Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)

25 Juli 2010

Und schliesslich vor dem neuen Einsatz in Taiwan...

kommt noch der Familienurlaub in Deutschland und der Schweiz! - Seit acht Jahren die ersten vier Wochen Urlaub aneinander . Ab 16. August ist Alain und ab 19. August die ganze Familie wieder in Taipei. - D.h. die nächsten Informationen kommen dann wieder aus Taiwan. - BITTE betet weiter mit für die volle Deckung der finanziellen Seite unseres Dienstes, die noch nicht ausreichend ist. Der neue Arbeitsvertrag ist deshalb auch noch nicht unterschrieben.

11 Juni 2010

Die Hakka Taiwans- wer sie sind - der Bedarf für Hakka Missionare

Die Hakka sind eine der acht han-chinesischen Volksgruppen, die eine eigene chinesische Sprache haben, sich in mehrere Untergruppen aufteilen und bestimmte kulturelle Besonderheiten aufweisen. In Taiwan werden 6 verschiedene Hakkasprachen gesprochen. Sie untereinander z.T. nicht verstanden werden und sind deshalb mehr als nur "Dialekte." Ursprünglich stammen sie aus der Gegend um den Baikalsee in Sibirien wo sie vor rd 2400 Jahren aufbrachen und haben sich nach mehreren Migrationsbewegungen in Südchina und von dort aus weiter in Taiwan, Südostasien, Nord- Mittel- und Südamerika (Surinam) sowie in Australien angesiedelt.
Der Name Hakka bedeutet „Gäste“ (chin. 客家人, Kèjiārén). Weltweit gibt es über 60 Millionen Hakka, von denen mehr als 4,6 Millionen in Taiwan eine Heimat gefunden haben (2015: 19,3 % der Bevölkerung Taiwans).
Die Unterschiede der Hakka zu anderen han-chinesischen Gruppen bestehen in ihren religiösen Überzeugungen, der Stellung der Frau und der Bedeutung guter Bildung für beide Geschlechter. So haben die Hakka-Frauen zum Beispiel ihre Füße natürlich wachsen lassen und hatten keinen Lotosfuß. Der Umgang mit dem Yin- Yang-Konzept des Taoismus und der hohe Respekt Ahnen gegenüber stehen traditionell im Vordergrund. Im Gegensatz zu anderen han-chinesischen Gruppen verehren sie kein großes Götterpantheon. Die Hakka führen ihre ethnische Herkunft auf die zentralasiatischen Hunnen zurück, die Jahrhunderte lang als Erzfeinde der Chinesen galten.

Die Emigration der Hakka nach Taiwan aus dem kaiserlichen China - vorwiegend aus den Provinzen Guangdong und Fujian - erfolgte seit dem 7. Jahrhundert n. Chr. in fünf großen Wellen, sodass es in Taiwan unter den Hakka starke unterschiedliche Lokaltraditionen gibt. Die Emigrationswellen gingen oft einher mit Naturkatastrophen, Hungersnöten und Seuchen. Dennoch war die Hauptursache für die Emigration nach Taiwan die Sehnsucht nach Freiheit und einem unabhängigen Hakka-Staat. Erst mit
der Machtübernahme des chinesischen Kaiserreiches durch die Mandschu im Jahre 1683 zerbrach der Traum vom Hakka-Staat auf Taiwan, besonders als ein Gesetz eingeführt wurde, dass die Hakka daran hinderte ihre eigenen Frauen nach Taiwan einzuführen. Dadurch erhöhte sich schnell der Prozentsatz der Minnan-sprachigen Immigranten aus Fukien.

