Unser Dienst

Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)

24 Januar 2009

SEND Taiwan Feldvorstands Klausur 2009
Manche Dinge erlebt man nur, wenn man bereit ist einen gewissen Druck in Kauf zu nehmen. So ging es uns, als wir unser Leiterschaftsklausur während der letzten drei Monaten in 2008 planten. Kein einziger Termin ging. Darauf einigten wir uns auf eine "Kurzklausur" gleich kurz nach dem westlichen und vor dem chinesischen Neujahr. Wir übernachteten dann im ländlichen Miaoli, an einem Ort ohne Busverbindung und eben mit Gottes Schöpfung als einzige Kulisse um uns herum. -
Der Gastgeber ein indonesischer Chinese, der hierher geheiratet hatte und katholischen Bekenntnisses ist, zeigte uns wie er mit mit der Ahnenverehrung umgeht und deutete auf die im Freien stehende überdachte Marienstatue. - Immer wenn jemand fragt, wo mein Ahnenaltar ist, dann zeige ich ihnen diesen Platz. -
Ob das eine glückliche Form der christlichen Kontextualisierung des Evangeliums ist, bleibt eine andere Frage, aber dadurch erledigen sich für ihn viele Diskussionen. - (Für uns würden sie wahrscheinlich genau hier anfangen!) - Trotzdem war es eine gelungene Klausur, deren erste Frucht am 22. Januar bereits die Durchführung eines Gemeindebau-Seminars war, bei dem jeder seinen Teil vorzubereiten hatte.
Im Kern ging es um die Gestaltung eines neuen "Weissbuchs" für die Missionsarbeit unserer Partnermisisonen in den kommenden Jahren. Ein Anfang ist getan, ein begeistertes Komitee gegründet und nun kann es an die Formulierung von Projekten gehen. Während den Jahren in denen wir hier sind, sind bei der Weitergabe des Evangeliums neue Aspekte bedeutsam geworden, z.B. dass die Taiwanesen selbst ihre ländlichen Gebiete aufgrund verschiedner Zwänge kaum in der Lage sind selbst zu evangelisieren. Nach dem Motto wir tun nur, was die taiwanesischen Christen selbst noch nicht können, müssen wir deshalb unsere Arbeitsweise anpassen. Alain wurde von der Feldleitung gebeten die für eine Neuwertung der Lage notwendigen Fakten über die geistliche Entwicklung der jungen Gemeindebaubewegung Taiwans zusammen zu tragen um eine entsprechende Arbeitsstrategie zu formulieren. Das wird neben dem Umbau unserer lokalen Arbeit, bei wir mit unseren gegründeten Gemeinden eng zusammenarbeiten wollen, u.a. die Art und Weise der Mobilisierung für weitere Missionare für Taiwan beeinflussen.

22 Dezember 2008

"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heisst Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst auf dass seine Herrschaft gross werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich; dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth." (Jesaja 9,5-6)

Wir wünschen allen unseren Bloglesern, Freunden und Betern im ausgehenden Jahr 2008 eine schöne Weihnachtszeit und eine gesegnetes neues Jahr!

15 Dezember 2008

Neue Gebetsanliegen aus Taipei: D= Dank, F=Fürbitte
(D) Wie wir hören gehen die Gemeinden-Kirchen, die an dem Taipei Franklin Graham Festival dabei waren ihren neuen "geistlichen Babys" sehr verantwortlich nach.
(D) Wir hatten letzten Sonntag drei Taufen und 15 Gemeindeaufnahmen.
(D) Unser Hauskreis ist endlich wieder so fit, dass wir dieses Jahr ein Weihnachtsprogramm bestreiten wollen. Rita wird singen.
(D) Heute zw.7-8000 vietnamesischen Evangelien und 1000 vietn. Neue Testamente verteilt
(D)Für Jonathans grösstenteils gute Semesternoten an der TES.

(F)Den Abschluss der Semester am theologischen Seminar. Drei Kurse müssen für die Veröffentlichung des Seminar Verlags zum Druck vorbereitet werden.
(F) Ritas Vorbereitung für die Zulassungsprüfung für den Abschluss am 14. Januar 2009
(F) Die Vorbereitung des Drucks für die 10.000 indonesischen Evangelien im Jahr 2009.
(F) Wachstum unseres Missionsgebetskreises in Taipei (neu!).
(F) Für einige erholsame Tage um das Neujahr.

