Nachdem es in arabischen Ländern aus politischen Gründen wohl etwas riskant wäre eine grössere Aktion der Weltliga der Muslime mit Vertretern aus mehr als 20 muslimischen Ländern durchzuführen, besann sich der Mufti der Grossmoschee Taipei auf die hochangesehenen Werte der chinesischen Gastfreundschaft, und lud kurzweg zum religiös unvorbelasteten Taiwan nach Taipei in die Nationalbibliothek ein. (Vielleicht stehen dahinter zusätzlich gewisse muslimische Geschäftsleute Taiwans, denen die Nudelsuppe in Taipei besser schmeckt als im unbekannten Dijakarta, Dubai oder von der Flugzeugkücheauf dem Weg in die entsprechenden Länder).
Die Konferenz findet erstmals in Taiwan statt, doch der taiwanesische Gastgeber wird sich sicher bemühen, dass es auch nicht die letzte ist.
Nächste Woche also soll ausgerechnet hier in Taiwan, wo so ziemlich jeder "Gott", wenn man ihn nicht aufpasst, in das bestehende volksreligiöse Götterpantheon integriert wird, zum Thema "Dialog der Religionen auf dem Weg zu Frieden" referiert werden. Vielleicht wollte man mit dem Thema Buddhisten den Wind aus den Segeln nehmen oder besonders diese zur Teilnahme am Gespräch einladen, den dieses Thema ist für viele Taiwanesen von islamischer Seite auf dem Hintergrund der jüngsten Nachrichten nicht so anziehend.
Doch die Idee, die grossen Vertreter des Islam nach Taiwan einzuladen, hat auch noch einen anderen Hintergrund. Von den rd. 200.000 Muslimen in Taiwan stammen 75% aus Indonesien und sind Gastarbeiter, d.h. die lokalen Muslime könnten etwas Verstärkung brauchen. - Es ist klar, dass aus diesem Seminar mehr als nur ein "Workshop" erwachsen könnte. Immerhin hat Taiwan nur gerade mal 50.000 eigene Muslime und die glänzen mit nur fünf Moscheen nicht gerade mit missionarischem "Elan" innerhalb der islamischen Weltgemeinschaft; leider aber die christlichen Gemeinden mit ihrer Arbeit unter dieser Volksgruppe unter indonesischen Südasiaten auch nicht!
Anders ausgedrückt, es könnte sein, dass wir als Ergebnis dieses Treffens mit einer Welle von muslimischen Missionaren zu rechnen haben. - Ob das umso mehr die Liebe der christlichen Gemeinden um das geistliche Wohl ihre tüchtigen Gastarbeiter auch anstachelt ist noch nicht sicher. Auf alle Fälle betet bitte um die schnelle und strategisch effektive Verteilung der zweisprachigen Lukasevangelien (Indonesisch-Mandarinchinesisch), die wohl nächste Woche die 2. Edition aus dem Druck kommen werden, von TECC bezahlen werden, und an die einzelnen Sichenden gebracht werden muss.
Betet bitte auch für eine wachsend gute Zusammenarbeit mit den indonesischen Pastoren und dass es irgendwie gelingt, ihre Gemeinden in einem Art indonesischer Allianz in Taiwan zusammenzubringen.