Die Hakka der ersten Einwanderungswellen machten sich vor allem als Piraten einen berühmt-berüchtigten Namen. Später folgte ihnen eine bedeutende Anzahl in der Anwendung landwirtschaftlicher Arbeitsmethoden erfahrener Hakka. Der Mut zu Anpassung und Veränderung neben der Fortsetzung der eigenen Traditionen führten in den jüngsten Jahren zu einer Renaissance der Hakka-Kultur in Taiwan. Die Kampagne „Hol meine Muttersprache zurück“ von 1988 hat das eigene Bewusstsein gestärkt und nationale Aufmerksamkeit erregt. Die Gründung des Rates für Hakka-Angelegenheiten 2001 und die Errichtung einer eigenen Fernsehanstalt 2003 trägt dazu bei, die reiche Kunst und jahrtausendealte Kultur der Hakka zu erhalten und zu fördern.

Die DMG arbeitet über SEND International in Taiwan seit Jahren unter dieser Volksgruppe. Gerade werden wieder neue Missionare für die Hakka gesucht. Alain schrieb seine erste Diplomarbeit (2003) ebenfalls über diese Volksgruppe, aber aus einem anderen Anlass: Diese netten Leute gehören in der Mission zu den am meisten vernachlässigten Menschen Taiwans. Manche denken aufgrund ihrer stabilen Kultur bei ihnen se alles o.k. und sehen gar nicht, dass viele unter ihnen auf Hilfe von aussen angewiesen sind, wenn sie Jesus kennen lernen und Christ werden wollen.

04 Juni 2010


Freitag, 4. Juni 2010, 20.00-22.00 Uhr: Taiwan Gebetsabend bei der Deutschen Missionsgemeinschaft!
Leitung: Alain Haudenschild
Inhalt:Das religiöse und kulturelle Herz von Taiwan's moderner Gesellschaft lebendig veranschaulicht am alljährlichen "Laternenfest" (DVD), Die Arbeit, Ausrichtung und dringenden Bedürfnisse in der nationalen Arbeit evangelischer Missionen in Taiwan, Nationalchina (DVD Beitrag von TMF), sowie einen aktuellen Einblick in die "missiologische Werkstatt" von SEND International, der Partnermission und der persönlichen "Gebetsprojekte". Dazu kommt auch ein seltener Einblick in die Pläne und das zielgerichtete Schaffen der christlichen Kirchen/Gemeinden Taiwans...

Es gibt zur Zeit nirgends in Deutschland eine für dieses Land mit 24 Mio Leuten aktuellere Gebetsveranstaltung mit Gebetsinformationen!
Anfahrt: Informationen zur Anfahrt können der DMG Webseite unter http://www.DMGint.de entnommen werden, oder rufen sie einfach an unter 07265 959-0

Programmablauf:

20.00: Eröffnung und Begrüssung des Abends
Vorstellen des Programmablaufs

20.05 DVD „The Night of Magic 1“ – Das Laternenfest in Taiwan: Einblick in das Herz chinesisch-religiösen Denkens inmitten einer modernen Leistungsgesellschaft

20.30-20.40 Gebet in Gruppen (jede Gruppe bekommst separate Gebetsanliegen)

20.40-20.50 DVD "Die Sage der Matzu" Taiwan und die Dringlichkeit von aussen Hilfe zu bringen...

20.50-21.00 Gebet in Gruppen für die evangelischen Missionen Taiwans

21.00-21.10 PAUSE und kl. Imbiss

21.10- 20.15: „Vision 119“- Die wirklich Unerreichten Taiwans erfolgreich ins Reich Gottes holen

21.15-21.30: Gebet für die Mobilisierung von neuen Mitarbeitern, Missionare im Heimatdienst, Missionen in Taiwan

21.30-21-45: „Die Mobilisierung der Chinesen zur Weltmission“ – eine neue Phase ist schon eingeleitet. Eine Diaserie zeigt neue Wege aus einem geistigen Engpass für kulturüberschreitende Missionsarbeit.