27 November 2008

Neu: SEND Missionsgebet in Taipei
Letztes Jahr wurde Alain von einem einheimischen Pastor gefragt ob er nicht wieder in die Aufbauarbeit der sendenden Arbeit von SEND International einsteigen wolle. Dem Antrag stimmte der Feldvorstand dann zu. Seitdem liefen die Bemühungen, auch in Taipei die Möglichkeiten an, im Raum Taipei Einheimische für die Mitarbeit inder Weltmission mit SEND zu begeistern, auf Volltouren. Es kam zu zahlreichen Besuchen bei theologischen Seminarien, sowie zu Predigten /Missionkursen in Gemeinden. Dazu erweiterten wir das Angebot für Kurzzeiteinsätze, sodass wir dafür sogar von der grössten christlichen evangel. Denomination logistische Unterstütztung erhielten. Das zeigt jetzt seine Früchte. Inzwischen sind erstmals mehr einheimische Leute im Missionsvorstand aus Taipei dabei als von Zentraltaiwan, darunter zwei bekannte einheimische Rektoren von theologischen Seminarien (davon ist einer im Bild, der zweite von links) dazu ein sehr missionarisch denkender Pastor, bei dem Alain letztes Jahr mal eine Missionspredigt gehalten hatte. -
Beim letzten Treffen wurde Alain's Antrag begrüsst in Taipei ein monatliches Missionsgebetstreffen einzurichten. Im Zentrum soll das Gebet für Weltmission stehen. - Das erste Gebetstreffen ist auf montags den 8.12.angesetzt. - Wir hoffen auf einen guten Anfang und sind gespannt welche Leute uns Gott herzuführen wird.

12 November 2008

Das Franklin Graham Festival in Zahlen:

Durchschnittliche Teilnahme: 36.600 Teilnehmer


Zusammenfassung aller Zwischenbereiche in Zahlen:
Errettung: 9652
Bestätigung:1171
Neuentscheid: 1402
Anfrage: 832
Andere: 265
Total Entscheidungen: 13322

07 November 2008

Franklin Graham in Taipei – Tausende finden in Taipei zu Jesus!
Schon versinkt die Zeit mit Franklin Graham in den grauen Schluchten der Vergangenheit, doch über allem strahlt Gottes Werk! – Wir haben erlebt wie Gottes hl. Geist in nur vier Tagen auch hier in Taipei nicht nur über 180.000 Leute auf den grössten Platz den Taipei hat gebracht hat, sondern auch wie sich annähernd 10.000 für die Jesusnachfolge entschieden hatten, die rd 3000, die sich in den Schulungen davor bekehrten noch nicht eingerechnet. Darunter waren 3200 Kinder, aber auch sonst ein hoher Prozentsatz aus den mittleren und jungen Jahren.
Das für manche Eigenartige ist wohl, dass die Predigten von Franklin Graham wirklich einfach verständlich sind, so wie bei seinem inzwischen 90 jährigen Vater, Billy Graham; jedes Kind versteht sie und fast jeder, der sich nicht sicher ist, dass er einmal im Himmel sein wird, wird beim Hören nachdenklich oder entscheidet sich es mit Jesus zu versuchen. – Franklin Graham kann zwar mit Stäbchen Chinesisch essen, weil seine in China aufgewachsene Mutter es ihm und seinen Brüdern beigebracht hatte, doch seine Predigten und seine Rhetorik sind sehr von der westlichen Logik durchdrungen. Das zeigt, wie sehr es in Wirklichkeit der Heilige Geist und nicht eine menschliche Philosophie ist, der mit seiner bezeugenden Kraft die Hörer überzeugt. Nach dem selben Muster verlief es unter den eingeladenen Thai, Indonesier, Filipinos and Vietnamesen. Pastor Hsia, der Leiter von CCEA, das die Evangelisation durchführte meinte: „Das kann nur an den vielen Gebeten der Geschwister liegen“. Obwohl die Teilnehmer und besonders die Gastarbeiter alle ganz unterschiedliche Weltanschauungen vertreten, waren sie alle zutiefst von der Botschaft bewegt, bekehrten sich oder bekannten ihre Sünden und kehrten um. – Gott, der uns alle kennt und jedem von uns auch eine bestimmte „Heimatkultur“ zugeordnet hat, von der wir unsere Pilgerreise zu IHM beginnen können, weiss von jedem was er braucht und wie er ihn erreichen kann. - Für uns von dem TFGF Team, das sich um Nicht-Mandarisprachler kümmern sollte war damit allerdings viel Vorarbeit verbunden.
Fast das gesamte Material der "Billy Graham Evangelistic Association“ konnten wir mit Gottes Hilfe in Thai, Indonesisch und Vietnamesisch übersetzen, selbst das bekannte Buch „30 Days Exercises“ für die Nacharbeit war dabei. Es kam an dem Tag aus dem Druck als Franklin Graham das erste Mal predigte. Die lokalen taiwanesischen Gemeinden fanden gute Übersetzungsgeräte, sodass wir an jedem Abend Übersetzung anbieten konnten. Mehr als 200 dieser asiatischen Gastarbeiter fanden dadurch zu Christus. – Von anfangs 8 teilnehmenden Gastarbeitergemeinden stieg die Zahl bis drei Wochen vor der Evangelisation auf 35. Wir konnten seit August über 510 Leute aus ihren Gemeinden schulen, dabei haben sich bei den Schulungen zahllose bekehrt, allein 11 Schulungsteilnehmer in Alains Gruppe. Sie erkannten, dass sie Jesus noch nicht kennen. Bis zur Evangelisation waren schliesslich knapp 120 als Seelsorgehelfer für den Einsatz und die Nacharbeit fertig geschult! – Jetzt ist die Freude gross, doch ebenso gross ist auch die Verantwortung jeden einzelnen von ihnen in die jungen Gemeinden zu integrieren. Bittet betet auch dafür! – Die 3000 gerade gedruckten Bücher für die Nacharbeit unter den Thais, Vietnamesen und Indonesier sind schon fast wieder vergriffen. Jetzt, so der allgemeine Eindruck scheint es erst rech los zu gehen.