Unser Dienst
Diese vom früheren Missionsdienst in Taiwan modifizierte dreisprachige Ressource-Blogseite der inter-kulturellen theologischen Mitarbeiter Alain & Rita Haudenschild umfasst eine Fülle an Informationen aus der Mitarbeit mit SEND International in Ost Asien in der chinesischen Welt, dem globalen interkulturellen Dienst mit der AEM CH sowie der SMG, mit Blick auf mit dem Evangelium unerreichte Menschen, Gruppen, Migranten und Völker, hauptsächlich in oder aus Asien. Strategisch interessant sind die Informationen zur: Arbeitsvision "119" für Taiwan,der Bau von Immigrantengemeinden Taiwan AND BEYOND, TE&B (früher TECC) und das zweisprachigen Gebetsblog für Unerreichte Asiens (im Rahmen eines Forschungsauftrags von SEND erstellt)
17 Februar 2011
23 Januar 2011
Erwartungen nach "Mehr" - Ideen für einen Hauskreis in Shilin
Dieser Hauskreis, der sich schon seit Jahren ganz in der Nähe des grössten Krankenhauses von Taipei trifft, hat zwar eine lange Geschichte, braucht aber trotzdem unsere Gebete. - Er ist einer der Hauskreise mit der längsten Tradition (26 Jahre) in der Gemeinde und hat so gut wie jedes in chinesisch erhältliche Hauskreisprogramm schon mindestens einmal durchlaufen, "weiss" also alles und hat dabei wirklich viel gelernt. Wir wurden vor ein paar Jahren diesem Kreis zugeordnet, eventuell um zu sehen was der "Missionar" mit einem solchen Kreis macht. - Da wir damals als Familie und in der Mission an anderen Fronten missionarisch gefordert waren, hatte dieser Kreis für uns (noch) keine hohe Priorität. Obwohl wir meistens bei seinem Treffzeiten dabei waren, "lief" er auch ohne uns, man wollte auch nicht mehr, als sich zu treffen und zusammen in der Bibel lesen. Das scheint sich jetzt zu ändern und es scheint als ob mit dem nahenden Frühling ein Hauch von neuen Erwartungen nach "Mehr" zu wehen beginnt. - Darüber hinaus lassen sich neue Freunde gut in diesen Kreis einladen. Sie fühlen sich gleich wohl. Das alles kommt zu einem guten Zeitpunkt, denn es gibt in der Gemeinde gerade einige neue Gesichter, die dringend einen Hauskreis brauchen und einen Platz brauchen, indem sie ihre geistlichen Wurzeln schlagen können. - Manche "Neue" kommen mit mehrköpfigen Familien. Auf die sind wir besonders gut spezialisiert! - Das Gelernte muss weitergegeben werden können, sonst nützt es nichts, hier scheint uns der Herr der Ernte das Aufgabenfeld zu erweitern. Betet besonders mit für die geistliche Förderung eines Ehepaars, das eben dazu kam und neu in der Gemeinde ist. Eine weitere Familie hat sich auch schon angemeldet und will am 12. Februar, unserem nächsten Trefftermin, kommen. Vermutlich will dann gleich der ganze Kreis erstmals bei unserem neuen Zuhause in Tienmou kommen!
02 Januar 2011
Neujahrs Feuerwerk in Taipei
Einen guten Rutsch ins Neue Jahr aus Taiwan. In ganz Taiwan wurden am Freitag Abend Veranstaltungen durchgeführt, um das neue Jahr (und damit das Jahr 100 der Republik China) zu begrüssen. Dazu gehörten Konzerte wie das der Stadtregierung Taipei vor der Stadthalle mit Künstlern wie Mayday und Amei, doch die bekannteste Veranstaltung ist sicherlich das inzwischen alljährlich stattfindende Feuerwerk am Taipei 101.- In unserer früheren Nachbarschaft auf dem Yangminshan betrachteten wir von einer besonderen Ecke dieses Quartiers mit grosser Freude das Feuerwerkspektakel auf dem zweitgrössten Turm der Welt.
Der 101 Turm in Taipei, mit einem Herz statt des "O" für Republic of China (Republik China) |
02 Dezember 2010
"Macht hoch die Tür, " (Ps 24) in Taipei
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| Die Altrossgärtner Kirche, Pegelstadt bei Königsberg, zu deren Einweihung im Jahre 1623 Georg Weissel den Liedertext "Macht hoch die Tür" verfasste |
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit ist ein in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert. Es gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern und wurde auch in andere Sprachen z. B. ins Mandarin Chinesische übersetzt.
Erstaunlicherweise führt uns ausgerechnet dieses Lied auf die Spur frühester deutscher Missionstätigkeit in Fernost.