21.45.-21.55: Gebet in Gruppen (Gebetsanliegen auf Zetteln)

21.55: Gemeinsames Gebet für den Heimatdienst, die Erweckung von Gemeinden in Deutschland, der Schweiz und Österreich zur Unterstützung des Dienstes

22.00: Abschliessendes Segensgebet

20 Mai 2010

“Komm herüber (nach Taiwan) und hilf!” (Apg16:9)

“Komm herüber (nach Taiwan) und hilf!”(Apg16:9)
                                                                             >>>Ich bin interessiert

Das 119 Projekt und die nächsten Schritte von SEND’s Missionsarbeit in Taiwan :

Gesucht: Spezialisten für den kulturüberschreitenden Gemeindebau in Taiwan!!!


Der Grund Gedanke von “Projekt 119”: Die Gute Nachricht soll von 60 Gemeinden an zwei besonders missionarisch vernachlässigten Strassen durch zu gründende Gemeinden, die Leuchtturmfunktion einnehmen scheinen und in den dortigen Orten den Weg in eine Zukunft mit Gott weisen.
Die Mehrheit von Taiwans Bevölkerung lebt in diesen 60 Verwaltungseinheiten von Dörfern, und Städten von Taoyuan bis Tainan, die am westlichen Küstenstreifen liegen. Fast alle dieser Städte und Dörfer sind durch zwei alte Strassen verbunden, die alte Bundesstrasse Nr. 1 und die Überlandstrasse Nr. 19.
Trotz der inselweiten Modernisierung der Infrastruktur durch Schienenwege, Autobahnen und Schnellstrassen, die besonders 15 Städte miteinander verbinden gibt es Dutzende kleinerer Städte und Dörfer, denen das im Blick auf den Bau von christlichen Gemeinden/Kirchen nichts brachte, sie wurden vergessen.
Es dreht sich dabei um eine Bevölkerung von 40,000 Leuten, bei denen es zwischen 0,2-1% Christen gibt. An vielen dieser Orte kommen auf 10,000-15,000 Leute eine Gemeinde, manche haben nur 2-3 kleine Gemeinden vor Ort oft wegen Pastorenmangels ohne regelmässigen Gottesdienst. Diese Gebiete gehören wegen ihrem Alltags- und Arbeitsrythmus zu den schwerst mit dem Evangelium zu erreichenden Gebieten überhaupt, denn ihre Bevölkerung besteht zu einem Grossteil aus Fabrikarbeitern.
Unsere Partnermission SEND International beabsichtigt von 2010 bis 2015 in diesen Gebieten drei neue Gemeinden zu gründen. SEND International in Taiwan sieht es als den Beginn einer langfristig angelegten Aktion diese 60 Verwaltungsgebiete/ Kleinstädte gezielt bis zum Jahre 2028 jeweils mit einer sich mulitiplizierenden Gemeinde zu versorgen und für Gottes REich zu erschliessen."
SEND International sieht es gerade jetzt als seinen Auftrag in diesen widrig aussehenden Verhältnissen durch verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen Christen in internationalen Teams starke und multiplizierende Gemeinden mit einem Sendebewusstsein zu bauen.
In der Nähe von Städten mit grösseren christlichen Gemeinden und/oder theologischen Seminarien versteht sich SEND mit seinen Erfahrungen im kulturüberschreitenden Gemeindebau als gemeindebauinitierender Partner. Damit soll die inner-missionarische Aufgabe Taiwans unter seinen bisher unerreichten Holo, Hakka und asiatischen Einwanderern schneller zu einem Abschluss kommen. – Bei der Gründung neuer Gemeinden sollen während mindestens 20 Jahren die kulturellen Eigenarten der noch nicht erreichten chinesischen Volksgruppen wie der Hakka und der Holo, aber auch anderer asiatischen Volksgruppen adequate in den Strukturen des Gemeindelebens angepasst strukturiert integriert sein und bei Route 1 und Route 19 von Nord nach Süden Modellgemeinden. entstehen. Erst dann ist für SEND der Moment gekommen die Zahl der Missionare zu reduzieren und die Verantwortung auch für die inner-missionarische Arbeit ganz in einheimische Hände übergeben. Wer betet oder hilft mit?
Die Hakka Chinesen Taiwans (4,6 Mio) bilden mit 0,3% Christen die meist vernachlässigte chinesische Volksgruppe des Landes. Äusserlich sieht man ihnen nichts von ihrem Hakkasein und der ganz anderen Art wie sie denken nichts an. Sie haben ihre Eigenart über 2400 Jahre Kulturgeschichte bewahrt. Entsprechend lehrt die Erfahrung dass sie eigentlich fast nur über eine Verkündigung, die ihrer kulturellen Eigenart Rechnung trägt für Christus gewonnen werden können. –
Im Unterschied zu den Holo anerkennt die Hakka Volksreligion - eine Synthese von Taoismus, dem Yin-Yang Konzept und den magischen Elementen des tibetischen Buddhismus - nur eine geringe Anzahl Götter. – Gemäss missionstheologischen Studien eignen sich interessanterweise gewisse Elemente ihrer Geschichte und der Hakka Volksreligion zur Kontextualisierung biblischer Wahrheiten.
Es gibt eine kleines theologisches Seminar der Hakkachristen in Chudung, das begonnen hat einheimische Leiter auszubilden. Sie haben sich zum Ziel gesetzt alle drei Jahre eine Hakkagemeinde zu gründen. Viel besser würde es aber gehen, wenn sie die fachliche Hilfe von Missionaren hätten, die sie beim biblsichen Kontextualieren des Evangeliums und der Strukturierung ihrer landsweiten Aufgabe mit ihren Möglichkeiten ergänzen könnten. SEND plant in den nächsten 5 Jahren mindestens 1 Hakkagemeinde zu gründen.
Der westliche Küstenstreifen zwischen Tachia und Hsingang ist die Stätte der jährlichen Wallfahrten zu Ehren der Seegöttin Matzu. Jedes Jahr am 23.des 3. Monats nach dem Mondkalender beginnt dort eine achttägie Prozession. Es ist eines der ältesten volksreligösen Feste Taiwans überhaupt und geht zurück auf die Einwanderung von Chinesen aus der Provinz Fukien vor rd 280 Jahren. Heute gilt Matzu als die wichtigste verehrte Gottheit im volksreligösen Pantheon der Holo Taiwanesen (ca 13,6 Mio. – Es wundert nicht, das genau dieses Gebiet auch das Hauptzuchtgebiet von Meerestieren und Fischen ist, besonders in den Kantonen Yunlin, Chiayi und Changhua. Durch diese Industrie verliert allerdings nicht nur der Boden seine Fruchtbarkeit, er ist auch bedeutend gesunken und was die Zukunft der Küstenbauern betrifft half ihnen bis vor kurzem niemand ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. – Da die Fischindustrie selbstverständlich die guten Rendite auf Matzu’s Segen zurückführt werden die kostspieligen Prozessionen zu ihren Ehren entsprechend mehr. Den durch die starke Fischzucht verarmten und ungebildeten Bauern wird gesagt, sie müssten noch mehr an Matzu spenden, dann würde sich ihre missliche Lage endlich ändern, doch das genaue Gegenteil geschieht, es wird immer schlimmer. Von diesem System sind existenziell 7 Mio Leute betroffen. In diesen Gebieten als Missionar zu leben ist kaum möglich. Die Regierung sah bis vor kurzem keine Möglichkeit etwas zu ändern. Jemandem in einer christlichen Kirche in Taipei kam neulich von Gott eine Idee. Er ging damit zur Regierung. Inzwischen hat sie sich entschieden verwaistes unbrauchbar gewordenes Land in Chiayi zurück zu kaufen und zu entwickeln und das Projekt als Pilotprojekt in Dongsher mal auszuprobieren, einem der schlimmst betroffenen Gebiete überhaupt. – Darüber hinaus beten wir, dass die Holo Taiwanesen in diesen Gebieten erkennen, dass der Schöpfer auch mit ihnen einen Rettungsplan hat und dass sie in Christus reiches und echtes Leben haben können.
Das ist SEND’s Leitbild für die Hakka und Holos in Taiwan!

14 Mai 2010

2010 Kurzzeiteinsatz unter Chinesen in Leipzig - Warum Chinesen das Evangelium interessiert

Es war wie "von oben" organisiert. Pastor James Sun mit Diakon Allen meldeten sich kurzfristig von Polen kommend beim Chinesen Missionar Paul Hong an. Von Alains Seite zeigte sich die terminliche Notwendigkeit, die geplante Zeit in Ostdeutschland um eine Woche vorzuverlegen. - Wie sich zeigte war Pastor Sun schon 2005, als Alain mit einem Team aus Taiwan da war wenige Tage vor ihm auch schon da gewesen. CEM Missionar Hong war damals erst wenige Woche zuvor an seinen neuen Einsatzort hingezogen. - So waren wir damals das erste Team überhaupt und dann noch aus Taiwan, dem Geburtsland der Hongs. -
Seit dann ist die kleine Gruppe von 14 Studenten in Leipzig auf eine Gemeinde mit 50 Mitgliedern, die sich immer noch im Gemeindehaus der Ev. Freikirchliche Gemeinde (Brüdergemeinde) in Leipzig trifft, angewachsen. - Missionar Hong war der erste Pastor der chinesischen Gemeinde in Berlin und will zusammen mit seiner Frau bewusst für die geistlichen Bedürfnisse der Chinesen da sein, sie mit Jesus bekannt und vertraut machen. - Als Familie aus Taiwan waren sie anfangs der 80ziger Jahre in Deutschland (Berlin) die ersten chinesischen Missionare die unter Chinesen mit Gemeindebau vorangingen. -
Als sie im Herbst 2004 nach einigen Jahren in Kanada wieder nach Deutschland umzogen, gab es im Umkreis von 180 km um Leipzig niemanden, der sich der vielen Studenten aus dem Reich der Mitte angenommen hätte. - Bis heute betreut Hong mit seiner Frau jede Woche Bibelkreise in Jena, Weimar, Braunschweig, Halle, Magdeburg, Merseburg und Leipzig, teilweise zusammen mit chinesischen Mitarbeitern, die sogar von Erfurt kommend und anderen umliegenden Orten diesen Dienst persönlich unterstützen. -
Auch die Evangelisch-Reformierte Landeskirche von Sachsen und Sachsen Anhalt helfen mit, in Magdeburg z.B stellt sie Räumlichkeiten der "Wallonenkirche" zur Verfügung, in Halle stehen den am Christentum Interessierten Asiaten die Treffräume der kirchlichen Studentengemeinschaft (SGM) zur Verfügung. - Um neue Interessierte zu gewinnen reicht es in der Regel nicht, wenn die Teilnehmer ihre Freunde zum Treffen und zum chinesischen Bibellesen einladen, deshalb besuchen wir im Team die Universitäten und sprechen chinesisch aussehende Studenten höflich an. - Sobald wir feststellen, dass der "äussere Schein" mit dem Sein der Studenten übereinstimmt, sie also Mandarin sprechen und Chinesen sind, laden wir zu den in diesen Tagen speziell für sie zugeschnittenen Veranstaltungen ein. - Was vielleicht für einen Deutschen "aufdringlich" scheint wird vom Chinesen meist ganz anders verstanden: er bedankt sich in der Regel und wenn er es zeitlich schafft kommt er in der Regel. - In kurzer Zeit gaben uns 25 Interessierte ihre Kontaktinformationen, wenn mehr Leute mithelfen würden, so Hong, könnten noch mehr eingeladen werden. Deshalb war er wirklich froh, dass wir alle zusammen kamen und so Teams bilden konnten. -
Bei den evangelistischen Veranstaltungen, bei denen Pastor Sun meistens die Predigt, Diakon Allen sein Zeugnis und Alain eine erwecklich-mobilisierende Kurzbotschaft mit chinesischer Power Point einbringen, entscheiden sich viele Jesus kennen zu lernen. Wer sich schon früher entschieden hatte wird Ende des Monats in der Leipziger Gemeinde getauft werden. - Seit 2005, dem Jahr der ersten Taufen, liessen sich mehr als 150 Chinesen auf das Bekenntnis ihres Glaubens an Jesus Christus als ihrem Retter und Heiland taufen und lernten was Jüngerschaft ist. Rund 85% dieser 150 gingen seither wieder zurück in ihr Heimatland.- Das Evangelium hat über all die Jahrhunderte hinweg seit Jesus seine Bedeutung nie verloren, doch jede Generation und jede Kultur muss es von ihrer Seite verstehen lernen - Viele Chinesen haben die überragende Bedeutung des Evangeliums durch diese Arbeit für sich erkannt und sind als veränderte Menschen mit einem inneren Auftrag "von oben" in ihr Heimatland gegangen und bauen Reich Gottes mit. Gottes Vision für diese Welt begeistert sie - deshalb interessiert sie das Evangelium.