31 Oktober 2008

Vor Franklin Grahams Festival: Taipei's grösstes Kinderfest (26.10.2008)In Vorbereitung auf die Tage mit Evangelist Franklin Graham (30.Okt.- 2.Nov.)versammelten sich aus ganz Taipei und der weiteren Umgebung 32.623 Kinder aus mindestens 50 christlichen Gemeinden auf dem Platz der Freihet vor dem Mausoleum des früheren Präsidenten Chiang Kai-shek zu einem besonders ausgiebigen Kinderprogramm. Ziel war taiwanesischen Kindern Gottes Kraft, seinen Plan mit uns und seine aus Problemen herausrettende Liebe auf möglichst einfache spielerische Art zu thematisieren.

Es ging nicht so sehr um eine Kinderevangelisation im üblichen Sinn, sondern darum zu erkennen, dass Gottes Liebe in Jesus praktisch ist und wir deshalb keine Angst for der Zukunft zu haben brauchen und das zu feiern. Bei Taiwans ungewöhnlich hoch gestiegenen Suizidrate traff diese Botschaft ins Schwarze. Unser mehrsprachiges Team mit Seelsorgehelfern kümmerte sich um die nicht Mandarin-sprachigen Teilnehmer.

Das Kinderfest war zu 90% von lokalen Sonntagsschullehrern aus rd 50 Gemeinden initiert worden, bei 10% der Arbeit an der Logistik standen Mitarbeiter vom Franklin Graham Team beratend zur Verfügung.

Wir erlebten begeistert wie selbst bei einer solchen Kinderveranstaltung Gottes Kraft nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene von der Notwendigkeit Jesus als Retter zu kennen überzeugen kann. Wer Jesus als Retter in sein Leben einladen wollte, war eingeladen innerhalb seiner Gruppe aufzustehen und damit seinen Wunsch zu bekennen.

Die vertretenen Gemeinden waren mit vielen eingeladenen Freunden der Kinder angereist und kümmerten sich mit ihren Kinderseelsorgern selbst um sie.

Mehr als 3000 Kinder oder 9,5% der Teilnehmer folgten dieser Einladung. Wie Gott diese Entscheidungen für sein Reich gebrauchen wird ist sein Geheimnis.

Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass viele Leiter der christlichen Gemeinden Taiwans damals bei bei der Evangelisation von Billy Graham vom 29.Okt-1. November 1975 oder kurz danach von Gott berufen wurden. - Wie wird es da plötzlich zu einer wichtigen Aufgabe, Kindern zu helfen sich rechtzeitig für Jesus zu entscheiden, ehe die Schlingerfahrten des Lebens ihnen die Zeit nimmt über das Wesentlichste des Lebens gründlich nach zu denken. Wenigstens neun von ihnen zum Glauben an Jesus zu führen war eine Ehrenaufgabe unseres Teams. Die oft gut geführten Sonntagsschulen der Gemeinden/Kirchen Taiwans sind für sich gesehen zwar eine gute Voraussetzung für fähigen Nachwuch, doch dann fehlt oft im Alter der Berufswahl, des Militärdienstes und der Partnerwahl die dringend nötige geistliche Begleitung, sodass der Prozentsatz derer die davon für die Evangelisation des Landes zurückbleibt leider noch sehr gering ist. Doch - Taiwan muss sich jetzt auf die Leiter von Morgen vorbereiten. Betet für diese Kinder!

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