Johann Anastasius Freylinghausen, der Hersteller dieses Liederhefts, wurde einer der einflussreichsten evangelischen Theologen der pietistischen Halleschen Schule und war als Schüler und Nachfolger von August Hermann Francke (zugleich dessen Schwiegervater) später der zweite Direktor der Franckesche Stiftungen. – Seine "Grundlegung der Theologie" ist viel gelesen und bis 1744 vierzehnmal aufgelegt worden! Seine größte Wirkung hat Freylinghausen allerdings als Herausgeber des bedeutendsten pietistischen Gesangbuches erlangt. Als Ausdruck einer die "Ordnung des Heils" ins Zentrum rückenden "neuen Theologie" kündeten die "Hallischen" Lieder in eindringlicher Weise von einer eschatologisch begründeten "Hoffnung besserer Zeiten", wobei von den 683 Liedern der Erstauflage den 174 "unbekannten Melodeyen" des Buches eine eminente Bedeutung zukam.
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| Darstellung des Einzuges der Bundeslade in den Tempel |
Das Lied beginnt mit einem Zitat aus Psalm 24 in Anlehnung an die Übersetzung Martin Luthers: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe!“ Gemeint ist damit der der Messias. Ursprünglich gehört der biblische Text zu einer israelitischen Liturgie bei der Feier des Einzuges der Bundeslade in den Tempel, also des Einzuges Gottes in sein Volk. Er biblische Text eignet sich aber sehr gut als Bild für die Gemeinde im Missionsauftrag, die die Siegesnachricht vom gekommenen und auferstandenen Gottessohn denkwürdig feiert. Deshalb fand dieses Lied mit seinem Text sehr früh Eingang die Adventsliturgie der pietistischen und landeskrichlichen geprägten Kreise, ja selbst in den katholischen Gesangsbücher hielt es Einzug. Es geht darum in den Tagen vor Weihnachten zu proklamieren: Christen leben für eine andere Zukunft, es ist eine Zukunft mit dem König der Könige, dem Herrn der Herrn. Ihn und nicht allein eine Geburt feiern wir an Weihnachten. Die Begeisterung für den Weihnachtsmann verfliegt in Taiwan im Moment wieder, vielleicht auch wegen der jüngsten Ereignisse In Korea, aber die für den „König der Ehren“ mit dem Ruf „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, wollen wir Weihnachtsfreude entstehen sehen.
Dieses Jahr beschloss “unsere” Taiper Gemeinde erstmals (viellicht als Reaktion auf einen vor einem Monat bezüglich “Advent” in Englisch versandten Brief, den die Gemeinde erhalten hat?) den ganzen Dezember als Vorbereitung für Weihnachten mit entsprechenden (evangelistischen) Veranstaltungen gut auszuplanen. Es geht um folgende Treffen:
- An jedem Adventssonntag eine Evangelisation Sa./So
- Am 18./18 Dezember Taufen/Gemeindeaufnahme
- In dieser Zeit alle Gruppen laden zu den drei Weihnachtsveranstaltungen ein
- Vom 24.-26 Dezember jugendliche, evangelistische und traditionelle Weihnachtsfeiern.
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| Rita am Dirigieren |
Es geht um die Proklamation unseres Herrn Jesus, so wie zu seiner Zeit auf Erden, so wie zur Zeit von Pfarrer Georg Weissel, Johann Anastasius Freylinghausen und schliesslich Karl Friedrich Gützlaff, denn wir ungefähr 80 Jahre nach Freylingshausen Abberufiung am selben Ort, in Halle finden und der dort seine theologische Prägung erhielt. Karl Friedrich Gützlaff ist Deutschlands erster protestantische Fernostmissionar (aus Pommern), der im April 1831 mit der ersten han-chinesischen Bibelübersetzung nach Taiwan, damals als “Formosa” bekannt, kam und damit die Missionsarbeit mit Schriftzeichen in Taiwan anfing. Hudson Taylor nennt ihn den "Vater der China Inland Mission". Etwas von dem Geist des Liedes “Macht hoch die Tür” für den "Herrn der Herrn" beseelte auch ihn.
Von Zeugen wie solchen wollen wir auch in Taiwan lernen. Der geistliche Tempel unseres Herrn wird aus Seelen, aus Menschen, die ihm die Ehre geben gebildet (Eph.2,21), so wird auch jede Willkomensgeste durch eine von Herzen kommende Einladung an Jesus in unseren Herzen zu wohnen ein Grund zu noch grösserer Freude. - Eines Tage werden auch unsere Gemeindehäuser nicht mehr sein, was wird dann geblieben sein? Lasst uns wenn wir in diesen Tagen das Lied singen "Macht hoch die Tür" nicht vergessen, dass die nach dieser Arbeit kommende Freude unverhältnismässig grösser ist, als was was wir uns erträumen könnten, denn nach seinem Einzug, dann ist der König unter uns.
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| Einweihung neuer Gemeinderäume |
Unsere Gebetsanliegen:
- Das tägliche Brot (Und: bitte denkt auch an die angefallenen Extrakosten der DMG für Weiterbildung)
- Der tägliche Dienst
- Die Weihnachtsveranstaltung für die 700 Indonesier und Gemeinden mithelfen viele Indonesier zu schicken.
- Danke für die Einweihung der neuen Gemeinderäume
- Für sehr guten Besuch an den Weihnachtstagen von den vielen eingeladenen Freunden für diese Weihnachtstage, auch für diejenigen, die sich schon vor Jahren von Gott abgewendet haben und nie froh darüber wurden.
Das Lied im Volltext:
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.
Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.
O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.
Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.
Zum Inhalt:
Inhaltlich gehören die ersten vier Strophen eng zusammen. In Strophe 1 und 2 steht das Bild des einziehenden Königs im Mittelpunkt, in Strophe 3 und 4 sind es die Orte, an denen er einzieht. Diese werden immer persönlicher: von der „Welt“ über „Land“ und „Stadt“ zum „Herz“ des einzelnen Menschen. Der König selbst wird in Strophe 1 mit Begriffen wie „Herrlichkeit“, eines universalen Königs („König aller Königreich“) beschrieben, der „Heil“ und „Leben“ bringt. Die Begriffe „Sanftmütigkeit“, „Heiligkeit“ und „Barmherzigkeit“ (Strophe 2) beschreiben den König näher. Sein Eintreffen ist Anlass zur Freude. In „Land“ und „Stadt“ – also in das öffentliche Leben – zieht dieser König ein (Strophe 3), aber auch in den privaten, persönlichen Bereich: in das „Herz“, das mit „Freude“ und „Wonne“ reagiert. Es handelt sich dabei um „euer Herz“ und den Einzug „zu euch“ (Strophe 4), und die Öffnung des Menschen für den König wird erwartet.
Zum Inhalt:
Inhaltlich gehören die ersten vier Strophen eng zusammen. In Strophe 1 und 2 steht das Bild des einziehenden Königs im Mittelpunkt, in Strophe 3 und 4 sind es die Orte, an denen er einzieht. Diese werden immer persönlicher: von der „Welt“ über „Land“ und „Stadt“ zum „Herz“ des einzelnen Menschen. Der König selbst wird in Strophe 1 mit Begriffen wie „Herrlichkeit“, eines universalen Königs („König aller Königreich“) beschrieben, der „Heil“ und „Leben“ bringt. Die Begriffe „Sanftmütigkeit“, „Heiligkeit“ und „Barmherzigkeit“ (Strophe 2) beschreiben den König näher. Sein Eintreffen ist Anlass zur Freude. In „Land“ und „Stadt“ – also in das öffentliche Leben – zieht dieser König ein (Strophe 3), aber auch in den privaten, persönlichen Bereich: in das „Herz“, das mit „Freude“ und „Wonne“ reagiert. Es handelt sich dabei um „euer Herz“ und den Einzug „zu euch“ (Strophe 4), und die Öffnung des Menschen für den König wird erwartet.
25 November 2010
Wie wird in Taiwan gewählt?
Taiwan wählt wieder mal. Die letzten drei Wochen waren gefüllt von entsprechenden Wahlveranstaltungen bei der so ziemlich jede Generation in den verschiedensten politischen Schattierungen vertreten war. - Am kommenden Wochenende fallen die Würfel. - Es ist auch dieses Mal in unserem politisch konstant unruhigen Umfeld wichtig, dass wirklich dafür gebetet wird. - Immerhin beeinflussen die politischen Verhältnisse auch die Möglichkeiten unserer Arbeit und die der Christen Taiwans. Mehr unter: Wahlsituation in Taiwan
06 November 2010
Ein halbes Jahr Blumen in Fülle - in Taipei/Hsinbei
An Blumen und Pflanzen erfreuen sich fast alle Menschen. Beinahe jeder ist beeindruckt von der Farben- und Formenvielfalt und vom Duft der Blumen. Daher schenkt man sich zu den verschiedensten Anlässen - zum Geburtstag, zum Hochzeitsjubiläum, zur bestandenen Prüfung etc. eben Blumen. Ein Blumenstrauss aus einer unterschiedlichen Blumenarten harmonisch und farblich abgestimmt zusammengestellt soll Freude bereiten. Dieselbe Fähigkeit soll die Blume nun im politisch unharmonischen Umfeld Taiwans in Taipei beweisen. Sie soll Freude und Harmonie zwischen den Völkern stiften und wie es momentan scheint auch das Geschäfte-abschliessen verbessern helfen.-
In Taipei wurde vor einigen Tagen die „Taipei International Flora Expo“ eröffnet,welche die Stadt bis zum 25. April 2011 buchstäblich erblühen lassen wird. Sie soll Menschen Taiwans und Touristen vom Ausland daran erinnern: Der Duft der Blume gehört zum Aroma des Lebens und der Beziehungen. Heute soll sogar Bill Clinton dort bei seinem Blitzbesuch eine Pressekonferenz geben.
Doch gleichzeitig läuten Blumen auch neue Lebenabschnitte ein. Tapei soll in den kommenden Monaten eine Veränderung erfahren. Taipei wird von einer rd. 3,5 Mio zählenden Metropole zu einer über 7 Mio Leute umfassenden Grossmetropole anwachsen und dazu noch einen neuen Namen erhalten "Hsinbei," neue Stadt.
Seit 2004 ist Taiwan Mitglied der International Association of Horticultural Producers (AIPH). Im April 2006 erhielt die Stadtregierung Taipeis zusammen mit der Taiwan Floriculture Development Association (TFDA) die Anerkennung der internationalen Gemeinschaft und wurde ausgewählt, die Flora Expo 2010/11 auszurichten.
Diese findet bereits zum siebten Mal in Asien statt und steht in Taipei unter dem Motto „Flüsse, Blumen und Neue Horizonte“. Die Stadt erwartet mehr als 39 Aussteller und acht Millionen Gäste. In 14 Ausstellungshallen werden 3300 verschiedene Arten von Blumen und Pflanzen präsentiert, insgesamt dürfen 32 Millionen Exemplare bewundert werden. Gezeigt werden hierbei insbesondere heimische Blumen, die die Insel das ganze Jahr in voller Blüte erscheinen lassen, aber auch Pflanzen, die ursprünglich aus anderen Ländern stammen.
In Taipei wurde vor einigen Tagen die „Taipei International Flora Expo“ eröffnet,welche die Stadt bis zum 25. April 2011 buchstäblich erblühen lassen wird. Sie soll Menschen Taiwans und Touristen vom Ausland daran erinnern: Der Duft der Blume gehört zum Aroma des Lebens und der Beziehungen. Heute soll sogar Bill Clinton dort bei seinem Blitzbesuch eine Pressekonferenz geben.
Doch gleichzeitig läuten Blumen auch neue Lebenabschnitte ein. Tapei soll in den kommenden Monaten eine Veränderung erfahren. Taipei wird von einer rd. 3,5 Mio zählenden Metropole zu einer über 7 Mio Leute umfassenden Grossmetropole anwachsen und dazu noch einen neuen Namen erhalten "Hsinbei," neue Stadt.
Seit 2004 ist Taiwan Mitglied der International Association of Horticultural Producers (AIPH). Im April 2006 erhielt die Stadtregierung Taipeis zusammen mit der Taiwan Floriculture Development Association (TFDA) die Anerkennung der internationalen Gemeinschaft und wurde ausgewählt, die Flora Expo 2010/11 auszurichten.
Diese findet bereits zum siebten Mal in Asien statt und steht in Taipei unter dem Motto „Flüsse, Blumen und Neue Horizonte“. Die Stadt erwartet mehr als 39 Aussteller und acht Millionen Gäste. In 14 Ausstellungshallen werden 3300 verschiedene Arten von Blumen und Pflanzen präsentiert, insgesamt dürfen 32 Millionen Exemplare bewundert werden. Gezeigt werden hierbei insbesondere heimische Blumen, die die Insel das ganze Jahr in voller Blüte erscheinen lassen, aber auch Pflanzen, die ursprünglich aus anderen Ländern stammen.
Rita wurde eingeladen an der vorangehenden Modeschau teilzumnehmen und konnte dabei gleichzeitig einige Leute mit Rang und Namen kennenlernen. - Abgesehen von den besonderen Kleidern, die gezeigt wurden waren es einfach besondere Stunden in diesem Blumenmeer. - Einer der verteilten Blumesträusse, in Ritas Lieblingsfarben, verbreitet momentan seinen Duft in unserem neuen Wohnzimmer! Auf das besondere Feuerwerk zur Eröffnung ist die ganze Nation schon gespannt.
Die Ausstellung, die sich den Errungenschaften der Hortikultur, der Wissenschaft und Umwelttechnologie widmet, basiert sich dabei auf drei wesentliche Designkonzepte, um die verschiedenen Möglichkeiten im Bereich des Gartenbaus hervorzuheben: das Wesen von Gärtnerei, Wissenschaft und Umweltschutztechnologie fördern - die Ziele wie Reduzierung, Wiederverwendung und Wiederverwertung erreichen - Kultur und Kunst als Teil eines umweltfreundlichen Lebensstils kombinieren.
Die Flora Expo stellt unter anderem auch 800 bis 1000 verschiedene Orchideen aus. Auf der diesjährigen „Chelsea Flower Show 2010“ in London zeigte sich selbst die Queen sehr beeindruckt von der Qualität taiwanischer Orchideen. Ganze fünf Minuten – ihres 45-minütigen Aufenthalts auf der Ausstellung – widmete die Queen dem taiwanischen Stand und ließ sich alles über die Vielfalt, die Züchtung und Vermarktung taiwanischer Orchideen erklären. Dabei erfuhr die Queen erstaunt, dass Taiwan ein Drittel aller Orchideen auf dem Weltmarkt liefert. Die Blumenausstellung ist sicherlich einen Besuch wert, liebe Leserinnen und Leser. Nähere Informationen können Sie auch auf der offiziellen Website nachlesen: www.2010taipeiexpo.tw
Um den Umweltschutzgedanken zu unterstreichen, hat Taiwan für die internationale Blumenschau 1,5 Millionen Plastikflaschen in eine neunstöckige Ausstellungshalle verwandelt. Es handelt sich dabei um das bislang größte Gebäude, das jemals ausPlastikflaschen erbaut wurde. Der Pavillon wird so solide sein, dass er selbst Stürmen und Erdbeben widerstehen würde. Mit Strom wird er über Solarzellen versorgt, ein Verdunstungsvorhang aus Regenwasser fungiert als Klimaanlage. Ziel dabei ist es,Taiwan als asiatischen Vorreiter in Sachen Umweltschutz zu präsentieren und zu zeigen, wie es auch in großen Metropolen gelingen kann, Probleme im Umweltbereichin den Griff zu bekommen.
Doch von der Notwendigkeit unserem wie auch immer blumigen Umfeld in irgend einer Form mehr Rechnung zu tragen erinnern uns Blumen in der Menge auch an einen zentralen Text über den Geruch von Blumen in der Bibel, in dem Paulus über unsere Bestimmung als Menschen in unserem Umfeld folgendes (1. Kor 2, 14-16) schreibt:
“Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben.”
Selbst Blumen haben eine Botschaft, auch in Taipei. Über diese Botschaft können wir, können chinesische Mitchristen mit Besuchern der Blumenausstellung reden: wie viel dies den Wohlgeruch, der aus dankbaren Herzen dafür zum Thron Gottes emporsteigt könnten ihre Gebete mit entscheiden!
Wer weiss wieviele Besucher durch den Besuch des “Blumenmeers” und der Freude darüber auf diese Weise sogar den Zugang zur ewigen Freude finden werden?
22 Oktober 2010
Zwischen Shilin, Sanchong und Neili
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| Der "Kristall" von Tienmou |
Ja wir sind endlich fertig umgezogen, d.h. wir haben jetzt eine neue Adresse, neue Telefonnummern und neue Nachbarn. Wir sind im gleichen Distrikt geblieben, d.h. von Yangminshan nach Tienmou umgezogen. Das ist nicht nur ein geographischer, sondern trotz der wenigen Kilometer Distanz auch ein klimatischer Unterschied, aber arbeitstechnisch eine eindeutige Verbesserung. Wir versuchten natürlich die Umzugskosten so niedrig wie möglich zu halten und der "Herr der Ernte" hat in vielem deutlich viel Gnade gegeben.. Doch es gab trotzdem Umzugskosten, die über das Normale hinaus gingen... Wer dazu etwas beisteuern will? Na, ja ihr versteht schon, am besten via DMG. - Inmitten dieses Umbruchs und der Kisten um uns herum ging der Arbeitsalltag für jeden von uns weiter.
| Sanchong Baptistengemeinde im Modell |
Alain predigte letzten Sonntag in einer Baptistengemeinde in Sanchong. Sanchong hat mit 384,618 Einwohner besonders wenig christliche Gemeinden. (Sanchong wurde 2003 in Taipei eingemeindet. Ab 25. Dezember wird Taipei nicht nur einen neuen Namen sondern auch mehr als 7 Mio Einwohner und viele neue solche Distrikte mit wenig Gemeinden haben!). Diesen Sonntag wird Alain in einer aus der CVJM Arbeit der Nachkriegsjahre entstandenen Brüdergemeinde zwei Missionspredigten halten, während Rita in der Protestantischen Gemeinde Shepai (Presbyterian Friendship Church der R.o.C.) den Kinderchor leiten wird. Im Anschluss daran wird noch eine zweitätige Schulung in Taipei (MacKay Gedächtnis Krankenhaus) sein. -
Bei der TECC Sitzung in Neili am Mittwoch wurde beschlossen anfangs Dezember besonders unter den rd 130,000 Indonesier Taiwans besonders bei einem Weihnachtsfest beim Hauptbahnhof in Taipei den Druck von christlicher Literatur teilweise ganz zu übernehmen.
| Neili, Nähe Missioncenter v. TIEF, wo TECC jeweils seine Sitzungen hält |
Nach dem Gottesdienst in Neili bringen Kollegen bis zu 60 Thais mit 8 Fahrzeugen zu ihren Fabriken zurück. |
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Deutschland: DMG Interpersonal, IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild
Schweiz und EU: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild
GROSSBRITTANNIEN: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE, Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild
USA: Schweiz. Missionsgemeinschaft (SMG), IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3, SWIFT: GENODE61WIE Ref: 80115 SMG-R.Haudenschild AEM (Schweiz) : IBAN: 047 0900 0000 8003 3737 6, Vermerk: Alain Haudenschild