02 April 2010

April Nachrichten:
Dankesanliegen:
- Für den weiteren Reisedienst, den Alain auch diesen Monat noch ohne "Verstärkung aus Taiwan" ausrichten wird. Die inzwischen auch in Deutschland weit verbreitete Gewohnheit auch in den Gemeinden Projektoren für digitale Diavor- und beiträge zu verwenden ist eine deutliche Erleichterung! - Das war 2006 noch nicht nicht so praktisch.
- Die herzliche und freundliche Aufnahme durch unsere sendende Gemeinde in Konstanz war eine richtige Wohltat! - Trotz Schnee und Kälte ist es ihnen gelungen das Gefühl von herzlicher Wärme und Willkommensein zu vermitteln. Beim Bürgerwerden von Konstanz wurde Alain mit einer Art "Checkbuch" beschenkt, voll mit Gutscheinen für Gratis- oder Billigeinkaufvorschlägen. Sogar die inzwischen recht sauber gewordene Stadt Konstanz vermittelte trotz diesem Wetter einen ganz anderen Eindruck als früher.
- Gerade in den letzten Tagen kamen im niedersächsischen Weserbergland und von einer Kirchgemeinde im Ruhrgebiet weitere Anfragen für Missionsabende dazu. - Wer denkt Alain hätte wahrscheinlich in den sog. "neuen Bundesländern" keine Zeit für Missionsinteressierte hat vielleicht zw. 7.-21.Mai noch eine Chance für Termine (Alain ist dann irgendwo um Leibzig und Berlin).
- Die Zeit mit Missionsfreunden in der Schweiz war schön, leider auch etwas kurz. -
- Rita und Jonathan sind erfrischt aus der Klausurwoche unserer Partnermission, SEND Taiwan zurückgekehrt. "Es hat Spass gemacht", war Jonathans Kommentar geskypter Kommentar.

Fürbitte:
- Trotz der 2500 Reisekilometer der letzten drei Wochen ist noch nicht einmal die Hälfte des Reisedienstes geschafft. - Es scheint als ob Gott die grosse Verantwortung für Mission in Asien absichtlich auf mehrere Gemeinden verteilen will. Das macht auch Sinn, denn gerade der Kontinent Asien hat prozentual den geringsten Anteil an Missionaren, obwohl dort sämtliche religiösen und missionarischen "Knacknüsse" beheimatet sind.
- Die Diensttermine in der EFG Weinheim (Missionsabend, Predigt, Missionsworkshop), EFG Worms (Missionsabend, Predigt), Andacht an der Akademie für Weltmission (am 21.4. in Stuttgart-Korntal), zwei Hauskreise in Konstanz (26. u. 27.4).
- Die Übersetzung und Verteilung des monatlichen Gebetsbriefes unserer Partnermission in Mandarin geht weiter. Alain überwacht und verantwortet weiter die Zustellung der Post an die chinesischen Gemeinden weltweit. Die Adressen in Taiwan werden inzwischen von unserer neuen Mitarbeiterin im sendenden Büro erledigt. - Geplant ist über diesen Service das Interesse für die kulturüberschreitende Missionsarbeit (mit SEND International, unserer Partnermission?) sozusagen auf "natürliche" Weise zu steigern.
- Betet für die Osterfreizeit der deutschen Teenagers an der auch Jonathan dabei sein wird. - Es wird wohl die letzte Freizeit für ihn sein, an der noch alle seine Freunde dabei sein können. Einige werden wegen Umzugs nach dem Sommer nicht mehr da sein.
- Für die weiteren Schritte des Umzugs unserer Gemeinde in Taipei in grössere Räumlichkeiten. Der Termin ist Mitte Mai.
- Für die weiteren Termine des Reisedienstes. Nach wie vor ist das Ziel mindestens vier Gemeinden dazu zu gewinnen, die sich auch finanziell und im Gebet regelmässig mit an den Kosten der Arbeit in Taiwan beteiligen. Die DMG versteht sich als Partner bei der Erfüllung des Missionsauftrags der Gemeinde Jesu, da nicht jeder in die Mission kann, aber jeder Christ seinen Beitrag zum Gesamtauftrag der Gemeinde Jesu leisten sollte.
-Betet auch für die Klausurwoche an der DMG (Alain wird dort u.a. ein 45 minütiges Referat über "Gottes Wirken in Ostasien" halten), sowie die Vorbereitungen für das DMG Frühjahrsmissionsfest am 25.April, an dem Alain auch für mehrere Beiträge eingeteilt ist.

11 März 2010

März Gebetsnachrichten
Dank:
-Die Ergebnisse der Feldforschung 2009 habe die Feldleitung im Januar dazu bewogen sich auf 6 neue Einsatzgebiete für Gemeindebau darunter drei in Gebieten der Hakka festzulegen. -
-Der begonnene Reisedienst am Bodensee ist zwar erst 2 Wochen alt, stösst aber auf wachsendes Interesse an Taiwan als bedürftiges Missionsland. - Der anfangs bei der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) besuchte Kairos Kurs, den es in Taiwan auch in Mandarin gibt, verspricht ein geeignetes Mittel zur Förderung der Missionsinteressierten in Taiwan zu werden. Alain ist mit dem Zertifikat des Kurses mit Leiterschaftstraining sozusagen "vorbereitet" bei einem nächsten Kairos Kurs in Taiwan mitzuhelfen.
-Rita ist eingeladen worden den Kinderchor in der Gemeinde bis Ende Mai zu leiten, da sich die vorher eingeladene Studentin unerwartet zurückzog.( Am Sonntag "so früh aus dem Bett" ist für einige Studenten doch noch etwas gewöhnungsbedürftig).

Fürbitte:
-Möge der Herr drei bis vier Gemeinden zusätzlich erwecken, sich in die Unterstützung unserer Arbeit einzuklinken.
-Möge der Herr in seiner Gnade es schenken, dass durch die Kinderchorarbeit von Rita nicht nur die Kinder sondern auch deren ungläubige Familienangehörigen ermutigt werden auf Christus zuzugehen und ihn in ihr Leben einzuladen.
-Die März Gebetsbriefe für Mission in Mandarin sind wieder hinausgeschickt worden. Möge der Herr sie gebrauchen um viele zu ermutigen für Mission zu beten!
Bitte betet für die Bildung eines neuen Feldvorstands in Taiwan, Rita ist verantwortlich für die Durchführung der Wahlen!
Bitte betet für die Märztermine Alains im Reisedienst in der Schweiz und in Deutschland.
Bitte vormerken: 25 April Frühjahrsmissionsfest bei der Deutschen Missionsgemeinschaft

Konten:

Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild

USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild

Der Blog:

Mission Online

Website Traffic Statistics mortgage refinancing