegsjahre entstandenen Brüdergemeinde zwei Missionspredigten halten, während Rita in der Protestantischen Gemeinde Shepai (Presbyterian Friendship Church der R.o.C.) den Kinderchor leiten wird. Im Anschluss daran wird noch eine zweitätige Schulung in Taipei (MacKay Gedächtnis Krankenhaus) sein. -
Bei der TECC Sitzung in Neili am Mittwoch wurde beschlossen anfangs Dezember besonders unter den rd 130,000 Indonesier Taiwans besonders bei einem Weihnachtsfest beim Hauptbahnhof in Taipei den Druck von christlicher Literatur teilweise ganz zu übernehmen.
| Neili, Nähe Missioncenter v. TIEF, wo TECC jeweils seine Sitzungen hält |
Nach dem Gottesdienst in Neili bringen Kollegen bis zu 60 Thais mit 8 Fahrzeugen zu ihren Fabriken zurück. |
16 Januar 2010

Die 26 jährige Shepai Freundschaftsgemeinde zieht um - Eine kaum zu glaubende Geschichte!
Der Durchbruch ist gelungen- die Gemeinde zählt seit Wochen schon regelmässig über 400 Teilnehmer an seinem Wochen und Wochenendprogramm. Dabei sind es erst 27 Jahre her seit Pastor Chou im Auftrag der Taipei Freundschaftsgemeinde, einer Mandarin Chinesisch sprechenden evangelischen Gemeinde presbyterianischer Tradition seinen Dienst antrat. - Die damals zwei Hauskreis starke Gemeinde in Shilin wuchs jedoch schnell. - Besonders die Sonntagsschule wurde die langjährige Wachstumslokomotive, später geschickt kombiniert mit der 100 % Konzentration der Gemeinde auf den "Grossen Auftrag" unseres Herrn (Mt 28, 18-20).
Im Jahre 2004 sozusagen zum 20. Jubiläum gründete diese Appartmentgemeinde eine weitere Gemeinde im 25 km entfernten Chu-we, die schnell auf über 100 Gottesdienstbesucher anwuchs und schon Raum dazu kaufen musste.- Schon damals hoffte man mit der Gründung einer weiteren Gemeinde mehr Raum für neue zu gewinnen, denn alle drei Gottesdienste an den Wochenenden waren so gut besucht, dass neue Gottesdienstbesucher kaum Platz fanden. -
Doch obwohl 37 Mitglieder mit Familie nach Chu-wei umzogen, zeigte sich bald, das Platzproblem kam bald wieder. - Deshalb begannen wir in den Gemeindebibelstunden für ein einen Platz zu beten der gross genug war, dass wir endlich mal alle zusammen Gottesdienst feiern könnten. Was sich dann fand schien mit 110Mio NT$ unbezahlbar, doch dann zeigte sich, dass Gott wirklich mehr Reserven hat, als wir oft denken, sodass genug Geld zusammen brachten um ein 1800m2 grosses Stockwerk eines Industriegebäudes im unevangelisierten Beitou zu kaufen. -
Wie man sich denken kann ist der Kauf eines solchen Stockwerks eine Sache, die Lizenz für den Dienst einer Gemeinde aber eine andere. Doch auch hier schenkte Gott im Gebet die nötige Zuversicht und öffnete Türen in kurzer Zeit, wo andere oft Jahre am Warten sind. - Der Umzug hat noch nicht stattgefunden, denn alles muss zuerst innenarchitektonisch unseren Bedürfnissen angepasst werden. In dem Quartier des neuen Gemeindestandortes (Li = chin. 里, lǐ ist eine traditionelles chinesisches Längenmaß. Heute ist es auf exakt 500 Meter festgelegt) gibt es allein schon 31 aktive Tempel. Beitou hat 42 Li. In allen anderen Li's von Beitou gibt es pro Li mindestens genauso viele Tempel. Im ganzen Distrkt Beitou dagegen gerade mal 6 kleine christliche Gemeinden gibt.
Als etwas grössere Gemeinde können wir hoffentlich für 100derte von Nachbarn ein Licht zum himmlischen Zuhause werden. - Betet, dass auch die letzten Summen, die zugesagt wurden gezahlt werden und der Umzug gut klappt.
Rita hat nach dem Abschluss ihrer musikalischen Ausbildung obwohl die Abschlussfeier noch aussteht, schon die Verantwortung für den Gemeindekinderchor in diesem Semester übertragen bekommen. - Wer weiss vielleicht werden es gerade diese fröhlich singenden Kehlen jungen Menschen sein, die die Herzen Suchender in der neuen Umgebung von Beitou sprechen werden. Nachdem eine sorgfältige Bestandesaufnahme der dortigen geistlichen Verhältnisse vorliegt beten dass SEIN Sieg auch in den Gassen, Strassen und Herzen der Leute am neuen Gemeindestandort ohne Probleme eingangen finden darf.
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USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild





